<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>horrorkomödie Archive - filmfilter</title>
	<atom:link href="https://filmfilter.at/tag/horrorkomoedie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://filmfilter.at/tag/horrorkomoedie/</link>
	<description>Freies Online-Magazin für Filme und Serien</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Aug 2023 15:21:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon_d9d8cf.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>horrorkomödie Archive - filmfilter</title>
	<link>https://filmfilter.at/tag/horrorkomoedie/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">196720335</site>	<item>
		<title>Angriffslustiger Android</title>
		<link>https://filmfilter.at/themen/kritiken/angriffslustiger-android/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 15:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[ai hype]]></category>
		<category><![CDATA[akela cooper]]></category>
		<category><![CDATA[allison williams]]></category>
		<category><![CDATA[amie donald]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[annabelle]]></category>
		<category><![CDATA[beschützerinstinkt]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[chucky]]></category>
		<category><![CDATA[exorcist]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[gerard johnstone]]></category>
		<category><![CDATA[high tech puppe]]></category>
		<category><![CDATA[horrorfilm]]></category>
		<category><![CDATA[horrorkomödie]]></category>
		<category><![CDATA[james wan]]></category>
		<category><![CDATA[jänner 23]]></category>
		<category><![CDATA[januar 2023]]></category>
		<category><![CDATA[januar 23]]></category>
		<category><![CDATA[ki hype]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[m3gan]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[megan]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[rosemary‘s baby]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[spielzeugkonzern]]></category>
		<category><![CDATA[tesla]]></category>
		<category><![CDATA[violet mcgraw]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=9533</guid>

					<description><![CDATA[<p>„M3GAN“ ist eine klug konstruierte Komödie über eine intelligente Puppe – und passt perfekt in den gegenwärtigen KI-Hype-Diskurs. Anlässlich der Streaming-Premiere auf Sky hier nochmals unsere Kritik zum Kinostart. Die allermeisten gelungenen Horrorfilme handeln von Problemen, die schon da sind, bevor die Monster kommen und randalieren. Probleme, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass die Monster überhaupt Einlass finden in den sozialen Kosmos, den sie dann in der Folge fachgerecht verwüsten. Die Obszönitäten und Kotzschwalle in The Exorcist beispielsweise sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/angriffslustiger-android/">Angriffslustiger Android</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„M3GAN“ ist eine klug konstruierte Komödie über eine intelligente Puppe – und passt perfekt in den gegenwärtigen KI-Hype-Diskurs. Anlässlich der Streaming-Premiere auf Sky hier nochmals unsere Kritik zum Kinostart.<br />
</em></p>
<p>Die allermeisten gelungenen Horrorfilme handeln von Problemen, die schon da sind, bevor die Monster kommen und randalieren. Probleme, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass die Monster überhaupt Einlass finden in den sozialen Kosmos, den sie dann in der Folge fachgerecht verwüsten. Die Obszönitäten und Kotzschwalle in <em>The Exorcist </em>beispielsweise sind eng verbunden mit der generellen Rebellion des jungen Menschen gegen die ungenügsame Welt der Erwachsenen, die er vorfindet. Die Satansbrut in <em>Rosemary&#8217;s Baby </em>hätte nicht mit ihren gelben Augen das Licht der Welt erblickt, wäre Rosemaries Ehemann nicht so ein exemplarisch ausbeuterisches, narzisstisches Arschgesicht. Und ohne Schreibblockade und Suff in <em>Shining </em>kein Griff zur Axt, Geisterhotel hin, Geisterhotel her.</p>
<p>In dem sehr vergnüglichen Horrorfilm <em>M3GAN</em> ist es ein Bindungsproblem, das die Einreise des Monsters überhaupt erst bedingt. Die Geschichte geht so: Die Eltern von Cady (Violet McGraw) kommen bei einem Autounfall zu Tode, Gemma (Allison Williams), die Tante von Cady, bekommt das Sorgerecht. Gemma ist aber nicht sehr motiviert, sondern innerlich unbeteiligt und außerdem Workaholic. Karriere geht vor Kind, und Gemma arbeitet zu allem Unglück für einen High-Tech-Spielzeug-Konzern, dessen Produkte – furchtbar nervige sprechende Puppen – entwicklungspsychologisch zumindest bedenklich sind. Die Entwicklerin merkt schnell, dass die Mutterrolle nichts für sie ist und verbindet das Angenehme (ein Mittel, um wieder kinderfreie Zeit zu haben) mit dem Nützlichen (der Karriere): In einem Tempo, das nur in einem Genrefilm als plausibel durchgeht, entwickelt sie den Prototypen für eine neue, intelligente Puppe und nennt sie Megan (Amie Donald). Mit ihrer ersten Bezugsperson, identifiziert über Handkontakt, soll Megan sich nun innig verbinden.</p>
