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		<title>Worth waiting?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 14:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„House of the Dragon“, „Bridgerton“, „The Boys“: In Westeros brennen die männlichen Egos, in Shondaland sprühen die Funken, die Handlung in der Welt der Supes hingegen stagniert. Die Drachen fliegen also wieder auf Sky, aber das Feuer bleibt eingangs noch aus. Anstatt uns die Drachen zu zeigen, wird hauptsächlich geredet über die schönen CGI-Geschöpfe. Und es rollen auch sehr viele Köpfe in der neuen Season von House of the Dragon. Gleich am Ende der ersten Episode wird einem kleinen Kind [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„House of the Dragon“, „Bridgerton“, „The Boys“: In Westeros brennen die männlichen Egos, in Shondaland sprühen die Funken, die Handlung in der Welt der Supes hingegen stagniert. </em></p>
<p>Die Drachen fliegen also wieder auf Sky, aber das Feuer bleibt eingangs noch aus. Anstatt uns die Drachen zu zeigen, wird hauptsächlich geredet über die schönen CGI-Geschöpfe. Und es rollen auch sehr viele Köpfe in der neuen Season von<strong> <em>House of the Dragon</em></strong>. Gleich am Ende der ersten Episode wird einem kleinen Kind im Schlaf der Kopf abgesäbelt. Und weil dies eine Serie von HBO ist, hält man sich auch nicht mit bloßem Fleisch zurück. Es gibt allerdings zu viele halbnackte Prostituierte und zu wenig echte Erotik. Willkommen zurück in Westeros – 200 Jahre vor den Ereignissen von <em>Game of Thrones</em>.</p>
<p>Viserys Targaryen (Paddy Considine) ist tot, und weil niemand die letzten Worte des Königs richtig verstanden hat, sitzt jetzt sein verzogener Sohn Aegon (Tom Glynn-Carney) auf dem Eisernen Thron, der rechtmäßig seiner älteren Halbschwester Rhaenyra (eine stets fabelhafte Emma D&#8217;Arcy) gehört. Es würde mehrere Seiten benötigen, um die Details der inzestuösen Player vollständig zu rekonstruieren – auch in seiner zweiten Season stiftet <em>House of the Dragon</em> viel Verwirrung. Wichtig ist: Sie sind alle wütend und ein Bürgerkrieg zwischen den „Grünen“ und den „Schwarzen“ (die Nähe zur österreichischen Innenpolitik ist eher zufällig) steht ins Haus.</p>
<p>Die Königsmutter Alicent (immer schon fehlbesetzt: Olivia Cooke) und ihre Stieftochter/Rivalin Rhaenyra wollen eine Eskalation verhindern, aber weil HotD auch eine Kritik an patriarchalen Machtstrukturen sein will, sind die beiden Frauen von übellaunigen Mannskindern umgeben: Rhaenyras Ehemann und, ähm, Onkel Daemon (Matt Smith) fliegt beleidigt auf seinem Drachen durch die Gegend, weil er selbst gerne König wäre. Aemond (Ewan Mitchell) überlegt sich, zusammengerollt in Embryonalstellung im Schoß seiner Lieblingsprostituierten, wie er seinen Bruder vom Thron stoßen kann. Unterdessen zettelt Aegon einen Krieg an, um allen zu beweisen, dass er ein „richtiger“ Mann ist.</p>
<p>Die Serienschöpfer Ryan Condal und George R.R. Martin bemühen sich sehr, ihre Schachfiguren in den ersten Folgen für ein unausweichliches Blutbad in Stellung zu bringen, aber es gibt zu viele uninteressante Nebenhandlungen und zu viele Figuren, zu denen man keine Beziehung aufbauen kann. Sogar ihre Namen klingen austauschbar. Es gibt drei Frauen, die Rhaenyra, Rhaenys und Rhaena heißen. Es gibt auch eineiige Zwillinge namens Arryk und Erryk, einmal herrscht lebensgefährliche Verwechslungsgefahr. So unterhaltsam das <em>Game of Thrones</em>-Prequel auch sein mag, es kämpft immer noch damit, im Schatten der weitaus besseren und aufwändiger produzierten Mutter-Serie zu stehen. Auch enttäuschend: Es wird sehr lange darüber diskutiert, was mit den Drachen geschehen soll, und es dauert bis zur vierten Episode (von acht), bis sie es endlich herausfinden. Die Ausdauernden werden zwar belohnt, aber warum drei Folgen auf Zündflamme halten?</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/YN2H_sKcmGw?si=D0zZUvuPJEcSukbw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/YN2H_sKcmGw?si=D0zZUvuPJEcSukbw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Geduld ist eine Tugend, so sagt man. Aber Warten kann auch frustrierend sein. Das wissen Fans von <strong><em>Bridgerton</em></strong> auch nur zu gut, nachdem sie nach zwei Jahren des Ausharrens gezwungen waren, zwischen jeder Hälfte der dritten Staffel eine monatelange Pause zu ertragen – eine inzwischen bekannte Strategie von Netflix, um die Zuschauer:innen länger bei der Stange zu halten. Aber <em>dearest gentle reader</em>, es hat sich ausgezahlt (außerdem kann man die komplette Staffel jetzt auch bingen).</p>
<p>Das Ziel der Seifenoper von Showrunner Chris Van Dusen und Produzentin Shonda Rhimes bestand schon immer darin, den Schundroman für ein modernes Publikum neu zu erfinden. Und genau das tut die neue Staffel in jeder Hinsicht. Sie ist so gut darin, genau das zu sein, was sie sein muss: Ein üppiges Jane-Austen-Märchen voller Diversität mit ein bisschen Barbie-Feminismus, Vanilla-Sex und opulenten Kostümen mit hochgedrücktem Busen. Mit Nicola Coughlins Penelope bekommen wir außerdem eine Heldin, die nicht dem vom Schlankheitswahn geprägten Körperideal der Branche entspricht.</p>
