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		<title>Star Wars Overkill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 14:00:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Star Wars in Schwierigkeiten? Mitnichten, aber nur wenige würden sagen, dass die Sternensaga gerade in ihrer Blütezeit steht. Auf den Mandalorian und sein grünes Mündel folgte das eher ungeliebte Spin-off Boba Fett. Obi-Wan Kenobi hinterließ einen gemischten Eindruck. Ron Howards Spin-off-Prequel Solo hat für Geläster gesorgt und war ein Flop an der Abendkassa. Und die jüngsten drei Kinofilme, das Ende der „Skywalker-Saga“, waren keineswegs bei der gesamten Zuschauerschaft und Kritik beliebt. Der Guardian zum Beispiel nannte es ein „galaktisches Chaos“. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Star Wars</em> in Schwierigkeiten? Mitnichten, aber nur wenige würden sagen, dass die Sternensaga gerade in ihrer Blütezeit steht. Auf den <em>Mandalorian</em> und sein grünes Mündel folgte das eher ungeliebte Spin-off <em>Boba Fett</em>. <em>Obi-Wan Kenobi</em> hinterließ einen gemischten Eindruck. Ron Howards Spin-off-Prequel <em>Solo</em> hat für Geläster gesorgt und war ein Flop an der Abendkassa. Und die jüngsten drei Kinofilme, das Ende der „Skywalker-Saga“, waren keineswegs bei der gesamten Zuschauerschaft und Kritik beliebt. Der Guardian <a href="https://www.theguardian.com/film/2022/sep/02/star-wars-sequel-trilogy-rian-johnson" target="_blank" rel="noopener">zum Beispiel</a> nannte es ein „galaktisches Chaos“. So weit muss man freilich nicht gehen. Im Gegensatz zu vielen anderen mochte ich die Sequel-Trilogie, nicht zuletzt wegen des starken Ensembles. Und wer hätte gedacht, dass Mark Hamill ein so guter Schauspieler geworden ist!</p>
<p>Zuletzt ist mit <em>Andor</em> ein weiteres Prequel auf Disney+ gestartet. Die Serie von <em>Bourne</em>-Schöpfer Tony Gilroy ist weit weg von dem, was wir vom Franchise gewohnt sind. Im Guten wie im Schlechten fühlt es sich nicht so an, als wären wir im <em>Star Wars</em>-Universum gelandet: Es gibt keine Jedi. Es gibt keine Weltraumschlachten. Es sieht aus wie ein matschbrauner Spionagethriller, der in einer weit entfernten Galaxie spielt. Aber wer <em>Rogue One</em> (2016) gemocht hat, weil es kein „typischer“ Star Wars-Film war, wird wahrscheinlich <em>Andor</em> aus ähnlichen Gründen mögen (weitere <a href="https://filmfilter.at/themen/features/serienfilter-herbst-2022/">Herbstserien kurz vorgestellt</a>).</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/N5S9Vx3-QM0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/N5S9Vx3-QM0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Wie bei jedem erfolgreichen Franchise wurde die <em>Star Wars</em>-Marke Opfer einer Übersättigung. Und die Zitrone ist noch lange nicht ausgequetscht. Die Jedi-Frau Ahsoka Tano aus dem <em>Mandalorian</em> darf sich auf ihr Solo freuen. Han Solos gutherziger Freund Lando bekommt sein eigenes Spin-off, ja sogar die Droiden bekommen eine von drei neuen Animationsserien. Und das ist nur die Streaming-Ecke des Universums.</p>
<p>Seit <em>The Rise of Skywalker</em> im Jahr 2019 gibt es zwar keinen Starttermin für einen neuen Kinofilm der Sternensaga, aber es steckt einiges in der Pipeline. <em>Wonder Woman</em>-Regisseurin Patty Jenkins darf als erste Frau den Regiesessel für einen <em>Star Wars</em>-Film besetzen, Titel: <em>Rogue Squadron: A Star Wars Story</em>. Taika Waititi arbeitet an einem Projekt. Und es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis Marvel-Architekt Kevin Feige einen <em>Star Wars</em>-Film produziert – die ultimative Ehe zwischen zwei Franchises.</p>
