<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>melanie lynskey Archive - filmfilter</title>
	<atom:link href="https://filmfilter.at/tag/melanie-lynskey/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://filmfilter.at/tag/melanie-lynskey/</link>
	<description>Freies Online-Magazin für Filme und Serien</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jun 2023 16:55:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon_d9d8cf.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>melanie lynskey Archive - filmfilter</title>
	<link>https://filmfilter.at/tag/melanie-lynskey/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">196720335</site>	<item>
		<title>I Don’t Feel at Home in This World Anymore (2017)</title>
		<link>https://filmfilter.at/starkes-stueck/i-dont-feel-at-home-in-this-world-anymore-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 16:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Starkes Stück]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[beste filme]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[elijah wood]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[i dont feel at home]]></category>
		<category><![CDATA[i dont feel at home in this world anymore]]></category>
		<category><![CDATA[macon blair]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[melanie lynskey]]></category>
		<category><![CDATA[netflix]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[schwarze komödie]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[streamer]]></category>
		<category><![CDATA[top filme]]></category>
		<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=10517</guid>

					<description><![CDATA[<p>I Don’t Feel at Home in This World Anymore: Die Welt ist schlecht, die Menschen sind es auch, und wer da als eher sensible Gestalt unterwegs ist, leidet an ihr. Also der Welt. So geht es der Krankenschwesterassistentin Ruth, die allein und alles in allem eher unglücklich lebt. Als bei ihr eingebrochen und ihre Antidepressiva und das Geschirr ihrer geliebten Großmutter gestohlen werden, macht Ruth sich auf die Suche nach den Einbrechern, gemeinsam mit ihrem sozial auch nicht gerade integrierten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/i-dont-feel-at-home-in-this-world-anymore-2017/">I Don’t Feel at Home in This World Anymore (2017)</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>I Don’t Feel at Home in This World Anymore</em>: Die Welt ist schlecht, die Menschen sind es auch, und wer da als eher sensible Gestalt unterwegs ist, leidet an ihr. Also der Welt. So geht es der Krankenschwesterassistentin Ruth, die allein und alles in allem eher unglücklich lebt. Als bei ihr eingebrochen und ihre Antidepressiva und das Geschirr ihrer geliebten Großmutter gestohlen werden, macht Ruth sich auf die Suche nach den Einbrechern, gemeinsam mit ihrem sozial auch nicht gerade integrierten Weirdo-Nachbarn Tony. Es geht ums Prinzip, es kann nicht sein, dass die Menschen sich wie Arschlöcher verhalten, dekretiert Ruth und agiert nach und nach immer vehementer.</p>
<p>In seinem Regiedebüt mit dem schönen Titel <em>I Don’t Feel at Home in This World Anymore </em>hat Macon Blair die stufenweise Eskalation als Erzählmodus gewählt. Tony und Ruth bauen unbeholfen Mist, sind aber auf der richtigen Spur, das ist natürlich eine üble Kombination, und am Ende fährt die schwarze Komödie ein Kotz- und Blutbad mitsamt Verfolgungsjagd durch den Wald und einer wirklich ekligen Schlangenbissattacke auf. Der Humor ist rabiat, der Film versucht trotzdem seinem Titel gerecht zu werden und insistiert auf dem Weltschmerz seiner beiden Hauptfiguren – die eine spielt Melanie Lynskey großartig (sie kann man z.B. in ihrer ältesten Rolle auch <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/heavenly-creatures-1994/">hier</a> bewundern), Elijah Wood die andere sehr routiniert.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/a891D5_bGY4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/a891D5_bGY4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Das funktioniert punktuell sehr, sehr gut, ein paar Längen und etwas ziellose Szenen hat der Film aber leider auch. Aber egal, hinter der zynisch anmutenden Oberfläche versteckt sich ein Wissen um die Traurigkeit und Enttäuschung angesichts der Tristesse der Welt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Und ein Happy End gibt es dementsprechend auch nicht, zumindest kein ungebrochenes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>I Don’t Feel at Home in This World Anymore</strong><br />