<figure id="attachment_9538" aria-describedby="caption-attachment-9538" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=550%2C381&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-9538" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN-300x208.jpg" alt="Wan, M3GAN" width="550" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-9538" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-9538" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=550%2C381&#038;ssl=1" alt="Wan, M3GAN" width="550" height="381" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=300%2C208&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=770%2C533&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=500%2C346&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=293%2C203&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?resize=390%2C270&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/01/M3GAN.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></noscript> Violet McGraw, Amie Donald, Allison Williams</figcaption></figure>
<p><em>M3GAN </em>ist zum einen also ein Film über mütterliche Verweigerung (hier nicht wie im Märchen durch die Stiefmutter, sondern durch die Tante repräsentiert), und auch wer den Trailer nicht gesehen hat, ahnt nach zwei Minuten, dass diese Ignoranz gegenüber kindlichen Grundbedürfnissen pfeilgrad in die Katastrophe führt. Bald fliegt ein abgerissenes Ohr durch die Luft, der Nachbarhund wird geschlachtet, und von da an geht es beharrlich in den Eskalationsmodus.</p>
<p>Aber wir greifen vor. Zum anderen nämlich ist <em>M3GAN </em>ein Film über die Schrecken der Künstlichen Intelligenz, die im Kino genreübergreifend eigentlich nie etwas Utopisches hat, sondern immer als Dystopie erzählt wird. Bei <em>Frankenstein</em> war es noch die Sünde gegen Gott und die Naturgesetze, die die Katastrophe heraufbeschwört, in <em>M3GAN</em> ist es die Sünde der elterlichen Faulheit. So kommt das Monster in die Welt. Megan wird von Minute zu Minute intelligenter, entwickelt Eigenleben und -sinn. Und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, der sie auf alles losgehen lässt, was Cady zu nahe kommt.</p>
<p>Was der Film über Künstliche Intelligenz erzählt, ist gar nicht mal so blöd. Der Konzern, der das vorgeblich intelligente, zuerst aber eher einmal infantilisierende Spielzeug auf den Markt schmeißt (und im Film assoziativ mit Tesla in Verbindung gebracht wird), tut das ausschließlich aus Profitinteresse; das ist näher an der Realität als der Mythos vom genialen Wissenschaftler. Auch Gemmas Interesse ist ein denkbar banales: Sie erschafft jemanden, der das Kind, für das sie die Verantwortung hat, ins Bett bringt, damit sie das nicht machen muss.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/OoDHM_A1axc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/OoDHM_A1axc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Die Interaktionen zwischen Android und Kind sind in der ersten Filmhälfte tatsächlich recht berührend, wenngleich M3GAN nicht wirklich tief schürfen oder ernsthaft verstören will, sondern vor allem daran interessiert ist, seine angenehm straff strukturierte Geschichte zu erzählen und dabei keine Minute zu langweilen. Was ihm auch gelingt. Schön auch, dass der Showdown nicht als ewige Materialschlacht daherkommt, sondern in wenigen Minuten das Feld klärt. <em>M3GAN</em> läuft ähnlich wie seine Titelheldin wie ein Uhrwerk und ist intelligenter konstruiert, als es zuerst erscheinen mag. Alles sehr <em>entertaining</em>, vergnüglich und schwarzhumorig. Und dass der Film wie nebenbei die seit dem Ende der <em>Chucky</em>-Serie (und abgesehen von den beiden ebenfalls von James Wan produzierten <em>Annabelle</em>-Filmen) leider eingeschlafene, altehrwürdige Genretradition des Puppenhorrors wiederbelebt, kommt noch dazu.<em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>M3GAN</strong><br />
<strong>USA 2022, Regie</strong> Gerard Johnstone<br />
<strong>Drehbuch</strong> Akela Cooper, James Wan<br />
<strong>Mit</strong> Violet McGraw, Allison Williams, Amie Donald, Jenna Davis<br />
<strong>Laufzeit</strong> 102 Minuten</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/angriffslustiger-android/">Angriffslustiger Android</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9533</post-id>	</item>
		<item>
		<title>The Frighteners (1996)</title>
		<link>https://filmfilter.at/starkes-stueck/the-frighteners-1996/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 08:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Starkes Stück]]></category>
		<category><![CDATA[apple tv]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[blu-ray box]]></category>
		<category><![CDATA[danny elfman]]></category>
		<category><![CDATA[director‘s cut]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[fran walsh]]></category>
		<category><![CDATA[geisterfilm]]></category>
		<category><![CDATA[horrorkomödie]]></category>