<p>Penelope will einen Mann finden, denn eine Heirat ist immer noch der einzige Ausweg für eine Dame der Regency-Ära. Dabei ist sie seit der ersten Staffel heimlich in ihren besten Freund Colin (Luke Newton) verliebt. Der weiß natürlich nicht, dass Penelope in ihrer Freizeit die berüchtigte Klatschtante Lady Whistledown ist. Jedes Kapitel basiert immer auf dem gleichen Prinzip, daher ist es nicht schwer, herauszufinden, was mit Penelope und Colin (von Fans nur „Polin“ genannt) passieren wird. Die Kunst dieses Genres besteht darin, das Publikum auf dem Weg zum Happy End zu erregen und zu faszinieren! Luke Newtons Colin ist mehr als fähig, seine Penelope mit Sehnsucht und Bestürzung anzustarren. Aber die Schauspielerin der Stunde ist Nicola Coughlan, die ihrer Figur nicht nur ein Makeover, sondern auch Tiefe verpasst. Persönliches Highlight: Ihre Mutter Portia Featherington, gespielt von Polly Walker, die mit jeder Szene, die sie bekommt, davonläuft.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/gBwRga4b1Os?si=lXzzMuB1MGnZrCzs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/gBwRga4b1Os?si=lXzzMuB1MGnZrCzs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Auf Prime Video kämpfen die Supes unterdessen mit dem Status quo. Die letzte Staffel von <strong><em>The Boys</em></strong> endete damit, dass Anthony Starrs Homelander, eine faschistische Superhelden-Version von Donald Trump, unter dem Jubel seiner Anhänger in aller Öffentlichkeit einem Mann den Kopf ablaserte. So amoralisch die Supes in der Serie auch waren, das war neues Terrain – inklusive Arsch-explodierender Eskapaden. Zwei Jahre später, mit Beginn der vierten und vorletzten Staffel, fühlt sich der Superhelden-Spandex ein bisschen ausgeleiert an.</p>
<p>Homelander will immer noch die Weltherrschaft an sich reißen, ist aber gelangweilt, weil ihm niemand die Stirn bieten kann. Karl Urbans Schlägertyp Butcher leidet unter den tödlichen Folgen seines Superserums. Hughie (Jack Quaid) leidet unter einem zu guten Herzen. Frenchies Geschichte steckt in einer Endlosschleife fest. Und so weiter. Es ist im Grunde mehr vom Gleichen. Was nicht heißen soll, dass <em>The Boys</em> schlechter geworden ist. Die Gesellschaftssatire von Showrunner Eric Kripke ist herrlich anarchisch wie eh und je und generiert die üblichen „WTF“-Momente: Eine Heavy-Metal-Version von „Hava Nagila“ untermalt z.B. eine Action-Szene, in der jede Menge männlicher Genitalien zu sehen sind. Die Autor:innen der Serie scheinen außerdem einen Anus-Fetisch entwickelt zu haben.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/EzFXDvC-EwM?si=FfgsKBIQmiJT_Slr" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/EzFXDvC-EwM?si=FfgsKBIQmiJT_Slr" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Die Parallelen zur realen US-Politik werden nochmal verstärkt. Es gibt Verschwörungstheorien und Anspielungen auf Pizzagate. Die neue Superheldin Firecracker (Valorie Curry) <a href="https://variety.com/2024/tv/news/the-boys-eric-kripke-a-train-redemption-comic-changes-1236040008/" target="_blank" rel="noopener">erinnert nicht nur zufällig an die ultra-rechte US-Abgeordnete Marjorie Taylor Greene</a>. Homelander ist ein geouteter Soziopath und die Amerikanner:innen lieben ihn dafür. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass die Fiktion, die hier zu Tage kommt, eben auch das in diesem US-Wahljahr bleiben wird: eine Fantasie.</p>
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		<title>Serienfilter Herbst 2022</title>
		<link>https://filmfilter.at/themen/features/serienfilter-herbst-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2022 19:00:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während im Kino die „Award Season“ anbricht, geht daheim der Blockbuster-Sommer weiter. Wir schauen voraus, welche Herbstserien die Straßen fegen sollen: Im Hause Sky ist das GoT-Prequel „House of the Dragon“ gestartet, Amazon bringt „Lord of the Rings“ seriell runderneuert ins Wohnzimmer, das ehemalige Maus-Haus Disney setzt auf die Expansion des „Star Wars“-Universums und die Queen hält wieder Hof im Hause Netflix. Unser Serienfilter für den Herbst von Marietta Steinhart und Roman Scheiber. &#160; House of the Dragon Das Ende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/features/serienfilter-herbst-2022/">Serienfilter Herbst 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Während im Kino die „Award Season“ anbricht, geht daheim der Blockbuster-Sommer weiter. Wir schauen voraus, welche Herbstserien die Straßen fegen sollen: Im Hause Sky ist das GoT-Prequel „House of the Dragon“ gestartet, Amazon bringt „Lord of the Rings“ seriell runderneuert ins Wohnzimmer, das ehemalige Maus-Haus Disney setzt auf die Expansion des „Star Wars“-Universums und die Queen hält wieder Hof im Hause Netflix. Unser Serienfilter für den Herbst von Marietta Steinhart und Roman Scheiber.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>House of the Dragon</strong></p>