<p>Wer will, kann das alles im Detail auf Wookieepedia <a href="https://starwars.fandom.com/wiki/Main_Page" target="_blank" rel="noopener">nachlesen</a> – was mich persönlich allerdings in Erschöpfung versetzt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/-uRRKqQbmw4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/-uRRKqQbmw4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Kathleen Kennedy, die für Lucasfilm die <em>Star Wars</em>-Fließbandproduktion überwacht, sagte, dass <em>Star Wars</em> <u>„<a href="https://twitter.com/variety/status/1529925067311927296?lang=en" target="_blank" rel="noopener">für immer weitergehen könnte</a>“</u>. Ich bin ein Fan der Saga, aber das hört sich für mich wie ein konzerngesteuerter Alptraum an. Man muss kein in die Jahre gekommener Millennial sein, um hier die Schwundstufe einer ehemals magischen Erfahrung zu erkennen. In dem Moment, als der Soundteppich von John Williams auf dem Bildschirm erschien, begleitet vom Prolog in gelben Lettern, hatte man ein Kribbeln im Bauch. Es war ein Versprechen: Was folgt, wird episch. Und obwohl die Prequel-Trilogie von George Lucas ziemlich durchwachsen war, zeigten sich die meisten Leute weiterhin von jedem Film begeistert. Wohl nicht zuetzt deshalb, weil man zwischen jedem Film drei Jahre warten musste. Heute kennt sich im Wust zwischen mehreren <em>Star Wars</em>-Filmen, Serien, Sequels, Prequels, <em>Star Wars</em>-Film- und Fernseh-Spin-offs kaum noch wer aus. Alles sofort verfügbar. Noch ein Trailer. Noch ein Cameo. Noch ein Ableger. Als ich mich hinsetzte, um die erste Folge von <em>Obi-Wan Kenobi</em> zu sehen, war von Enthusiasmus keine Rede mehr.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/3Yh_6_zItPU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/3Yh_6_zItPU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Mit der Geburt von lukrativen Franchises und Merchandising ist die Wartung des Produkts – und viel mehr ist es leider nicht – wichtiger als die Filme selbst geworden. Die Übernahme von Lucasfilm durch Disney im Jahr 2012 bedeutete, dass die Galaxie in den Händen nur eines Imperiums lag. Entscheidungen wurden immer weniger von einer originellen Idee für die Geschichte beeinflusst und immer mehr vom nächsten potenziellen Spin-off, vom nächsten Spielzeug oder vom nächsten Social Media Meme. Das soll nun nicht heißen, dass Disney nichts Neues für das Franchise getan hat. Rian Johnsons <em>The Last Jedi</em> (2017) war ein interessanter Versuch, dem Ganzen eine neue Richtung zu geben. Das gleiche gilt für <em>Rogue One</em> und jetzt <em>Andor</em>. Aber durch das halsbrecherische Tempo, mit dem Disney das alles freisetzt, ist die Sternensaga zu etwas Erstickendem verschmolzen. Es wird nicht mehr lang dauern, bis sich dafür das Wort „Content Dump“ durchgesetzt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The Return of Blockbuster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 16:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Top Gun: Maverick, die Blockbuster-Fortsetzung aus dem Jahr 1986, sollte im Sommer 2020 erscheinen. Nun, wir alle wissen, was dazwischen gekommen ist. Hollywoods Modell für die Veröffentlichung von Filmen hat sich vermutlich für immer verändert. Die Menschen begannen, Filme auf ihren riesigen Flachbildgeräten zu Hause zu streamen. Doch anstatt Top Gun entweder exklusiv oder in Verbindung mit einem begrenzten Kinostart auf Paramounts Streaming-Dienst zu veröffentlichen, bestand Sturkopf Cruise in Cannes darauf, nur „Filme für die große Leinwand zu machen“. Seine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Top Gun: Maverick</em>, die Blockbuster-Fortsetzung aus dem Jahr 1986, sollte im Sommer 2020 erscheinen. Nun, wir alle wissen, was dazwischen gekommen ist. Hollywoods Modell für die Veröffentlichung von Filmen hat sich vermutlich für immer verändert. Die Menschen begannen, Filme auf ihren riesigen Flachbildgeräten zu Hause zu streamen. Doch anstatt <em>Top Gun</em> entweder exklusiv oder in Verbindung mit einem begrenzten Kinostart auf Paramounts Streaming-Dienst zu veröffentlichen, bestand Sturkopf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hWoH1hnD1qQ" target="_blank" rel="noopener">Cruise in Cannes</a> darauf, nur „Filme für die große Leinwand zu machen“.</p>
