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		<title>Hundstage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 17:30:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein traumatisierter Schäferhund in „Dog“, ein X-rated Horror-Movie, alles überall auf einmal und eine Stasi-„Komödie“. Dazu eine Western-Retro im Österreichischen Filmmuseum. Gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kollaborateur, Produzent und Drehbuchautor Reid Carolin, gibt der grundsympathische und allseits geschätzte Schauspieler und Produzent Channing Tatum sein Regiedebüt: Dog handelt, der Titel verrät es, von einem Hund. Und wer kann einem Hund schon widerstehen? Abgesehen vielleicht von einem Katzenfan. Unsere Titelheldin Lulu also, aus dem Geschlecht der Malinois (d.i. eine Varietät des belgischen Schäferhundes), [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein traumatisierter Schäferhund in „Dog“, ein X-rated Horror-Movie, alles überall auf einmal und eine Stasi-„Komödie“. Dazu eine Western-Retro im Österreichischen Filmmuseum.<br />
</em></p>
<p>Gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kollaborateur, Produzent und Drehbuchautor Reid Carolin, gibt der grundsympathische und allseits geschätzte Schauspieler und Produzent Channing Tatum sein Regiedebüt: <strong><em>Dog</em></strong> handelt, der Titel verrät es, von einem Hund. Und wer kann einem Hund schon widerstehen? Abgesehen vielleicht von einem Katzenfan. Unsere Titelheldin Lulu also, aus dem Geschlecht der Malinois (d.i. eine Varietät des belgischen Schäferhundes), hat bei der Armee getreulich Dienst getan, bis ein Kriegstrauma sie endlich doch eingeholt hat. Nun ist sie schlachtreif-untauglich und schwer durchgedreht. Ähnlich dem Army Ranger Jackson Briggs, der Lulu als eine Art Bewährungsprobe zur Beerdigung ihres Hundeführers quer durch die Staaten kutschieren soll, um danach wieder an die Front zu dürfen. Dass das der Wunsch eines Mannes ist, der seine sieben Zwetschgen nicht mehr beieinander hat, weiß Briggs noch nicht, lernt es aber im Zuge der Begegnung mit Lulu. <em>Dog</em> ist ein Roadmovie mit Mann und Hund, <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/muellmonate/">mit mehr Herz als Können</a> inszeniert, dem es jedoch nicht nur gelingt, sensibel von der Militär-immanenten Verhärtung und Zurichtung zu erzählen, sondern auch eine alles entscheidende Frage zu stellen, ohne mit ihr bleischwer unterzugehen: Was im Leben hat eigentlich wirklich Sinn? (Und wieso ist es so schwer zu erkennen?) Leicht hingegen zu erkennen ist: Alle lieben Channing Tatum, und Channing Tatum liebt seinen Hund. Punkt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/V4tAtp-TyzQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/V4tAtp-TyzQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Ein Satz mit X? Das war wohl nix! Wieso um diesen Film ein derartiges Gewese veranstaltet wird, erschließt sich mir nicht. Möglicherweise liegt es am Aufhänger, dass nämlich eine Gruppe junger Leute ausgerechnet auf einer Farm in der texanischen Provinz (Bible Belt!) einen Porno (!) drehen will. Dass das nicht gut gehen kann, liegt auf der Hand. Zumal <strong><em>X</em></strong> (gemeint ist das X-Rating, mit dem sexuell explizite Filme gekennzeichnet werden) in den späten Siebzigern angesiedelt und also Retro ist und an „die gute, alte Zeit“ des Hardcore-(nein, eben nicht Porno!, sondern)-Splatterfilms anzuknüpfen sucht. Dementsprechend blutig explizit geht es in der Folge zur Sache und den Bach hinunter; wobei an der Unzimperlichkeit, mit der Ti West – der mit <em>The House of the Devil</em> (2009) und <em>The Innkeepers</em> (2011) ja bereits hervorragende Horrorarbeit geleistet hat – Guts &amp; Gore in Szene setzt, rein gar nichts auszusetzen ist. Eher daran, was ihm zum Thema Sex im Alter einfällt. Wieso macht das Wiedererwachen ihres sexuellen Begehrens zwei Greise zu blutrünstigen Monstern? Wieso wird mir die Lust des welken, alten Körpers als eklig, ja geradezu widernatürlich vorgeführt? Und liegt nicht gerade in diesem billigen, aufgelegten Trick das eigentlich Abstoßende und Horrende dieses Films? (Das kann man freilich <a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/wer-sex-hat-stirbt/">auch anders sehen</a> und <em>X</em> zum Fantastischen Film erklären.)