<strong>USA 2017, Regie</strong> Macon Blair<br />
<strong>Mit</strong> Melanie Lynskey, Elijah Wood, David Yow, Jane Levy<br />
<strong>Laufzeit</strong> 93 Minuten</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/i-dont-feel-at-home-in-this-world-anymore-2017/">I Don’t Feel at Home in This World Anymore (2017)</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">10517</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Heavenly Creatures (1994)</title>
		<link>https://filmfilter.at/starkes-stueck/heavenly-creatures-1994/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 20:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Starkes Stück]]></category>
		<category><![CDATA[benjamin moldenhauer]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[heavenly creatures]]></category>
		<category><![CDATA[kate winslet]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[melanie lynskey]]></category>
		<category><![CDATA[mubi]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[peter jackson]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[starkes stück]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=9780</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einer der Filme, die mich in meinen jungen Jahren am stärksten beeindruckt haben, ist Peter Jacksons Heavenly Creatures. Den Film gibt es jetzt im Stream auf MUBI, ich hab ihn mir nicht wieder angeschaut und werde das auch nicht tun. Die Erinnerung an die Erschütterung ist mir zu wichtig, und das Wiedersehen nimmt meist eher was vom Zauber anstatt etwas hinzufügen zu können; außer halt eine nüchternere Wahrnehmung, die mitgeprägt wurde von den, ich weiß nicht, zweitausend Filmen, die ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/heavenly-creatures-1994/">Heavenly Creatures (1994)</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Filme, die mich in meinen jungen Jahren am stärksten beeindruckt haben, ist Peter Jacksons <em>Heavenly Creatures</em>. Den Film gibt es jetzt im Stream auf MUBI, ich hab ihn mir nicht wieder angeschaut und werde das auch nicht tun. Die Erinnerung an die Erschütterung ist mir zu wichtig, und das Wiedersehen nimmt meist eher was vom Zauber anstatt etwas hinzufügen zu können; außer halt eine nüchternere Wahrnehmung, die mitgeprägt wurde von den, ich weiß nicht, zweitausend Filmen, die ich danach noch gesehen habe. <em>Heavenly Creatures</em>, in meiner Erinnerung: grelle Farben, verfremdende, aufdringliche Kameraperspektiven gerade auf die Gesichter, Teenie-Libido, eine auf einer Ebene heitere Stimmung, die den Aufbruch und das Gefühl der Unbedingtheit in der Adoleszenz hier unterfüttert. Die Enge ist stark ausgeprägt, aber von den Bildern nicht dämonisiert (wie Jackson sich überhaupt jeder moralischen Wertung konsequent enthält). Auf einer anderen Ebene regiert in <em>Heavenly Creatures </em>dann auch ein radikales Grauen. Zwei Freundinnen (Melanie Lynskey und Kate Winslet, beide in ihrer jeweils ersten Kinorolle) sind unzufrieden mit der kleinbürgerlichen Welt und der Zwangsheterosexualität um sie herum und brechen aus. Erst in die Träume, dann soll wirklich alles eingerissen werden.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/uvcjs4YWf48" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/uvcjs4YWf48" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Die Mordszene am Ende gehört in meiner Erinnerung zum Gewaltvollsten, was mir vorher und seitdem an Bildern untergekommen ist. Wieder zwei Ebenen, die einander durchdringen: Auf einer ersten ist die Inszenierung unheimlich drastisch, auf einer imaginären addiert man das eigentliche Grauen hinzu, ob man will oder nicht. Der Stein kommt für das Opfer aus dem Nichts, und man möchte nicht daran denken, was es in den letzten Sekunden gesehen hat, als es realisiert hat, wer sein Mörder ist. Kann aber nicht anders. Dass Peter Jackson zwei Jahre vor dem krassen und zugleich zärtlichen und subtilen <em>Heavenly Creatures</em> den auf eine ganz andere Weise tollen <em>Braindead </em>in die Welt gesetzt hat, ist immer noch sehr erstaunlich (sein Partner in Script-Crime ist übrigens seit 1987 Ehefrau Fran Walsh).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>Heavenly Creatures</strong><br />
<strong>Neuseeland / Deutschland 1994, Regie</strong> Peter Jackson<br />