		<category><![CDATA[jeffrey combs]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[manisch]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[michael j. fox]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[peter jackson]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[prime video]]></category>
		<category><![CDATA[serial killer]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[splatterkino]]></category>
		<category><![CDATA[starkes stück]]></category>
		<category><![CDATA[the frighteners]]></category>
		<category><![CDATA[trini alvarado]]></category>
		<category><![CDATA[turbine medien]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=9385</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Jackson gehört zu den Blockbuster-Regisseuren, deren Filmen man auch in ihren teuersten, kalkuliertesten Momenten die Liebe zu Horror und Fantasy, zum Nerdtum, zum Bewegungsspektakel auf der Leinwand und zum What-the-fuck-Moment ansieht. Auch deswegen haben zum Beispiel sein King Kong-Remake und selbst noch die Herr der Ringe-Trilogie mehr, naja, Seele, als viele vergleichbare Mega-Unternehmungen. Mit Michael J. Fox verhält es sich ähnlich. Eine Zeit lang im Big-Budget-Segment unterwegs, aber da war immer etwas in seinem Spiel, das eine herzliche Verbundenheit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/the-frighteners-1996/">The Frighteners (1996)</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Jackson gehört zu den Blockbuster-Regisseuren, deren Filmen man auch in ihren teuersten, kalkuliertesten Momenten die Liebe zu Horror und Fantasy, zum Nerdtum, zum Bewegungsspektakel auf der Leinwand und zum What-the-fuck-Moment ansieht. Auch deswegen haben zum Beispiel sein <em>King Kong</em>-Remake und selbst noch die <em>Herr der Ringe</em>-Trilogie mehr, naja, Seele, als viele vergleichbare Mega-Unternehmungen. Mit Michael J. Fox verhält es sich ähnlich. Eine Zeit lang im Big-Budget-Segment unterwegs, aber da war immer etwas in seinem Spiel, das eine herzliche Verbundenheit mit dem Weirden und Abseitigen verriet.</p>
<p>Für <em>The Frighteners</em> haben die beiden sich 1996 zusammengetan, um einen – auch ein Vierteljahrhundert nach der Premiere noch sehr lebendigen – Geisterfilm zu fabrizieren. <em>The Frighteners</em> bildet ein Scharnier in der Filmografie Peter Jacksons und verbindet das ferkelige und urkomische Splatter- und Ekelkino der frühen Jahre (<em>Bad Taste</em>, <em>Meet the Feebles</em>, <em>Braindead</em>) mit dem megalomanischen Blockbuster-Garanten von heute (zwischen Frühwerk und <em>The Frighteners</em> liegt dann noch Jacksons bester Film, <em>Heavenly Creatures</em>). Man sieht den Bildern den Spaß an, den alle Beteiligten hatten, und wir freuen uns mit: Die Kamera fliegt durch den Raum, Bewegung und Schnitt sind rhythmisch auf Danny Elfmans Musik abgestimmt, alle Schauspieler:innen verausgaben sich, vorneweg Michel J. Fox als liebenswerter traumatisierter Geisterjäger-Trickster und Jake Busey als untoter Serial Killer, der den Rekord von Ted Bundy übertreffen möchte.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/zmQxM32PWRM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/zmQxM32PWRM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Das zentrale Merkmal von Jacksons Kino ist hier so ausgeprägt wie in all seinen anderen Filmen auch: ein fast schon manisch wirkender Wille, nicht mal eine halbe Minute Leerlauf auf der Leinwand zuzulassen. Das Drehbuch von Jackson und Fran Walsh fährt außerdem eine stimmige Serial-Killer-Mythologie auf, die den Serienmörder nicht als realistische Figur nimmt, sondern eben als eine mythische, die durchs kollektive Unbewusste spukt. Der Bogen wird hier mit einer der irrsten Figuren, die Jackson und Walsh bislang erdacht haben, einem psychisch schwerst angegriffenen FBI-Agenten (gespielt oder, besser, ausagiert von Jeffrey Combs), bis zu Charles Manson geschlagen.</p>
<p>Die von Turbine Medien veröffentlichte fette Box mit zwei Ultra-HD-Blu-rays und vier Blu-rays versammelt massig Extras, den noch etwas schöneren Director&#8217;s Cut und ein fast 200 Seiten dickes Buch zum Film. Eine der Sache angemessene Würdigung.</p>
<h6>Gegen moderates Entgelt auf Prime Video oder Apple TV bzw. als Blu-ray-Box bei Turbine Medien</h6>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>The Frighteners</strong><br />
<strong>Neuseeland/USA 1996, Regie</strong> Peter Jackson<br />
<strong>Mit</strong> Michael J. Fox, Trini Alvarado, Jeffrey Combs, Jake Busey, Peter Dobson<br />
<strong>Laufzeit</strong> 123 Minuten (Director’s Cut)</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/the-frighteners-1996/">The Frighteners (1996)</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9385</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Tortilla total</title>
		<link>https://filmfilter.at/themen/kritiken/tortilla-total/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Scheiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 20:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[anya taylor-joy]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[body count]]></category>