<p>Seine Entscheidung hat Cruise noch höher als geplant in die Stratosphäre befördert: <em>Top Gun: Maverick</em> hat weltweit inzwischen über eine Milliarde US-Dollar eingespielt und ist damit der bislang erfolgreichste Kinofilm des Jahres (und womöglich der erste Monsterhit der Pandemie-Ära, der keinen Superhelden enthält). Gefolgt wird <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/cruise-control/">Cruise Control</a> von <em>Doctor Strange in the Multiverse of Madness</em> und <em>Jurassic World: Dominion </em>(<a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/jurassic-fan-pleaser/">unsere Kritik</a>); weitere Umsatzbringer waren der Pixar-Film <em>Lightyear</em> und Baz Luhrmanns <em>Elvis</em>-Biopic (<a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/enthemmung-und-kontrolle/">unsere Kritik</a>). Der Juni brachte das <a href="https://www.mediaplaynews.com/june-box-office-sets-post-pandemic-record/" target="_blank" rel="noopener">höchste nordamerikanische Einspielergebnis</a> seit Beginn der Pandemie im März 2020 – obwohl es etwa ein Drittel weniger Studiofilme gibt als in einem „normalen“ Sommer.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/Rf8LAYJSOL8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Rf8LAYJSOL8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Die größte Konkurrenz fürs Kino? Natürlich die Couch. Vor vierzig Jahren etablierten Filmstudios das Modell für Sommer-Spektakel mit hohem Budget, die dann zu Franchises monetarisiert werden konnten. Heute verkörpert <em>Stranger Things</em> eine neue Art von Sommer-Blockbuster, und das hat nicht zuletzt mit dem Erfolg von <em>Game of Thrones</em> zu tun. CGI-Schlachten kann man seitdem auch zu Hause gut finden. Der Hauptkonkurrent von <em>Top Gun</em> war also nicht, wie sonst, ein anderer Tentpole-Film, sondern es waren die ersten sieben Folgen von <em>Stranger Things: Staffel 4</em> und die ersten beiden Folgen von <em>Obi-Wan Kenobi</em>, die am Kino-Release-Tag von <em>Top Gun</em> auf Netflix und Disney+ gestartet sind. Das Erstaunliche daran: Diese Streaming-Hits standen <em>Maverick</em> ebenso wenig im Weg wie die letzten zwei Kapitel von <em>Stranger Things 4</em> vergangenes Wochenende dem Kinostart von <em>Minions: The Rise of Gru</em> (dafür hat der Film mit den animierten gelben Kerlchen inzwischen andere, <a href="https://orf.at/stories/3274571/">seltsame Schlagzeilen</a> gemacht). Mit einem 127-Millionen-Dollar-Debüt am 4. Juli brach <em>Minions</em> in den USA jedenfalls Feiertagsrekorde – für die Branche ein ermutigendes Zeichen dafür, dass sich das Kino langsam aber sicher von der Pandemie erholt. „Theaters Finally Celebrate Independence from Covid“, <a href="https://www.indiewire.com/2022/07/weekend-box-office-minions-theaters-are-back-1234738568/" target="_blank" rel="noopener">schrieb</a> das Branchenblatt IndieWire.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/6DxjJzmYsXo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/6DxjJzmYsXo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Jordan Peeles <em>Nope</em> (US-Start: 22. Juli) hat das Potenzial, ein weiterer Hit des Sommers zu werden, und dann ist da natürlich noch <em>Thor: Love and Thunder</em>, der neue Marvel-Blockbuster von Taika Waititi, der hierzulande schon dieser Tage erscheint (mehr dazu in unserer kommenden Kinovorschau).</p>
<p>Während der Juli 2022 Beobachter:innen zufolge mit Abstand der stärkste seit 2019 werden sollte, werden die Gewinne an der Kinokasse mit dem Ende des Sommers nachlassen. In den Spätsommermonaten gibt es in der Regel eher keine Blockbuster – zumindest nicht im Kino. Für Fans massentauglicher Filme muss das freilich kein Grund zur Traurigkeit sein, denn diese wandern dann einfach wieder ins Fernsehen ab. Die Streamer-Landschaft ist von Ende August bis Anfang September mit TV-Blockbustern übersät: angefangen bei <em>She-Hulk: Attorney at Law</em>, über <em>House of the Dragon</em> und <em>Star Wars: Andor</em>, bis hin zu <em>The Rings of Power</em>, Amazons gepriesener Milliarden-Dollar-Version von <em>The Lord of the Rings. </em></p>