<p>Das Ende war nicht perfekt, aber die letzte Season von <em>Game of Thrones</em> hat vor drei Jahren einen Krater in so manchem Herzen zurück gelassen. Es wird <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/drachen-im-anflug/">keine Wiederholung des Finales</a> geben (wie sich das viele Fans gewünscht haben), doch als Ersatzbefriedigung ist soeben das Prequel <em>House of the Dragon</em> erschienen – inklusive sehr vieler, sehr imposanter CGI-Drachen und Killer-Krabben (hier eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WZVG7THSvBY" target="_blank" rel="noopener">Drachenszene</a> aus GoT). Es wäre auch nicht GoT ohne Inzest, nackte Haut und mehr als nur ein Hauch von Gewalt. Die ersten Reaktionen sind vielversprechend. Prinzessin Rhaenyra (Milly Alcock und später Emma D’Arcy) ist die neue Drachenkönigin: Sie liebt es die Tierchen zu reiten, sie hat Sex wann und mit wem sie will; sie möchte ihr Leben nicht als Gebärmaschine verbringen und schielt auf den Iron Throne. Dies ist eine Geschichte darüber, was es bedeutet, kein Mann in einem patriarchalen System zu sein. Vielleicht schafft es diesmal eine Frau auf das eiserne Ding? Ein Erfolg würde erreichen, was heutzutage offenbar jedes Franchise leisten soll: Nachfolger hervorbringen. (aufbauende Folgen ab 22. August, Sky)</p>
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<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/FhtmKbFpL3w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/FhtmKbFpL3w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Andor</strong></p>
<p>„Es ist eine sehr paranoide Welt.“ So hat Showrunner Tony Gilroy die <em>Star Wars</em>-Serie <em>Andor</em> beschrieben. Gilroy hat die ersten vier <em>Bourne</em>-Thriller geschrieben, Verschwörungen gehören also zu seinem Markenzeichen. ___STEADY_PAYWALL___Im Fall von <em>Andor</em> ist die Paranoia dem Plot quasi eingeschrieben: Wer kann schon gut schlafen, während er eine Revolution aufbaut? Der mexikanische Schauspieler Diego Luna, bekannt aus Alfonso Cuaróns <em>Y tu mamá también</em>, spielt den titelgebenden Rebellen auf dem Höhepunkt der Macht des Imperiums. Das Publikum erwartet fast schon verwirrend viele Figuren und galaktische Wendungen. Und das Creature Department hatte auch wieder ordentlich zu tun. Die Serie besteht aus zwölf Episoden und spielt fünf Jahre vor den Ereignissen von <em>Rogue One</em> (2016) – jenem Film, der oft als beste Verbindung des alten mit dem neuen Star-Wars-(Franchise-)Imperium gesehen wurde. (3-Episoden-Premiere, 21. September, Disney+)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/cKOegEuCcfw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/cKOegEuCcfw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Lord of the Rings: The Rings of Power</strong></p>
<p>Das Haus Jeff Bezos von Amazon hat bekanntlich keine Kosten gescheut, um uns einen Trip zurück nach Mittelerde zu organisieren. Rekordverdächtige 465 Millionen US-Dollar legte man allein für die erste Saison hin. Dies, obwohl aus rechtlichen Gründen keine der Hauptfiguren von Peter Jacksons LOTR vorkommen darf. Also hat Amazon, was man durchaus smart finden kann, seine Prestige-Serie gleich einige tausend Jahre vor den Ereignissen in J.R.R. Tolkiens Büchern datiert. Der Spanier J.A. Bayona (<em>The Orphanage</em>) führte bei den ersten beiden Folgen Regie, was hoffen lässt, dass es sich um eine der interessanteren Herbstserien handelt. Erwarten dürfen wir Elfen, Menschen und Harfoots – ein Stamm von Hobbits. (2. September, Prime Video)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/uYnQDsaxHZU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/uYnQDsaxHZU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pistol</strong></p>
<p>Und nun genug des Mittelalter-Mittelerde-Mittelsteinzeit-Mittelzukunftskrams. Obwohl die Sex Pistols nur zweieinhalb Jahre zusammen waren, haben sie es geschafft, zu einer der bahnbrechendsten britischen Punk-Bands zu werden. Die sechsteilige Miniserie von Danny Boyle schmeißt nun die Mythologisierungs-Maschine wieder an – wahrscheinlich einer der Gründe, warum <em>enfant terrible</em> John Lydon alias Johnny Rotten das Projekt nicht gut geheißen hat. Ein anderer ist die Tatsache, dass die Geschichte der Anti-Establishment-Band ausgerechnet von Disney erzählt wird, einem Konzern, der Jahrzehnte lang die Sehnsüchte konservativer oder, wenn man so will, „spießiger“ Bevölkerungsschichten bedient hat. So radikal wie Boyles Junkie-Meisterwerk <em>Trainspotting</em> ist <em>Pistol</em> zwar nicht, brav allerdings auch nicht. (28. September, Disney+)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/9KhxwG0eCiE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/9KhxwG0eCiE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Walking Dead, S11C </strong></p>
<p>Das AMC-Zombie-Drama kehrt noch einmal mit dem „C“ genannten dritten Teil der elften und letzten Season zurück. Es ist nun also tatsächlich der Anfang vom Ende jener Originalserie, die 2010 mit Andrew Lincolns Rick Grimes und ein paar Überlebenden einer von Frank Darabont erdachten Zombie-Apokalypse begann. Nach knapp zehn Jahren ist die filmfilter-Autorin ausgestiegen, aber immer wenn <em>The Walking Dead</em> besonders gut war, handelte die Serie nicht zuvörderst von Zombies, sondern war eine brillante, blutbespritzte Zerlegung menschlicher Schwächen. Die Mutterserie hat inzwischen sechs Spin-offs ausgebrütet. Es ist also nur ein Quasi-Abschied. (3. Oktober, Disney+)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/cqpHzeGBsBc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/cqpHzeGBsBc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Midnight Club</strong></p>