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/kRRmPi60vIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/kRRmPi60vIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Aus der Abteilung „Deutsch-deutsche Missverhältnisse“ stammt <strong><em>Stasikomödie</em></strong> von Leander Haußmann. Die Sache ist simpel: Wer glaubt, dass „Stasi“ und „Komödie“ nicht zusammenpassen, hat recht. <em>Stasikomödie</em> ist ein fürchterlich missratener Film, der, vergeblich, witzige Funken zu schlagen versucht aus dem konspirativen Treiben im kleinbürgerlichen Überwachungsstaat. Haußmann muss sich vielmehr auch diesmal, wie schon bei den beiden Vorgängerfilmen der hiermit abgeschlossenen „DDR-Trilogie“ – <em>Sonnenallee</em> (1999) und <em>NVA</em> (2005) – den <a href="https://www.epd-film.de/filmkritiken/stasikomoedie" target="_blank" rel="noopener">Vorwurf der Verharmlosung</a> gefallen lassen.</p>
<p>(Appendix von Kollege Moldenhauer:) Was Leichtes zum Schluss, aus der Rubrik „grandioser Quatsch“: <strong><em>Everything Everywhere All at Once </em></strong>ist zuallererst einmal ein spektakelverliebtes Action-Gedöns mit Multiverse-Überbau (per Verse-Sprung können die Menschen hier auf Fähigkeiten und Erinnerungen der Körper ihrer Gegenstücke in diversen Paralleluniversen zugreifen) und maximalem Brimborium. Und im Weiteren ein Film, der der Action-Legende Michelle Yeoh auf den Leib geschrieben ist. Yeoh hält den ganzen chaotischen, ideenprallen Laden zusammen. Schön, wie hier die Balance zwischen Ernst, Ironie und Albernheit gehalten wird. Eskapismus-Level liegt bei etwa 2000. Übrigens läuft auch <strong><em>One of These Days</em></strong> an, <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/gegen-das-scheitern/">unsere Kritik</a> ist tendenziell positiv.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/wxN1T1uxQ2g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/wxN1T1uxQ2g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></noscript></p>
<p>(Abschließende Empfehlung der filmfilter-Redaktion:) Im Österreichischen Filmmuseum läuft bis 30. Juni 2022 eine <a href="https://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&amp;content-id=1216720898687&amp;schienen_id=1648432226868" target="_blank" rel="noopener"><strong>Western-Retro</strong></a> voll von Klassikern, unterschätzten Exemplaren, B-Western und Frühwerken, welche u.a. die Transformationslinien des Genres verdeutlichen. <a href="https://www.instagram.com/filmfilter.at/">Auf unserem Instagram-Kanal</a> vergeben wir Tickets für <strong><em>The Man from Laramie</em></strong> (1955, Anthony Mann), in welchem Jimmy Stewart in ein Familiendrama Sophokles&#8217;scher Ausmaße gerät, für das einflussreiche Meisterwerk <strong><em>High Noon</em></strong> (1952, Fred Zinnemann, starring Gary Cooper und Grace Kelly) und für John Fords epochalen Edelwestern <strong><em>My Darling Clementine</em></strong> (1946) – „e<span class="avtext">in Film in perfektem Gleichgewicht, ganz wie sein Held (Henry Fonda) beim Balanceakt auf dem Verandastuhl“, wie Kurator Christoph Huber schreibt.</span></p>
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		<title>Szenen zweier Ehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Scheiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 21:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Netflix-Film, der eigentlich ins Kino gehört („The Power of the Dog“, und eine Sky-Miniserie, die auf Bergman Bezug nimmt („Scenes from a Marriage“). Und zwei Randerscheinungen. Es gehört irgendwie zum guten Ton, einen Film von Jane Campion zu mögen, der ersten Regisseurin, die – übrigens vor bald 30 Jahren – eine Goldene Palme in Cannes gewann. Zum noch besseren Ton gehört, diesen Film nicht auf Netflix, sondern auf Riesenleinwand zu sehen, denn Filme wie dieser gehören grundsätzlich auf Riesenleinwand [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Netflix-Film, der eigentlich ins Kino gehört („The Power of the Dog“, und eine Sky-Miniserie, die auf Bergman Bezug nimmt („Scenes from a Marriage“). Und zwei Randerscheinungen.</em></p>