		<category><![CDATA[cabinet of curiosities]]></category>
		<category><![CDATA[chef slowik]]></category>
		<category><![CDATA[eitelkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[genre gimmick]]></category>
		<category><![CDATA[gottkomplex]]></category>
		<category><![CDATA[gourmetkritik]]></category>
		<category><![CDATA[gourmetküche]]></category>
		<category><![CDATA[haute cuisine]]></category>
		<category><![CDATA[hong chau]]></category>
		<category><![CDATA[horrorkomödie]]></category>
		<category><![CDATA[janet mcteer]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[kochkünstler]]></category>
		<category><![CDATA[konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[mark mylod]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[mehrgängiges menü]]></category>
		<category><![CDATA[november 2022]]></category>
		<category><![CDATA[november 22]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[queens gambit]]></category>
		<category><![CDATA[ralph fiennes]]></category>
		<category><![CDATA[ratatouille]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[succe]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>
		<category><![CDATA[tortilla total]]></category>
		<category><![CDATA[versteckspiel]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[zehn kleine negerlein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=9092</guid>

					<description><![CDATA[<p>„The Menu“ ist ein mordsmäßig amüsanter Thriller, der „Zehn kleine Negerlein“ variiert und mit „Ratatouille“-Ingredienzen zu veredeln sucht. Das Setup ist fast schon eine Standardsituation im Genrefilm: Mehr oder weniger hochkarätige bzw. eitle Gäste werden per Einladung eines mehr oder weniger mysteriösen Gastgebers zusammengewürfelt (zuletzt etwa auch in der Episode „The Viewing“ in Guillermo del Toros Cabinet of Curiosities) – doch dann eskaliert die Situation aus mehr oder weniger geplanten Gründen. In diesem Fall finden sich die Gäste in einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/tortilla-total/">Tortilla total</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„The Menu“ ist ein mordsmäßig amüsanter Thriller, der „Zehn kleine Negerlein“ variiert und mit „Ratatouille“-Ingredienzen zu veredeln sucht.</em></p>
<p>Das Setup ist fast schon eine Standardsituation im Genrefilm: Mehr oder weniger hochkarätige bzw. eitle Gäste werden per Einladung eines mehr oder weniger mysteriösen Gastgebers zusammengewürfelt (zuletzt etwa auch in der Episode „The Viewing“ in <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/kuriositaetenkabinett/">Guillermo del Toros<em> Cabinet of Curiosities</em></a>) – doch dann eskaliert die Situation aus mehr oder weniger geplanten Gründen.</p>
<p>In diesem Fall finden sich die Gäste in einen schicken Gourmet-Tempel auf einem idyllischen Eiland zusammen (Küche und Gastraum in einem), wo der von Ralph Fiennes köstlich inkarnierte Chef Slowik vor jedem Gang per lautem Händeklatschen um deren Aufmerksamkeit, nein, nicht bittet, sondern diese regelrecht einfordert. Unterstützt wird er dabei von seiner hantig-höflichen Oberkellnerin Elsa (Hong Chau) und bald nach dem Amuse-Gueule und ein paar Sticheleien zwischen dem Hausherrn und ein paar wenig manierlichen Gästen geht es gleich einmal recht beuschelig zu. Wenn nämlich ein minderbegabter Koch aus Slowiks Team sich vor versammelter Kundschaft entleibt, „weil er niemals auch nur annähernd die Klasse seines Chefkochs erreichen wird“.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=550%2C309&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load alignnone wp-image-9095" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu-300x169.jpg" alt="Fiennes, The Menu" width="550" height="309" /><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-9095" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=550%2C309&#038;ssl=1" alt="Fiennes, The Menu" width="550" height="309" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?resize=1320%2C742&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/11/the-menu.jpg?w=1389&amp;ssl=1 1389w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></noscript></p>
<p>Ab diesem Moment bricht selbstredend Panik aus, gefolgt von irrationalen Ausrede- und Ausbruchsversuchen, und rasch wird allen klar: Das war nur der Vorgeschmack. Chef Slowik will hier nicht nur eine Speisenabfolge zelebrieren, sondern ein tödliches Gesamtkunstwerk. Kleiner Hinweis: Der Gottkomplex des verkannten Kochkünstlers spielt im Drehbuch mehr als nur eine Nebenrolle. Nicht einmal die Gourmetkritikerin, die ihn einst „hochschrieb“ (Janet McTeer), weiß die Genialität des Meisters wahrlich zu würdigen.</p>