<p>Der fantastische Mike Flanagan, der zuletzt <em>Doctor Sleep</em> fürs Kino adaptiert hat, kehrt heuer mit <em>The Midnight Club</em> zurück. Basierend auf dem Teen-Horror-Roman von Christopher Pike geht es in der Serie um eine Gruppe todkranker Teenager, die in einem Hospiz leben und einander um Mitternacht Gruselgeschichten erzählen. Angesichts der Brillanz seiner anderen Netflix-Serien <em>The Haunting of Hill House</em>, <em>The Haunting of Bly Manor</em> (<a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/sapphische-extravaganz/">hier weitere lesbische Horrorstories</a> im Netflix-Mainstream) und <em>Midnight Mass</em> setzen wir große Hoffnungen in diese Produktion. Cherry on top: Horrorlegende Heather Langenkamp aus <em>A Nightmare on Elm Street</em> spielt die Ärztin. (7. Oktober, Netflix)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/lBhyUxRzANY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/lBhyUxRzANY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Willow</strong></p>
<p>Wir müssen zugeben, dass uns schon der Trailer von <em>Willow</em> die Tränen in die Augen getrieben hat. Es ist fantastisch, Warwick Davis wieder als Willow Ufgood zu sehen, als zaubernden Zwergenbauer, der eine Gruppe märchenhafter Helden zur Rettung ihrer Welt führt. Val Kilmer als Schwert-schwingender Söldner wird jedoch schmerzlich vermisst werden. Die TV-Serie spielt viele Jahre nach den Ereignissen des 1988er Fantasy-Kultfilms, dessen Geschichte George Lucas ersann. Der Regisseur des Ursprungsfilms, Ron Howard – jüngst auf Netflix mit dem packenden Überlebensdrama <em>Thirteen Lives</em> präsent – hat mitproduziert. (30. November, Disney+)</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Souls</strong></p>
<p>Nach all den Remakes, Sequels und Prequels ist es erfrischend, zur Abwechslung eine Originalserie zu sehen. Im Kern des deutschen Mystery-Achtteilers von Alex Eslam stehen drei Frauen, deren Leben aus den Fugen gerät, als der Sohn einer der drei einen Autounfall hat; danach behauptet er nämlich, sich an ein früheres Leben als Pilot einer verschollenen Passagiermaschine zu erinnern. Allie, gespielt von der Österreicherin Julia Koschitz, ist die Frau des Piloten und in einer Zeitschleife gefangen. Die opulente Musik und die Drehbücher der Serie wurden heuer beim Serien-Festival Canneseries ausgezeichnet. (November, Sky)</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Babylon Berlin, S4 </strong></p>
<p>Die deutsche Mega-Produktion – eine der ersten Prestigeproduktionen von Sky Deutschland – war schon immer eine lässige Vintage-Serie voller plastischer, gut geschriebener Figuren, die einem leicht ans Herz wuchsen und die in einer wunderschön nachgestellten, fieberhaften Welt lebten. Diese Welt drohte von Anfang an zusammen zu brechen, und man wusste, ihr Kollaps würde schließlich zum Aufstieg der Nazis führen. Davon erzählt nun die vierte Staffel (weitere Infos <a href="https://www.goldenekamera.de/serien/article236191461/Babylon-Berlin-Staffel-4-Inhalt.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>), die natürlich wieder auf einem Roman von Volker Kutscher basiert; diesmal handelt es sich um „Goldstein“. Nach der Ausstrahlung im Bezahlfernsehen wird die Krimi-Serie auch im Ersten zu sehen sein. (8. Oktober, Sky)</p>
<figure id="attachment_8378" aria-describedby="caption-attachment-8378" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=550%2C289&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-8378" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4-300x158.jpg" alt="babylon berlin S4, fries" width="550" height="289" /><figcaption id="caption-attachment-8378" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-8378" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=550%2C289&#038;ssl=1" alt="babylon berlin S4, fries" width="550" height="289" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=300%2C158&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=1024%2C538&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=770%2C404&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=500%2C263&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=293%2C154&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?resize=390%2C205&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/08/babylon-berlin-S4.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></noscript> Babylon Berlin, 2017–, Henk Handloegten, Tom Tykwer, Achim von Borries</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Crown, S5</strong></p>
<p>Nach der brillant brutalen Zerlegung der Ehe von Charles und Diana in der vorigen Saison erwartet die globale Schlüssellochguckgemeinde ein weiteres, wahrscheinlich prächtiges Kapitel im Leben der englischen Royals. Bis jetzt hat Peter Morgan das seltene Kunststück vollbracht, dass sein Drama – eine gewagte Mischung aus realer Gesellschaftspolitik und fantasievoller Figuren-Zuspitzung – mit jedem Mal besser wird. Großartige Schauspieler:innen gaben sich schon während der ersten vier Staffeln die Klinke in die Hand. Nun wird das Ensemble wieder gewechselt. Anstelle von Olivia Colman schlüpft Imelda Staunton in die Rolle der Queen. (9. November, Netflix)</p>
<p><strong> <iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/3lgYHGV0OCI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/3lgYHGV0OCI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Herbstserien:</strong></p>
<p>Der Sky-Sechsteiler <strong><em>Munich Games</em></strong> holt die Bedrohung des Münchner Terroranschlags 1972 in die Gegenwart (2. September, Sky) und Samantha Morton überzeugt unter der Tagline „It’s safer to be feared than to be loved“ und unter Mithilfe Vivienne-Westwood-artigen Kostümdesigns als Caterina de’ Medici in der poppig-düsteren History-Serie <strong><em>The Serpent Queen</em></strong> (8 Episoden, 11. September, Canal+).</p>