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		<title>To binge or not to binge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 16:40:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin eine überzeugte Anhängerin der Binge-Methode, seit ich House of Cards vor bald zehn Jahren in einer Tour verschluckt habe. Die Einführung des etwas despektierlich auch „Binge and Purge“ („sich vollstopfen und erbrechen“) genannten Modells durch Netflix stellte eine grundlegende Veränderung im Fernsehen dar – und es war ausschlaggebend für den frühen Erfolg des Streamers. Netflix veränderte die Art, Serien anzusehen: nämlich eine gesamte Staffel in nur einer, zwei oder drei Sitzungen. Andere haben das Modell übernommen, aber man [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eine überzeugte Anhängerin der Binge-Methode, seit ich <em>House of Cards</em> vor bald zehn Jahren in einer Tour verschluckt habe. Die Einführung des etwas despektierlich auch „Binge and Purge“ („sich vollstopfen und erbrechen“) genannten Modells durch Netflix stellte eine grundlegende Veränderung im Fernsehen dar – und es war ausschlaggebend für den frühen Erfolg des Streamers. Netflix veränderte die Art, Serien anzusehen: nämlich eine gesamte Staffel in nur einer, zwei oder drei Sitzungen. Andere haben das Modell übernommen, aber man denkt bei dem Begriff zumeist an Netflix – was dem Streamer im Wesentlichen kostenlose Werbung ermöglicht.</p>
<p>Viele waren begeistert darüber, selbst entscheiden zu können, was sie wann sehen. Die Kunstform der einzelnen Episode bzw. deren Anerkennung mag darunter gelitten haben, aber das Modell befeuerte die Ausformung der neuen Serienromane mit Filmqualität. Die nicht mehr ganz Jungen unter uns erinnern sich daran, als wir standardmäßig daran gewöhnt waren, eine Woche auf die nächste Folge unserer Lieblingssendung zu warten – bis Netflix diese Ausspielungs-Strategie über den Haufen warf. Nun, alles Alte ist irgendwann wieder neu: Immer mehr Streamingdienste spielen Serien wöchentlich aus und kehren zum alten TV-Modell zurück.</p>
<p>Die Headline einer amerikanischen Website lautet: „2021 Was the Year Binge-Watching Took a Back Seat to Weekly TV“. Laut <a href="https://www.theringer.com/tv/2021/12/16/22838792/binge-watching-weekly-tv-netflix-hbo-max-disney-plus" target="_blank" rel="noopener">diesem Artikel von The Ringer</a>, der Daten von Parrot Analytics zitierte, verwendeten 62 Prozent der 50 besten neuen Streaming-Serien des Jahres 2021 eine Art wöchentliche Veröffentlichungsstrategie, gegenüber etwa 30 Prozent in den vorangegangenen zwei Jahren.</p>
<p>Als ich mir also vor wenigen Wochen die erste Folge der Hulu-Serie <em>Under the Banner of Heaven</em> ansah, war ein Teil von mir unglaublich irritiert, dass ich nicht sieben Stunden auf einmal sehen konnte. Während Hulu weiterhin die meisten Komödien als Binge veröffentlicht, werden fast alle Dramen und limitierten Serien des US-Streamers Woche für Woche ausgestrahlt. Und da neue Plattformen in den USA wie Disney+, Apple TV+, HBO Max, Peacock und Paramount+ in den vergangenen zwei Jahren aufgetaucht sind, haben auch diese Streamer wöchentliche Episoden als Strategie bevorzugt.</p>
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<p>Disney+ verwendet das wöchentliche Modell und hofft darauf, dass Fans von Marvel und Star Wars immer wieder zurückkehren, um neue Folgen von <em>Obi-Wan Kenobi</em> oder <em>Moon Knight</em> zu sehen. Warum alles auf einmal rausschmeißen, wenn man eine Pawlow’sche Reaktion bei den Zuseher:innen hervorrufen kann? Unterdessen hat Netflix seine Binge-Politik mit Veröffentlichungen wie der hauseigenen <em>Great British Baking Show</em> langsam zurückgenommen.</p>