<p>Aus dem Genre-Menü schält sich also ein zunächst verrätselter Thriller heraus – inklusive hochoffiziellem Versteckspiel auf der Insel zwischendurch –, dessen flamboyanter Überbau (philosophische Bemerkungen zu Herkunft und Erlesenheit der Zutaten, Dekorieren der einzelnen Gänge als persönliche Kommentare für die Gäste) im Lauf der rituellen Inszenierung des Chefs zerbröselt. Was <em>The Menu</em> allerdings ziemlich gut schafft, ist, Kapitalismus- und Konsumkritik und Haute-Cuisine-Getue fesselnd und unterhaltsam als böse Horrorkomödie in ein Fegefeuer der Eitelkeiten aufzugießen.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/C_uTkUGcHv4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/C_uTkUGcHv4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Geschmacklich insgesamt gut abgerundet wird das „More you can eat“-Buffet in der Regie von Mark Mylod, der u.a. für 13 Episoden der vor allem unter US-Demokraten hochbeliebten Serie <em>Succession</em> zuständig war, durch exquisite Schauspielleistungen: Neben Fiennes vor allem von Anya Taylor-Joy (<em>The Queen’s Gambit</em>) und Nicholas Hoult, die als nebulöses Pärchen für Verstörung sorgen. Man darf sich von <em>The Menu</em> erwarten, dass er sein dick aufgetragenes Besteck raffiniert zum Einsatz bringt; nicht aber, dass er seinen künstlerischen „Happening“-Charakter in mehr als eine knalleffektartige Showdown-Performance überführt. Zirka ab dem vierten Gang dominiert selbstzweckhaftes Genre-Gimmick über die vom Film selbst viel beschworene substanzielle Essenz seiner Menüfolge (bzw. seiner Kapitel, was ja hier so ziemlich in eins fällt).</p>
<p>Am Ende wird der ganzen Manieriertheit dann auch noch eine psychologisch gewagte Schlusspointe abgerungen. Mit diesem Kunstwerk ist es ein wenig wie mit dem Genuss von Gänsestopfleber: ein vollmundiger Snack, der aber einen leicht schalen Nachgeschmack hinterlässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>The Menu</strong><br />
<strong>USA 2022, Regie</strong> Mark Mylod <strong>Drehbuch</strong> Seth Reiss, Will Tracy<br />
<strong>Mit</strong> Ralph Fiennes, Anya Taylor-Joy, Nicholas Hoult, Hong Chau, John Leguizamo, Aimee Carrero, Paul Adelstein, Janet McTeer, Christina Brucato<br />
<strong>Laufzeit</strong> 106 Minuten</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/tortilla-total/">Tortilla total</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9092</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Viele Kämpfer und ein König</title>
		<link>https://filmfilter.at/kinovorschau/viele-kaempfer-und-ein-koenig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 22:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[1969]]></category>
		<category><![CDATA[aheds knie]]></category>
		<category><![CDATA[alexandra seitz]]></category>
		<category><![CDATA[autobiografisch]]></category>
		<category><![CDATA[belfast]]></category>
		<category><![CDATA[bj mcdonnell]]></category>
		<category><![CDATA[cameo]]></category>
		<category><![CDATA[der mann der seine haut verkaufte]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmschaffen]]></category>
		<category><![CDATA[filmstarts]]></category>
		<category><![CDATA[foo fighters]]></category>
		<category><![CDATA[horrorkomödie]]></category>
		<category><![CDATA[jamie dornan]]></category>
		<category><![CDATA[john carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[kaouther ben hania]]></category>
		<category><![CDATA[kenneth branagh]]></category>
		<category><![CDATA[king richard]]></category>
		<category><![CDATA[kinostarts]]></category>
		<category><![CDATA[kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[nadav lapid]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[neustarts]]></category>
		<category><![CDATA[nordirland]]></category>
		<category><![CDATA[oscars]]></category>
		<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[porträt]]></category>
		<category><![CDATA[publikum]]></category>
		<category><![CDATA[reinaldo marcus green]]></category>
		<category><![CDATA[richard dove williams jr]]></category>
		<category><![CDATA[roman scheiber]]></category>
		<category><![CDATA[satire]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzweiß]]></category>
		<category><![CDATA[serena williams]]></category>
		<category><![CDATA[sittenbild]]></category>
		<category><![CDATA[studio 666]]></category>
		<category><![CDATA[tennis]]></category>
		<category><![CDATA[titelmusik]]></category>
		<category><![CDATA[überblick]]></category>
		<category><![CDATA[venus williams]]></category>
		<category><![CDATA[will smith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=6765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei positive Überraschungen („Belfast“, „King Richard“), eine Albernheit („Studio 666“) und zwei Beispiele freiheitsliebenden Filmschaffens. Ein Überblick von Alexandra Seitz und Roman Scheiber. Das vormalige Regie- und Schauspielwunder Kenneth Branagh hatte man mittlerweile ja eher als routinierten Großfilm-Fabrikanten verbucht, da geht der her und dreht mit dem Schwarzweiß-Film Belfast ein allseits (z.B. von der NYT) hochgelobtes, autobiografisch grundiertes, politisch reflektiertes Sittenbild des nordirischen Krisenherdes im Jahr 1969 (und schreibt damit Filmgeschichte: Nicht nur ist Belfast für sieben Oscars nominiert, Branagh [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/viele-kaempfer-und-ein-koenig/">Viele Kämpfer und ein König</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei positive Überraschungen („Belfast“, „King Richard“), eine Albernheit („Studio 666“) und zwei Beispiele freiheitsliebenden Filmschaffens. Ein Überblick von Alexandra Seitz und Roman Scheiber.<br />