<p>Dazu kommen die britische Heiratskomödie <strong><em>Mammals</em></strong> mit James Corden und Sally Hawkins (Herbst/Winter, Prime Video), Guillermo del Toros mit Spannung erwarteter Anthologie-Achtteiler <strong><em>Cabinet of Curiosities</em></strong> (25. Oktober, Netflix) und Schiffspassagenprobleme im ebenfalls achtteiligen History-Mystery-Horror-Spektakel <strong><em>1899</em></strong> (Winter, Netflix).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Der filmfilter wünscht seinen Unterstützer:innen einen erfüllenden, spannungsreichen oder mindestens kurzweiligen Serienherbst 2022!</h6>
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		<title>Serienfilter 2022</title>
		<link>https://filmfilter.at/themen/features/serienfilter-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 15:30:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Da sich der quasi corona-pandemische Rückstand allmählich auflöst – schon vor der Pandemie selbst –, verspricht 2022 eine Vielzahl US-amerikanischer Serien. Wir schauen also voraus: „Game of Thrones“ bekommt ein Spin-off und „The Lord of the Rings“ zieht seriell ins Wohnzimmer. Netflix hat eine neue koreanische Horrorserie und die stürmische Beziehung zwischen Pamela Anderson und Tommy Lee steht mit „Pam &#38; Tommy“ wieder im Rampenlicht. Unsere weitgehend chronologisch nach voraussichtlichem Erscheinungsdatum geordnete Liste kratzt freilich nur an der Oberfläche des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Da sich der quasi corona-pandemische Rückstand allmählich auflöst – schon vor der Pandemie selbst –, verspricht 2022 eine Vielzahl US-amerikanischer Serien. Wir schauen also voraus: „Game of Thrones“ bekommt ein Spin-off und „The Lord of the Rings“ zieht seriell ins Wohnzimmer. Netflix hat eine neue koreanische Horrorserie und die stürmische Beziehung zwischen Pamela Anderson und Tommy Lee steht mit „Pam &amp; Tommy“ wieder im Rampenlicht. Unsere weitgehend chronologisch nach voraussichtlichem Erscheinungsdatum geordnete Liste kratzt freilich nur an der Oberfläche des Peak-TV-Berges im Jahr 2022. Ein Serienfilter von Marietta Steinhart und Roman Scheiber.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Euphoria, S2 </strong></p>
<p>Während <em>Sex Education</em> die adrettere Seite des sexpositiven Gen-Z-Lebens zeigt, stürzt <em>Euphoria</em> uns in ein existenzielles Loch. Das genreübergreifende Jugenddrama von Sam Levinson hat einen surrealen Stil, ist brutal einfühlsam und geht emotional intelligent an das Erwachsenwerden heran, mit einem von Rapper Drake gewebten Soundteppich. <em>Euphoria</em> ist <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/betoerende-beziehungsdebakel/">zu echter Schönheit und Tiefe fähig</a>, nicht zuletzt wegen Zendayas verletzlicher Darstellung von Rue, einer jungen Frau, die in einer Schleife zwischen Sucht, Reha und Depressionen gefangen ist und den Geist von Rent-Boy aus <em>Trainspotting</em> beschwört. (10. Jänner, Sky)</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The House  </strong></p>
<p><em>The House</em> ist möglicherweise die gruseligste und seltsamste Netflix-&#8222;Serie&#8220; seit längerer Zeit. Die surreale Stop-Motion-Animationsserie für Erwachsene ist eigentlich <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/landscapers/">ein dreiteiliger Film</a> und wird von dem Streamer als „exzentrische dunkle Komödie“ beschrieben. Und dem ersten, herrlich bizarren Teaser nach zu urteilen ist das noch milde ausgedrückt. Alle drei Folgen spielen in demselben eigentümlichen Zuhause. Es gibt tanzende Kakerlaken, Kulte von anthropomorphen Katzen und Mäusen, Horror im Exorzismus-Stil und Filmzitate von Tim Burton, David Lynch oder Wes Andersons <em>Fantastic Mr. Fox</em>. (14. Jänner, Netflix)</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ozark, S4/1 </strong></p>
<p>Ich habe dunkle Ringe unter meinen Augen bekommen, als ich alle drei vorherigen Seasons dieser Serie innerhalb einer Woche geschaut habe (und es nicht bereut). Jason Bateman und Laura Linney spielen Martin und Wendy, die von Chicago in eine kleine Stadt in Missouri ziehen, um Geld für ein mexikanisches Drogenkartell zu waschen. Von Beginn an gab es Vergleiche mit <em>Breaking Bad</em> (und sogar unverblümte Zitate wie den Ausflug zum Rapport nach Mexiko); auch die Aufteilung der letzten Staffel in zwei Teile mit je 7 Episoden ist ähnlich. Doch <em>Ozark</em> bleibt sein ganz eigenes, wahnsinniges Ding. Darauf freuen oder jetzt schon beklagen, dass es danach aus ist? Die erste Hälfte der letzten Season beginnt mit einer Episode, die passenderweise <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/fuenf-sternchen/">Der Anfang vom Ende</a> heißt. (21. Jänner, Netflix)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/z8QwwWnLboU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/z8QwwWnLboU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Better Call Saul, S6</strong></p>