<p>Sogar Amazon Prime Video scheint sich auf episodisch zu verlagern: Der Megahit <em>The Boys</em> kam in der ersten Staffel als Binge heraus, wurde aber in der zweiten wöchentlich. Die dritte Staffel ist am 3. Juni gestartet. Drei Folgen konnte man über Pfingsten durchbingen, dann erscheint immer freitags eine neue Folge – eine Art Hybrid-Modell. Apple TV+ hat die ersten drei Folgen der ersten Staffel von <em>Ted Lasso</em> auf einmal veröffentlicht und dann episodisch danach, wobei die zweite Staffel von Anfang an wöchentlich ausgestrahlt wurde. Im Fall der überdies in zwei Hälften geteilten Finalseason von <em>Better Call Saul</em> geht Netflix nun ebenfalls hybrid vor.</p>
<p>(Es gibt übrigens <a href="https://www.whats-on-netflix.com/news/better-call-saul-season-6-weekly-episodes-return-on-netflix-in-july-2022/" target="_blank" rel="noopener">News zur letzten Halbseason</a> von <em>BCS, </em>hier unsere <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/vernetflixt/">textliche Begleitung</a> der vorletzten.)</p>
<p>Das klassische Modell der Fernsehausstrahlungen könnte das TV-Publikum langfristig an die Streamer binden, was dazu anregt, die monatlichen Gebühren zu zahlen. Für Plattformen, die stärker auf Werbung angewiesen sind, ist diese Langlebigkeit noch wichtiger. Eine wöchentliche Veröffentlichung ermöglicht es neuen Serien auch Mundpropaganda aufzubauen, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass sie in der Flut von Serien verloren gehen.</p>
<p>Das Binging hat vieles von dem, was das Fernsehen einst auszeichnete – das sorgfältig abgestimmte Geschichtenerzählen, die Cliffhanger oder das gemeinsame Zuschauen – beseitigt. Wer vorletztes Wochenende damit verbracht hat, die vierte Staffel von <em>Stranger Things</em> in ihrer Gesamtheit zu schauen (hier <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/traumabewaeltigung/">unser Resümee</a>), hat sich am Ende vielleicht erschöpft gefühlt – und geradezu deprimiert, dass man bis Juli auf die nächsten Folgen warten muss. Man hat vielleicht die eine oder andere Verabredung abgesagt. Nennen wir es das „Binge-Dilemma“. Es ist sehr bequem, hat uns aber auch vielleicht eine Spur einsamer gemacht.</p>
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<p>Binge wird nicht weggehen. Netflix bleibt eine Supermacht und die überwältigende Serienschwemme macht es immer schwieriger, ein breites Publikum für Programme zu finden, da jede einzelne Serie mit hunderten anderen konkurriert. Infolgedessen müssen Serien, die für Streaming-Plattformen entwickelt werden, kompakt, ansprechend und vollständig verfügbar sein, damit ein Binge die Zuschauer:innen süchtig macht. Wenn eine ganze Season auf einmal verfügbar ist, ist es schwer, dem Sirenengesang der „nächsten Folge“ zu widerstehen. Und wenn eine Serie innerhalb von Stunden nicht mehr aktuell ist, dann müssen immer mehr produziert werden, um das Publikum bei der Stange zu halten.</p>
<p>Es gibt keine objektive Antwort darauf, welches Modell besser ist, und es ist wohl zu früh zu sagen, ob ein Modell das andere verdrängen wird. Auch ist die Art der Veröffentlichung einer Serie eine jeweils strategische Geschäftsentscheidung, die darauf abzielt, den Erfolg einer bestimmten Show zu maximieren. (Beim <em>Ozark</em>-Finale z.B.: geteilt in Halbseasons, aber jeweils alle Folgen. „They have to be binged to be believed“, hieß es über die allerletzten Folgen von <em>Ozark</em> in einer US-Kritik. Hier unsere <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/fabelhaftes-finale/">abschließende Besprechung</a> dieser überlangen Fabel.)</p>
<p>Generell gesprochen: Vielleicht ist ein Modell des Mini-Binge mit drei Folgen, gefolgt von einer wöchentlichen Veröffentlichung, der Kompromiss der Zukunft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/to-binge-or-not-to-binge/">To binge or not to binge</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
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