<p>Es gehört irgendwie zum guten Ton, einen Film von Jane Campion zu mögen, der ersten Regisseurin, die – übrigens vor bald 30 Jahren – eine Goldene Palme in Cannes gewann. Zum noch besseren Ton gehört, diesen Film nicht auf Netflix, sondern auf Riesenleinwand zu sehen, denn Filme wie dieser gehören grundsätzlich auf Riesenleinwand gesehen. (Doch das von Netflix gewährte Kinoverwertungsfenster hat sich geschlossen, während in Österreich nicht einmal Filme für normal große Leinwände zu sehen waren.) Zum besten Ton allerdings gehört, <strong><em>The Power of the Dog</em></strong> egal auf welchem Screen als das zu erkennen, was es ist: ein feministisches Meisterwerk. filmfilter-Kollege Moldenhauer hat ja, in einer kurzen <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/weibliche-western-maennerbeziehungen/" target="_blank" rel="noopener">Gegenüberstellung</a> mit Kelly Reichardts <em>First Cow</em>, bereits festgestellt: Der Film zeigt eine Welt, in der die Beziehungen der Menschen im Wesentlichen durch toxische Männlichkeit strukturiert werden. (Ja, da waren tatsächlich zwei Western von zwei Frauen in einer Woche in deutschen Kinos angelaufen – ist das nicht eine selten schöne Inzidenz?) Campion war übrigens immer schon eine der sympathischsten, weil nämlich auch Männer verstehenden Feministinnen ihrer Zunft und hat u.a. mit der Miniserie <em>Top of the Lak</em>e (2013) eine der atmosphärisch anspruchsvollsten Mystery-Erzählungen aller Zeiten geschrieben und in Szene gesetzt. Abgesehen von der weiblichen Perspektive hat <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LRDPo0CHrko" target="_blank" rel="noopener"><em>The Power of the Dog</em></a> große Schauspielkunst (Benedict Cumberbatch, Kirsten Dunst, Jesse Plemons und Kodi Smit-McPhee), erzählökonomische Grandezza und zwei herrliche Kontraste zu bieten: weite Landschaft und psychisch beengte Lebensräume sowie traditionelles Storytelling trotz Verzicht auf jede Konvention.</p>
<figure id="attachment_5033" aria-describedby="caption-attachment-5033" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=500%2C279&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5033" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee-300x167.jpg" alt="" width="500" height="279" /><figcaption id="caption-attachment-5033" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5033" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=500%2C279&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="279" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=300%2C167&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=1024%2C570&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=770%2C429&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=500%2C279&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=293%2C163&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?resize=390%2C217&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_cumberbatch_smit_mcphee.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> The Power of the Dog, 2021, Jane Campion</figcaption></figure>
<p>Während die Ehe in Campions Western nur den Rahmen für außereheliche Psychodynamiken abgibt, steht sie in einer Miniserienproduktion des <em>The Affair</em>-Schöpfers Hagai Levi im Mittelpunkt der Erzählung. <strong><em>Scenes from a Marriage</em></strong> (Sky) bezieht sich explizit auf Ingmar Bergmans <em>Szenen einer Ehe</em>, spielt aber an der amerikanischen Ostküste und bedient sich der Strahlkraft zweier Zentralgestirne des Schauspielkosmos, nämlich Jessica Chastain und <a href="https://filmfilter.at/themen/features/and-the-oscar-should-go-to/" rel="noopener">Oscar Isaac</a>. Mit sozusagen vertauschten Rollen: Die Alpha-Frau macht Karriere, er kümmert sich ums Kind. Doch dann ist ein israelischer Internet-Startupper plötzlich interessanter als der eigene Kümmermann, und die fatale Trennung-und-dann-doch-wieder-nicht-Dynamik nimmt ihren Lauf. Das ist ausgezeichnet geschrieben, in vifen Verdichtungen der Timeline erzählt, in detailreich gestalteten Interieurs inszeniert und mit hoher Intensität gespielt. Darüber hinaus vermittelt die Serie eine Alleinseins-Beklemmung, die in der doch ziemlich weitschweifigen TV-Beziehungslandschaft ihresgleichen sucht. Eine „Hey, das hier sind Dreharbeiten“-Ebene wird als Rahmen eingezogen, insofern ist <em>Scenes from a Marriage</em> auch <em>Bergman Island</em>, <a href="https://filmfilter.at/themen/features/and-the-oscar-should-go-to/" rel="noopener">Mia Hansen-Løves</a> wunderbarem und im Ton hellerem Beziehungsfilm, entfernt verwandt. Was Levis Betrachtung einer Ehe auf ungleicher Augenhöhe fein herausarbeitet, sind die toxisch wirksamsten Elemente der Paar-Entzauberung: Respektlosigkeit im Streit, Vertrauensmissbrauch, im Anderen das Gefühl der Machtlosigkeit evozieren; der Stolz als letzte Bastion und die Unfähigkeit zu verzeihen.</p>