</em></p>
<p>Das vormalige Regie- und Schauspielwunder Kenneth Branagh hatte man mittlerweile ja eher als routinierten Großfilm-Fabrikanten verbucht, da geht der her und dreht mit dem Schwarzweiß-Film <strong><em>Belfast</em></strong> ein allseits (z.B. von der NYT) <a href="https://www.nytimes.com/2021/11/11/movies/belfast-review.html" target="_blank" rel="noopener">hochgelobtes</a>, autobiografisch grundiertes, politisch reflektiertes Sittenbild des nordirischen Krisenherdes im Jahr 1969 (und schreibt damit Filmgeschichte: Nicht nur ist <em>Belfast</em> für sieben Oscars nominiert, Branagh ist nunmehr der erste in sieben verschiedenen Oscar-Kategorien nominierte Kreative).</p>
<p>Und während man sich widerwillig damit abgefunden hatte, dass Will Smith sein schauspielerisches Talent zumeist in albernen Stöffchen verplempert, geht der her und liefert in Reinaldo Marcus Greens<strong><em> King Richard</em></strong> das wunderbar kontrastreiche Porträt eines kontroversiellen Charakters: Richard Dove Williams Jr., Trainer-Vater der beiden berühmten Tennis-Schwestern Venus und Serena Williams. <em>Belfast </em>und<em> King Richard</em> – zwei Titel, die breiten Publikumsschichten unterhaltsame, erhellende und bewegende Kinoabende garantieren.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/BKP_0z52ZAw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/BKP_0z52ZAw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Womit wir unseren geübten Blick in die Schmuddelecke mit den Nischenprodukten richten, in der in dieser Woche ein ganz besonders seltsames Exemplar kreucht und fleucht. Normalerweise sollte einem die Genrebezeichnung „Horrorkomödie“ ja Warnung sein und Grund genug für einen sehr weiten Bogen um den solcherart bezeichneten Film. Aber wir machen eine Ausnahme für <strong><em>Studio 666 </em></strong>von BJ McDonnell, der davon handelt, dass eine Rockband names Foo Fighters (gespielt von den, genau, Foo Fighters) ihr Jubiläumsalbum unter jubilarischen Umständen aufnehmen will. Zu diesem Behufe bezieht sie eine leerstehende Villa in Encino, L.A., in der es einen ganz besonders tollen, trockenen Hall gibt. Allerdings treibt in ihr auch der Schutzpatron des Rock’n’Roll höchstselbst sein sinistres Unwesen. Es dauert nicht lange, da wähnt man sich in einem Frühwerk von Peter Jackson und wohlig-schaurige Erinnerungen an die Hoch-Zeit des Splatter-Films werden wach; die Blut-Pumpen arbeiten auf Hochtouren, John Carpenter, der die Titelmusik beigesteuert hat, schaut auf ein Cameo vorbei und auch ansonsten traut man ob der hier dargebotenen, schlimmen Folgen des Headbangens des öfteren seinen Augen nicht. Zwar kann keiner der Foo Fighters wirklich überzeugend schauspielen, aber alle geben ihr Bestes und regelrecht rührend ist dieses Laientheater immer dann, wenn sie mal wieder kreischend vor den Gespenstern davonrennen. Wer am Kino den Schwachsinn liebt, ist in <em>Studio 666</em> demnach bestens aufgehoben und kann damit zugleich die Wartezeit bis zum nächsten Eintrag ins Kapitel „befremdliches Treiben älterer Herren“ überbrücken: <em>Jackass Forever</em> startet am 10. März.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/UEDkqOBhPis" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/UEDkqOBhPis" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Nach dieser Albernheit muss noch auf zwei weitere Kinostarts dieser Woche hingewiesen werden, die eine jeweils klare politische Haltung verbindet, nämlich eine identitätsstiftend liberale.</p>
<p>Zum einen kommt der in Cannes mit dem Jurypreis ausgezeichnete <em><strong>Aheds Knie</strong></em> von Nadav Lapid ins Kino, der die ganze Paradoxie einer freiheitsliebenden Filmkunstschaffens-Existenz in Israel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yWnTMfz_Nj8" target="_blank" rel="noopener">vor Augen und Ohren führt</a> und dabei sogar noch zu Herzen geht; zum anderen startet <em><strong>Der Mann, der seine Haut verkaufte</strong></em>, dessen Titel keineswegs irreführend und der als Mischung aus Satire, Liebesdrama und Freiheitsfabel ziemlich ansehnlich ist: Im Film der tunesischen Regisseurin Kaouther Ben Hania schafft ein sensibler Syrer auf der Flucht es nach Europa, indem er seinen Rücken <a href="https://www.youtube.com/watch?v=X6eRo-cDsUM" target="_blank" rel="noopener">als Kunstwerk tätowieren und letztlich versteigern</a> lässt – alles nur, um mit seiner großen Liebe vereint zu sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/viele-kaempfer-und-ein-koenig/">Viele Kämpfer und ein König</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6765</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Irritierende Irrlichter</title>