<p>Apropos <em>Breaking Bad, </em>apropos<em> Ozark</em>, apropos Serienabschiede: Heisenbergs späterer <em>partner in crime</em> Jimmy McGill aka Saul Goodman hat 2021 ausgelassen (Titelheld Bob Odenkirk erlitt einen Herzinfarkt, Dreharbeiten mussten mehrfach unterbrochen werden), doch für heuer sind definitiv die letzten 13 Episoden des <em>Breaking-Bad</em>-Prequels geplant, Gerüchten zufolge ähnlich <em>BB</em> und <em>Ozark</em> von AMC in zwei Teile gesplittet (das ergäbe 63 Folgen, eine mehr als die Mutterserie). Wir Connaisseure wissen ja, wo es hinführt, aber wir wollen auch wissen wie. Nicht übertrieben: <em>Better Call Saul</em> ist die narrativ feinst gesponnene, intelligenteste und kapitalismuskritischste, kurz: die beste Mainstream-Serie, die Amerika seit Jahren gesehen hat. Chapeau, Showrunner Peter Gould samt Kreativteam! Und beneidet sei, wer das alles noch vor sich hat. (noch im 1. Quartal, Netflix)</p>
<figure id="attachment_5938" aria-describedby="caption-attachment-5938" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=500%2C333&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5938" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul-300x200.jpg" alt="" width="500" height="333" /><figcaption id="caption-attachment-5938" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5938" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=500%2C333&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="333" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=2048%2C1366&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=360%2C240&amp;ssl=1 360w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=500%2C333&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=1155%2C770&amp;ssl=1 1155w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=370%2C247&amp;ssl=1 370w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=293%2C195&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=1400%2C934&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=120%2C80&amp;ssl=1 120w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=240%2C160&amp;ssl=1 240w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=390%2C260&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?resize=1320%2C880&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/better-call-saul.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Better Call Saul, 2015–2022, Vince Gilligan, Peter Gould</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Serien-Abschiede</strong></p>
<p>2022 markiert das Ende einer untoten TV-Ära, auf immerhin 11 Seasons wird es die epische Zombie-Apokalypse <strong><em>The Walking Dead</em></strong> dann gebracht haben (Sommer, AMC/Disney+); Spin-offs und Spielfilme natürlich nicht ausgeschlossen, weil der Serienfilter weiß: So eine dicke Zitrone ist noch lange nicht ausgequetscht.</p>
<p>Bereits gestartet ist die sechste und letzte Season der klassenkämpferisch angehauchten Sci-Fi-Serie <strong><em>The Expanse</em></strong> – mutmaßlich die einzige im TV-Universum, welche die Schwerkraft als physikalisches Phänomen ernst nimmt. Amazon-Boss Bezos himself, so heißt es, soll <em>The Expanse</em> nach drei Seasons vor der Absetzung gerettet und zu Prime Video gelotst haben.</p>
<p>Schluss sein wird 2022 u.a. auch mit <em>Killing Eve</em> und – kleiner Abstecher ins UK – leider auch mit dem formidablen BBC-Gangsterlangstück <strong><em>Peaky Blinders</em></strong> (und seinem Nick-Cave-Intro!), welches Kriegsveteran Cillian Murphy &amp; Co im Nachkriegs-Birmingham vor hundert Jahren nach sechs Saisons zur Ruhe kommen lässt (Netflix, später auf Arte im Free-TV). Aber noch nicht ganz: Laut Showrunner Steven Knight soll 2023 ein <em>Peaky Blinders</em>-Film die äußerst beliebte Saga abschließen.</p>
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<p><strong>All of Us Are Dead  </strong></p>
<p>Hier ist die offizielle Zusammenfassung für den Serienfilter mit freundlicher Genehmigung von Netflix: „Eine Gruppe von Schülern ist in einer High School gefangen und findet sich in einer schlimmen Situation wieder, als sie vor einer Zombie-Invasion ihrer Schule gerettet werden will.“ Regie bei der 12-teiligen Serie führte Lee Jae-Kyu aka J.Q. Lee, u.a. Regisseur der Filme <em>Intimate Strangers</em>, <em>The Fatal Encounter</em> und <em>The Influence</em>. Das südkoreanische Fernsehen hat aufgrund des weltweiten Erfolgs des Netflix-Originals <em>Squid Game</em> enorm an Popularität gewonnen. Zweifellos hofft der Streamer auf eine ähnliche Reaktion <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/landscapers/">mit dieser Zombie-Serie</a>. (28. Jänner, Netflix)</p>
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<p><strong>Pam &amp; Tommy </strong></p>
<p>Von Anfang an war das Internet von Sex, Trollen und Rachepornos übersät. Das 1995er Sextape von <em>Baywatch</em>-Star Pamela Anderson und Mötley Crüe-Schlagzeuger Tommy Lee war das erste seiner Art. Es verbreitete sich online wie ein Flächenbrand, nachdem der verbitterte Elektriker und ehemalige Erotik-Schauspieler Rand Gauthier in das Haus der beiden eingebrochen war und das Band gestohlen hatte. Aber die Folgen, die Pam und Tommy darob erleiden mussten, waren sehr unterschiedlich, weshalb die Serie wahrscheinlich ein Licht auf Slutshaming, Revenge Porn und die Bedeutung der Privatsphäre werfen wird. Die Miniserie wartet mit Lily James und Sebastian Stan in den Hauptrollen sowie mit Seth Rogen, Nick Offerman und Taylor Schilling auf. Der Serienfilter antizipiert <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/sex-luegen-und-gestohlenes-video/">verschämtes, aber heftiges Interesse</a> an <em>Pam &amp; Tommy</em> (2. Februar, Disney+)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/MDXH_X-YbpM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/MDXH_X-YbpM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