<figure id="attachment_5408" aria-describedby="caption-attachment-5408" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=500%2C278&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5408" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200-300x167.jpg" alt="" width="500" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-5408" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5408" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=500%2C278&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="278" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=300%2C167&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=1024%2C569&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=500%2C278&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=293%2C163&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?resize=390%2C217&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/scenes-from-a-marriage-1200.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Jessica Chastain, Oscar Isaac in Scenes from a Marriage</figcaption></figure>
<p>Mir nicht verziehen hat man einst, dass ich, als <em>Sex and the City</em> noch quasi jungfräulich und in aller Frauen Munde war, gewagt habe, den Off-Kommentar von Carrie als Kitsch zu qualifizieren. Da hat mir die damals junge Wiener Dior-Fendi-Prada-Manolos-Fanfraktion aber ordentlich den Marsch geblasen! Aber zum Neuaufguss der sogenannten ersten Frauenserie von HBO (als ob <em>Oz</em> nicht Jahre früher mannigfach von Afro-Amerikanerinnen gesehen worden wäre) dann nächste Woche <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/sex-like-that/">von berufenerer Stelle</a>: Immerhin schreibt filmfilter-Kollegin Marietta Steinhart ihren Sofa Surfer aus New York.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Wort zur Netflix-Kooperation einer deutschen Shooting-Star-Regisseurin (Nora Fingscheidt, <em>Systemsprenger</em>) und eines gesichtsbehandelten deutsch-amerikanischen Hollywoodstars (Sandra Bullock) auf Netflix, nämlich zu <strong><em>Unforgivable</em></strong>, und bitte um Verzeihung für das Wortspiel: Es ist verzeihlich, diesen Film nicht zu kommentieren.</p>
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		<title>Weibliche Western, Männerbeziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 09:12:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Filme von Kelly Reichardt, Jane Campion, Jason Reitman, Sebastian Meise und ein weiterer JFK-Vorschlaghammer von Oliver Stone. Ein selektiver Überblick. Die Geschichte des Ghostbusters-Franchise ist eine schwierige. Der erste Teil ein wunderpraller Anarcho-Blockbuster, das Sequel dann ein blutleerer Aufguss. Über Paul Feigs 2016 unternommenen Reanimationsversuch wollen wir lieber schweigen. Das Erbe, dass Ghostbusters Legacy antritt, ist also ein tonnenschweres. Und ein buchstäbliches außerdem: Regie führt Jason Reitman, Sohn von Ghostbusters-Regisseur Ivan Reitman. Wir verweisen auf die filmfilter-Kritik zum Film, hier [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Filme von Kelly Reichardt, Jane Campion, Jason Reitman, Sebastian Meise und ein weiterer JFK-Vorschlaghammer von Oliver Stone. Ein selektiver Überblick.</em></p>
<p>Die Geschichte des <em>Ghostbusters</em>-Franchise ist eine schwierige. Der erste Teil ein wunderpraller Anarcho-Blockbuster, das Sequel dann ein blutleerer Aufguss. Über Paul Feigs 2016 unternommenen Reanimationsversuch wollen wir lieber schweigen. Das Erbe, dass <strong><em>Ghostbusters Legacy </em></strong>antritt, ist also ein tonnenschweres. Und ein buchstäbliches außerdem: Regie führt Jason Reitman, Sohn von <em>Ghostbusters</em>-Regisseur Ivan Reitman. Wir verweisen auf die <a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/leichtes-schweres-erbe/" target="_blank" rel="noopener">filmfilter-Kritik</a> zum Film, hier nur so viel: Die Art und Weise, wie Reitman der Jüngere mit diesem Erbe umgeht, funktioniert, der Film ist toll, alle atmen auf.</p>