		<link>https://filmfilter.at/kinovorschau/irritierende-irrlichter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 22:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[1969]]></category>
		<category><![CDATA[alexandra seitz]]></category>
		<category><![CDATA[ali vatansever]]></category>
		<category><![CDATA[autobiografisch]]></category>
		<category><![CDATA[belfast]]></category>
		<category><![CDATA[bj mcdonnell]]></category>
		<category><![CDATA[cameo]]></category>
		<category><![CDATA[christian schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[el fulgor]]></category>
		<category><![CDATA[essayfilm]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmschaffen]]></category>
		<category><![CDATA[filmstarts]]></category>
		<category><![CDATA[foo fighters]]></category>
		<category><![CDATA[horrorkomödie]]></category>
		<category><![CDATA[jamie dornan]]></category>
		<category><![CDATA[john carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[kenneth branagh]]></category>
		<category><![CDATA[king richard]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart]]></category>
		<category><![CDATA[kinostarts]]></category>
		<category><![CDATA[kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[martin farina]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[neustarts]]></category>
		<category><![CDATA[nordirland]]></category>
		<category><![CDATA[oscars]]></category>
		<category><![CDATA[politisch]]></category>
		<category><![CDATA[porträt]]></category>
		<category><![CDATA[richard dove williams jr]]></category>
		<category><![CDATA[saf]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzweiß]]></category>
		<category><![CDATA[serena williams]]></category>
		<category><![CDATA[sittenbild]]></category>
		<category><![CDATA[studio 666]]></category>
		<category><![CDATA[tennis]]></category>
		<category><![CDATA[titelmusik]]></category>
		<category><![CDATA[trübe wolken]]></category>
		<category><![CDATA[überblick]]></category>
		<category><![CDATA[venus williams]]></category>
		<category><![CDATA[will smith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=6756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei positive Überraschungen („Belfast“, „King Richard“), eine Albernheit („Studio 666“) und drei gegenwärtige Beispiele innovativen Filmschaffens. Das vormalige Regie- und Schauspielwunder Kenneth Branagh hatte man mittlerweile ja eher als routinierten Großfilm-Fabrikanten verbucht, da geht der her und dreht mit dem Schwarzweiß-Film Belfast ein allseits (z.B. von der NYT) hochgelobtes, autobiografisch grundiertes, politisch reflektiertes Sittenbild des nordirischen Krisenherdes im Jahr 1969 (und schreibt damit Filmgeschichte: Nicht nur ist Belfast für sieben Oscars nominiert, Branagh ist nunmehr der erste in sieben verschiedenen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/irritierende-irrlichter/">Irritierende Irrlichter</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei positive Überraschungen („Belfast“, „King Richard“), eine Albernheit („Studio 666“) und drei gegenwärtige Beispiele innovativen Filmschaffens.</em></p>
<p>Das vormalige Regie- und Schauspielwunder Kenneth Branagh hatte man mittlerweile ja eher als routinierten Großfilm-Fabrikanten verbucht, da geht der her und dreht mit dem Schwarzweiß-Film <strong><em>Belfast</em></strong> ein allseits (z.B. von der NYT) <a href="https://www.nytimes.com/2021/11/11/movies/belfast-review.html" target="_blank" rel="noopener">hochgelobtes</a>, autobiografisch grundiertes, politisch reflektiertes Sittenbild des nordirischen Krisenherdes im Jahr 1969 (und schreibt damit Filmgeschichte: Nicht nur ist <em>Belfast</em> für sieben Oscars nominiert, Branagh ist nunmehr der erste in sieben verschiedenen Oscar-Kategorien nominierte Kreative).</p>
<p>Und während man sich widerwillig damit abgefunden hatte, dass Will Smith sein schauspielerisches Talent zumeist in albernen Stöffchen verplempert, geht der her und liefert in Reinaldo Marcus Greens<strong><em> King Richard</em></strong> das wunderbar kontrastreiche Porträt eines kontroversiellen Charakters: Richard Dove Williams Jr., Trainer-Vater der beiden berühmten Tennis-Schwestern Venus und Serena Williams. <em>Belfast </em>und<em> King Richard</em> – zwei Titel, die breiten Publikumsschichten unterhaltsame, erhellende und bewegende Kinoabende garantieren.