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<p><strong>Severance  </strong></p>
<p>Viele Leute sagen, dass man seine Arbeit nicht mit nach Hause nehmen soll. Die strikten Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben seien entscheidend für das persönliche Glück. In <em>Severance</em> wird diese Idee auf die Spitze getrieben. Es geht um eine Gruppe von Menschen, die sich einer bestimmten Prozedur unterziehen: Man vergisst das Arbeitsleben in der Sekunde, in der man nach Hause kommt. Umgekehrt vergisst man das Privatleben, sobald man in die Arbeit kommt. Es ist die ultimative Balance zwischen Beruf und Privatleben, aber der Serienfilter vermutet: Da ist etwas Schändlicheres im Spiel. Die Serie vereint erneut Regisseur Ben Stiller und Schauspielerin Patricia Arquette, die schon im Fall des Gefängnisausbruchs-Achtteilers <em>Escape at Dannemora</em> zusammengearbeitet haben, und zwar höchst sehenswert. (18. Februar, Apple TV+)</p>
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<p><strong>The Marvelous Mrs. Maisel, S4 </strong></p>
<p>Die berühmte amerikanische Komikerin Joan Rivers, die als Vorbild für Amy Sherman-Palladinos Serie <em>The Marvelous Mrs. Maisel</em> gilt, sagte einst: „Meine Nummern kommen aus der totalen Tragödie. Mein Publikum ist meine Gruppentherapie.“ Rivers gehörte zu den wenigen Comediennes der Fünfzigerjahre. Sie ebnete den Weg für Künstlerinnen wie Amy Schumer, Tina Fey, Tiffany Haddish – und für die fiktive Figur Midge Maisel, eine jüdische Hausfrau in den frauenfeindlichen Tagen der 1950er auf der Upper West Side, die aus einer Tragödie heraus zur Komikerin wird. Nach langem Warten (wir sprechen von der Prä-Pandemie-Ära) findet die Fortsetzung 1960 statt, als Veränderungen in der Luft liegen. (18. Februar, Prime Video)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/tLhLRwvDA2c" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/tLhLRwvDA2c" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
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<p><strong>The Dropout  </strong></p>
<p>Warum nur lieben wir all diese gedehnten Geschichten über Schwerreiche, <a href="https://filmfilter.at/themen/features/kollektiver-voyeurismus/">siehe </a><a href="https://filmfilter.at/themen/features/kollektiver-voyeurismus/"><em>Succession</em>, siehe <em>The White Lotus</em></a>? Weil wir sehen wollen, wie sie scheitern? Weil wir uns über ihre Marotten lustig machen wollen? Der Aufstieg und Fall der jüngsten Selfmade-Milliardärin der Welt wird in <em>The Dropout</em> fiktionalisiert. Amanda Seyfried spielt die in Ungnade gefallene Startup-Gründerin Elizabeth Holmes, die jüngst von einem US-Bundesgericht wegen Betrugs verurteilt wurde, weil praktisch jedes Wort, das sie jemals über Theranos, ihr Bluttestunternehmen, gesagt hat, eine Lüge war. Amanda Seyfried passt der schwarze Rollkragenpulli wie angegossen und der Serienfilter nimmt an, sie wird ihre Stimme um ein paar Oktaven senken. (<s>3. März</s>, Hulu/Disney+, verschoben auf 20. April)</p>
<figure id="attachment_5956" aria-describedby="caption-attachment-5956" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5956" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5956" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5956" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=1400%2C788&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?resize=1320%2C743&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-dropout.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> The Dropout, 2022, Taylor Dunn, Rebecca Jarvis, Victoria Thompson</figcaption></figure>
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<p><strong>Bridgerton, S2  </strong></p>
<p>Das heiße Kostümdrama von Shonda Rimes nach den Liebesromanen von Julia Quinn hat uns nach seinem Debüt im Jahr 2020 vor Sehnsucht brennen lassen. Es war der sexy Hit des Jahres und wurde sogar in ein Grammy-nominiertes TikTok-Musical verwandelt. <em>Bridgerton</em>, eine Mischung aus Jane Austen und <em>Gossip Girl</em>, fühlt sich an wie ein Seifenschaumbad. Man lässt sich davon verführen, leert den Kopf damit. Die zweite Saison wurde wegen Covid auf 2022 verschoben. Details zur Handlung sind rar, bekannt ist auch dem Serienfilter bloß, dass der ewige Bachelor Anthony Bridgerton (Jonathan Bailey) um eine neue Frau buhlen wird, die freimütige und feministische Kate Sharma (Simone Ashley). (25. März, Netflix)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/YX7j0TjkxPE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/YX7j0TjkxPE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
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<p><strong>Landscapers  </strong></p>