<p>Ungleich stiller geht es in <strong><em>First Cow</em></strong> zu, dem zweiten Western von Kelly Reichardt. Reichardts Filme zeichnen sich nicht zuletzt durch die Abwesenheit jeder selbstzweckhaften Ästhetik aus; zurückhaltender kann man bei gleichbleibender intellektueller und konzeptueller Stringenz eigentlich nicht erzählen. Das gilt auch für <em>First Cow</em>, in dem zwei Männer im Oregon der 1820er Jahre nachts heimlich die einzige Kuh am Ort melken, die natürlich nicht ihnen gehört, sondern dem örtlichen Grundbesitzer. Alles, was bei den beiden mehr als nur eine Arbeitsgemeinschaft oder auch mehr als Freundschaft sein oder werden könnte, deutet Reichardt nur an. Die fast meditative Atmosphäre des Films verweist still auf all das ungelebte, weil unlebbare Leben der Menschen, die in den Mythen nicht vorkommen und vergessen wurden.</p>
<figure id="attachment_5028" aria-describedby="caption-attachment-5028" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5028" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5028" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5028" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/first_cow.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> First Cow, 2019, Kelly Reichardt</figcaption></figure>
<p>Und noch ein Western von einer Regisseurin, die einen für das Durchschnittsgenrekino ungewohnten Blick auf Geschlechterverhältnisse kultiviert hat: Jane Campions <strong><em>The Power of the Dog </em></strong>erzählt die Geschichte zweier Brüder, von denen der eine versucht, dem anderen das Leben zur Hölle zu machen. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von John Savage, der bereits 1967 unternahm, was heute im Western (also in den vergleichsweise wenigen Filmen des Genres, die zurzeit überhaupt noch gedreht werden) Standard ist: Immer geht es um die Dekonstruktion (oder Destruktion) seiner Mythen; dass zum Beispiel Indianer das Fort angreifen und ein John Wayne dann rettet, was zu retten ist, lässt sich heute nicht mehr plausibel erzählen. Reichardt nimmt das Genre in aller Ruhe auseinander, indem sie das Western-Setting mit stillem Realismus durchtränkt. <em>The Power of the Dog </em>verfährt da direkter und zeigt eine Welt, in der toxische Männlichkeit die Beziehungen der Menschen im Wesentlichen strukturiert (nunmehr auch auf Netflix).</p>
<figure id="attachment_5034" aria-describedby="caption-attachment-5034" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=500%2C260&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5034" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst-300x156.jpg" alt="" width="500" height="260" /><figcaption id="caption-attachment-5034" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5034" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=500%2C260&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="260" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=300%2C156&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=1024%2C533&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=770%2C401&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=1536%2C800&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=500%2C260&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=293%2C153&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=1400%2C729&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=390%2C203&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?resize=1320%2C688&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/the_power_of_the_dog_plemons_dunst.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Jesse Plemons, Kirsten Dunst in Power of the Dog</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer Film über zwei Männer startet ebenfalls dieses Woche. Franz Rogowski (<em>Transit</em>, <em>In den Gängen</em>) spielt einen Mann, der immer wieder ins Gefängnis eingeliefert wird – einer von etwa 50.000 Männern, die zwischen 1950 und 1969 in der BRD nach Paragraph 175 verurteilt wurden. Bei einem seiner Knastaufenthalte trifft er den wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Viktor, über die Jahre entsteht eine Freundschaft. <strong><em>Große Freiheit </em></strong>entfaltet auf der Leinwand eine Intensität, die man im deutschsprachigen Kino selten findet. Ihre Voraussetzung ist – neben den großartigen Schauspielern –, dass Regisseur Sebastian Meise sein Thema bearbeitet, ohne in moralisch anklagenden Duktus oder pädagogisch wertvolles Thesenkino zu verfallen. Das funktioniert, weil hier die Figuren (und vor allem die Körper der Figuren) im Zentrum stehen, in die sich die Geschichte einschreibt. Und das in <em>Große Freiheit </em>ganz buchstäblich.</p>