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/BKP_0z52ZAw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/BKP_0z52ZAw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Womit wir unseren geübten Blick in die Schmuddelecke mit den Nischenprodukten richten, in der in dieser Woche ein ganz besonders seltsames Exemplar kreucht und fleucht. Normalerweise sollte einem die Genrebezeichnung „Horrorkomödie“ ja Warnung sein und Grund genug für einen sehr weiten Bogen um den solcherart bezeichneten Film. Aber wir machen eine Ausnahme für <strong><em>Studio 666 </em></strong>von BJ McDonnell, der davon handelt, dass eine Rockband names Foo Fighters (gespielt von den, genau, Foo Fighters) ihr Jubiläumsalbum unter jubilarischen Umständen aufnehmen will. Zu diesem Behufe bezieht sie eine leerstehende Villa in Encino, L.A., in der es einen ganz besonders tollen, trockenen Hall gibt. Allerdings treibt in ihr auch der Schutzpatron des Rock’n’Roll höchstselbst sein sinistres Unwesen. Es dauert nicht lange, da wähnt man sich in einem Frühwerk von Peter Jackson und wohlig-schaurige Erinnerungen an die Hoch-Zeit des Splatter-Films werden wach; die Blut-Pumpen arbeiten auf Hochtouren, John Carpenter, der die Titelmusik beigesteuert hat, schaut auf ein Cameo vorbei und auch ansonsten traut man ob der hier dargebotenen, schlimmen Folgen des Headbangens des öfteren seinen Augen nicht. Zwar kann keiner der Foo Fighters wirklich überzeugend schauspielen, aber alle geben ihr Bestes und regelrecht rührend ist dieses Laientheater immer dann, wenn sie mal wieder kreischend vor den Gespenstern davonrennen. Wer am Kino den Schwachsinn liebt, ist in <em>Studio 666</em> demnach bestens aufgehoben und kann damit zugleich die Wartezeit bis zum nächsten Eintrag ins Kapitel „befremdliches Treiben älterer Herren“ überbrücken: <em>Jackass Forever</em> startet am 10. März.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/UEDkqOBhPis" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/UEDkqOBhPis" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Schluss mit den Albernheiten. Mit <em>Saf</em> von Ali Vatansever, <em>Trübe Wolken </em>von Christian Schäfer und <em>El Fulgor </em>von Martín Farina steuern die Türkei, Deutschland und Argentinien irrlichternd irritierende Beispiele innovativen Filmschaffens der Gegenwart zur dieswöchentlichen Auswahl bei.</p>
<p>Entlang der Brecht‘schen Binsenweisheit „erst kommt das Fressen und dann die Moral“ nimmt sich Vatansever in <strong><em>Saf</em></strong> die „urbane Erneuerung“ in Istanbul vor, im Zuge derer sich riesige Baustellen durch ärmliche Uraltviertel fressen – hier: Fikirtepe auf der asiatischen Seite –, Häuser durch Türme und die Bewohner gleich mit ersetzt werden. Kamil ist eine gute Seele, er hat Prinzipien, aber keine Arbeit, seine eher pragmatische Frau Remziye setzt ihm zu, weil sie endlich ein Kind will. Also verdingt Kamil sich auf der Baustelle und ersetzt dort einen billigen, syrischen Flüchtling, was zu Verwerfungen mit den Kollegen führt, bei denen es nicht bleibt. Niemand kommt in diesem stillen Lehrstück ungeschoren davon, doch die allgemeine Korrosion der Werte trifft die Mittel- und die Heimatlosen am Schwersten. Vier Jahre habe es gedauert, den Film zu schreiben, sagt Vatansever, und: „Ich war selbst Zeuge all dieser radikalen Veränderungen. Es ist nicht nur die Geografie, die sich verändert, sondern auch das Leben der Menschen. Die grundlegende Frage war: Wie kann man an einem so schwierigen Ort menschlich bleiben, wenn man von Monstern umgeben ist?“</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/1rxaW7aMP1Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/1rxaW7aMP1Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p><strong><em>Trübe Wolken</em></strong>, angesiedelt irgendwo im hessischen Hinterland, ist ein erstaunliches Beispiel für die Beunruhigung, die sich aus einem gegenüber narrativen Konventionen leicht verschobenen Inszenierungsstil ergeben kann. Nach einem Drehbuch von Glenn Büsing erzählt Schäfer vom 17-jährigen Paul, vom Teenager-Ennui, vom Einbruch des Verbrechens ins langweilige Kleinstadtleben, von Stillstand und Qual. Er tut dies auf eine Art und Weise, die immer irgendwie ein bisschen „daneben“ wirkt: Dialoge, Handlungen, Charaktere liegen leicht schief zu den Erwartungen, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tjku1IZWvzs" target="_blank" rel="noopener">wie eine Folie über dem Eigentlichen</a>. Solcherart einerseits einen Raum der Unschärfe kreierend, zum anderen aber auch einen der Erkenntnis.</p>
<p>Auch nicht leichter macht es einem <strong><em>El Fulgor</em></strong>, der sich vielleicht noch am ehesten als lyrischer Essayfilm beschreiben lässt und in dem Farina die Vorbereitungen junger Männer auf den Karneval mit der Arbeit von Gauchos im argentinischen Hinterland ineinanderflicht. Womit er zugleich die Drag-Queen und den Macho aufeinander prallen lässt. Die vom Filmemacher selbst geschriebene Musik verleiht den dokumentarischen Bildern spezielle dramatische Kraft. Bis schließlich aus dieser durchaus sperrigen Ansammlung von Sinneseindrücken in Farbe und Schwarzweiß eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sq6XJcTcPrA" target="_blank" rel="noopener">rohe, urtümliche, rituelle, rauschhafte Energie</a> sich schält und anschickt, alles zu verschlingen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/irritierende-irrlichter/">Irritierende Irrlichter</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6756</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