<p>Kaum erscheinen die Worte „This is a true story“ in den ersten Momenten von <em>Landscapers</em>, beginnt das „true“ sich auch schon aufzulösen, bis es vollständig verschwindet. Diese Miniserie mag in einem realen Fall verwurzelt sein, aber sie bewegt sich irgendwo zwischen Realität und Traum. Olivia Colman und David Thewlis (eine so perfekte Paarung, dass man sich fragt, warum erst jetzt), spielen Susan und Christopher Edwards, ein britisches Ehepaar, das 2014 verurteilt wurde, Susans Eltern ermordet und in seinem Hinterhof begraben zu haben, wo die Leichen 15 Jahre lang unentdeckt blieben. Der HBO-Vierteiler ist in den USA bereits angelaufen, hat aus Sicht des Serienfilter zurecht überragende Kritiken bekommen und wird im Frühjahr auf Sky Atlantic ausgestrahlt. Er wurde von Colmans Ehemann Ed Sinclair geschrieben und bietet jene Art experimenteller Bilder, die man im Fernsehen selten sieht.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/WYSpdaYTW1Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/WYSpdaYTW1Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
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<p><strong>The Lord of the Rings  </strong></p>
<p>Amazon scheute bekanntlich keine Kosten, um uns zurück nach Mittelerde zu bringen, und legte allein für die erste Ausgabe seiner Herr-der-Ringe-Adaption fast eine Milliarde US-Dollar hin. Die Serienversion spielt im Zweiten Zeitalter, tausende Jahre vor den Ereignissen von <em>The Hobbit</em> und <em>The Lord of the Rings</em>, wir werden also eine Vielzahl neuer Figuren treffen. Alle anderen Details werden strikt unter Verschluss gehalten. Immerhin: „Ich will mein Game of Thrones“, hat Jeff Bezos so ziemlich ultra-exklusiv dem Serienfilter verraten. Wir werden ja sehen, ob er es kriegt. Und wir werden sehen, ob es wieder alle sehen wollen. (2. September, Prime Video)</p>
<figure id="attachment_5959" aria-describedby="caption-attachment-5959" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5959" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5959" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5959" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=1400%2C788&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?resize=1320%2C743&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lotr.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> The Lord of the Rings, 2022–, Patrick McKay, John D. Payne © Amazon</figcaption></figure>
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<p><strong>House of the Dragon </strong></p>
<p>Apropos: Fast jeder Streamer hat sich um das nächste <em>Game of Thrones</em> bemüht. Weitgehend erfolglos, wie wir wissen. Unterdessen hat HBO ein Spin-off kreiert. <em>House of the Dragon</em> spielt ein paar hundert Jahre vor der Mutterserie und durchdringt die Geschichte des Hauses Targaryen, der blonden und größtenteils verrückten Sippe, welche schließlich Daenerys zeugte, bekanntlich die Mutter der Drachen. In jener Zeit regieren die Targaryens Westeros (u.a. Matt Smith und Emma D’Arcy), selbstverständlich mit heftigen familiären Reibungen. Der Teaser verspricht machthungrige Anführer und die schuppigen Titelkreaturen, wir vom Serienfilter versprechen: Ein Social Media Shitstorm ist garantiert. Noch kein konkreter Starttermin.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/fNwwt25mheo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/fNwwt25mheo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
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<p><strong>Ferner flimmern 2022 über die Bildschirme: ein Kuriositätenkabinett, Marvel(ous) Disney Stuff, eine echte und eine Killerkrone und, jössas, HBOs erste Videospieladaption.</strong></p>
<p>Die vergangenen sechs Jahre rissen ein Loch so groß wie ein Schloss in <em>Downton Abbey</em>-Form in unsere Herzen; Serienschöpfer Julian Fellowes gedenkt, es mit <em>The Gilded Age</em> (HBO/Sky) zu füllen; <em>The Crown </em>(Netflix), mit einer neuen Königin Elizabeth in Imelda Staunton, führt uns in der fünften und vorletzten Staffel in den Zerfall der Ehe von Diana (Elizabeth Debicki) und Charles (jetzt Dominic West). Eve und Villanelle werden einander in der letzten Season von <em>Killing Eve</em> (BBC America/Starzplay) entweder umbringen oder zusammen alt werden.</p>
<p>Betreffend Guillermo del Toros Anthologie-Serie <em>Cabinet of Curiosities</em> (Netflix) wird nicht nur vom Serienfilter erwartet, dass diese mit traditionellen Horrorvorstellungen spielt. Disney+ hat bald mehrere neue Serien, die von Marvel stammen, am Start – darunter <em>She-Hulk</em>, <em>Ms. Marvel </em>(die Kanadierin Iman Vellani spielt Marvels erste muslimische Hauptfigur), <em>Moon Knight</em> und <em>Secret Invasion</em>. Ewan McGregor schlüpft erneut in die Rolle des von George Lucas erdachten und als Spielfigur bereits bis zum Abwinken ausgeschlachteten Krieger-Mönchs Obi-Wan Kenobi.</p>
<p>HBO hat übrigens, wie dem Serienfilter leider nicht exklusiv zu Ohren kam, sein erstes Videospiel adaptiert: In <em>The Last of Us</em> versucht ein Schmuggler (Pedro Pascal), ein Teenager-Mädchen durch ein postapokalyptisches Amerika zu führen. Die dritte Staffel von <em>The Boys</em> (Prime Video) liefert hoffentlich wieder scharfsinnige, absurd lustige und grausame Gesellschaftskommentare; Disney+ schließlich feuert mit <em>Pistol</em> ein Miniserien-Biopic über eine britische Punkrockband ab, nämlich über die Sex Pistols (Regie: Danny Boyle).</p>
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<p><strong>Der filmfilter wünscht seinen Fans, Friends und Freaks ein Serienjahr voller Erstaunen, Erhellung und Enthusiasmus. Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie unsere Arbeit!</strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/features/serienfilter-2022/">Serienfilter 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
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