<figure id="attachment_5030" aria-describedby="caption-attachment-5030" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=500%2C270&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5030" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit-300x162.jpg" alt="" width="500" height="270" /><figcaption id="caption-attachment-5030" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5030" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=500%2C270&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="270" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=300%2C162&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=1024%2C554&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=770%2C416&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=1536%2C830&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=500%2C270&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=293%2C158&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=1400%2C757&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=390%2C211&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?resize=1320%2C714&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/grosse_freiheit.jpg?w=1772&amp;ssl=1 1772w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Große Freiheit, 2021, Sebastian Meise</figcaption></figure>
<p>Man kann Oliver Stone ja so einiges vorwerfen, aber mangelnde Beharrlichkeit nicht. 1991 brachte er seinen grandios gefilmten, packenden und unglaublich unterhaltsamen Verschwörungsmumpitz <em>JFK </em>in die Kinos. Um in drei Stunden zu beweisen, dass nicht ein Einzeltäter, sondern ein reaktionäres Komplott John F. Kennedy 1963 ermordete. Das ist etwa zwei Dutzend Mal widerlegt worden, aber Stone kann nicht ablassen. Jetzt bringt er seinen Dokumentarfilm <strong><em>JFK Revisited – Die Wahrheit über den Mord an John F. Kennedy</em></strong> in die Kinos, um noch einmal zu beweisen, dass er recht hat, damals, heute und für immer. Dazu verfährt Stone wie bereits in <em>JFK </em>so subtil und komplex wie ein Vorschlaghammer, der auf dem Kopf der Zuschauerin niedergeht. Sehenswert ist das Ganze dennoch, gerade im Doppelpack mit dem Film von 1991. Denn in der Zusammenschau zeigt sich, wie sich der Status von Verschwörungserzählungen verschoben hat. War die Annahme von Verschwörungen als maßgeblichen Faktoren des Weltgeschehens strukturell immer schon, wenn man so will, reaktionär, gab es doch so etwas wie linke Verschwörungstheorien (die meist allerdings in den eher spinnerten Segmenten der Linken umgingen). Inzwischen aber ist die Verschwörung ein politisch vollständig rechter Topos geworden. Was einen Altlinken wie Stone, in dessen Filmästhetik das Rechthaben eine entscheidende Größe ist, natürlich von nichts abhält.</p>
<figure id="attachment_5031" aria-describedby="caption-attachment-5031" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5031" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5031" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5031" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=1400%2C788&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?resize=1320%2C743&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/jfk_revisited.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> JFK Revisited, 2021, Oliver Stone</figcaption></figure>
<p>Zur Erholung dann noch sieben Stunden <strong><em>Krieg und Frieden</em></strong>. Der Verleih Bildstörung bringt den 1966 bis 1967 unter der Regie von Sergei Bondarchuk entstandenen Film wieder in die Kinos. Hier die <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/krieg-und-frieden/" target="_blank" rel="noopener">filmfilter-Kurzkritik</a>.</p>
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