<strong>Mit</strong> Melanie Lynskey, Kate Winslet, Sarah Peirse<br />
<strong>Laufzeit</strong> 108 Minuten</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/heavenly-creatures-1994/">Heavenly Creatures (1994)</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9780</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Licht und Schatten</title>
		<link>https://filmfilter.at/sofa-surfer/licht-und-schatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Scheiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 21:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sofa Surfer]]></category>
		<category><![CDATA[adaption]]></category>
		<category><![CDATA[algorithmus]]></category>
		<category><![CDATA[broadway]]></category>
		<category><![CDATA[christina ricci]]></category>
		<category><![CDATA[crazy rich asians]]></category>
		<category><![CDATA[dakota johnson]]></category>
		<category><![CDATA[dunkles geheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[ed harris]]></category>
		<category><![CDATA[elena ferrante]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmfiltern]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[frau im dunkeln]]></category>
		<category><![CDATA[hamilton]]></category>
		<category><![CDATA[harry potter]]></category>
		<category><![CDATA[heavenly creatures]]></category>
		<category><![CDATA[herr der fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[his house]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[in the heights]]></category>
		<category><![CDATA[jon m. chu]]></category>
		<category><![CDATA[juliette lewis]]></category>
		<category><![CDATA[kitz]]></category>
		<category><![CDATA[kitzbühel]]></category>
		<category><![CDATA[licht und schatten]]></category>
		<category><![CDATA[lin-manuel miranda]]></category>
		<category><![CDATA[lord of the flies]]></category>
		<category><![CDATA[mädchenfussball]]></category>
		<category><![CDATA[maggie gyllenhaal]]></category>
		<category><![CDATA[melanie lynskey]]></category>
		<category><![CDATA[musical]]></category>
		<category><![CDATA[netflix]]></category>
		<category><![CDATA[netflix-original]]></category>
		<category><![CDATA[old school]]></category>
		<category><![CDATA[olivia colman]]></category>
		<category><![CDATA[regiedebüt]]></category>
		<category><![CDATA[remi weekes]]></category>
		<category><![CDATA[return to hogwarts]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[roman scheiber]]></category>
		<category><![CDATA[sky]]></category>
		<category><![CDATA[sky x]]></category>
		<category><![CDATA[sofa surfer]]></category>
		<category><![CDATA[spielberg]]></category>
		<category><![CDATA[spitzen-film]]></category>
		<category><![CDATA[starkes stück]]></category>
		<category><![CDATA[streaming tipps]]></category>
		<category><![CDATA[teenie]]></category>
		<category><![CDATA[teenie-serie]]></category>
		<category><![CDATA[teeniedrama]]></category>
		<category><![CDATA[the deuce]]></category>
		<category><![CDATA[the lost daughter]]></category>
		<category><![CDATA[top-ten]]></category>
		<category><![CDATA[warner studios]]></category>
		<category><![CDATA[werbeästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[west side story]]></category>
		<category><![CDATA[yellowjackets]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=5987</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein lichtes Musical und ein weiblich-dunkler Spitzen-Film, eine düster-interessante Halb-Teenie-Serie und eine ganze zum Vergessen. Sofa Surfing zwischen Sky und Netflix. Der Broadway-Musical-Adaption In the Heights (Sky) ging es vor einem halben Jahr im Kino ähnlich wie unlängst Steven Spielbergs West Side Story-Auffrischung: Bei den Kritiker:innen hoch beliebt, beim Publikum nicht ganz so, jedenfalls nicht genug, um sein Geld wieder einzuspielen. Dabei gehören solche Filme auf die große Leinwand, gerade die schwungvollen ersten zehn Minuten samt Massentanz-Szene auf der Straße [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/licht-und-schatten/">Licht und Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein lichtes Musical und ein weiblich-dunkler Spitzen-Film, eine düster-interessante Halb-Teenie-Serie und eine ganze zum Vergessen. Sofa Surfing zwischen Sky und Netflix.<br />
</em></p>
<p>Der Broadway-Musical-Adaption <strong><em>In the Heights</em></strong> (Sky) ging es vor einem halben Jahr im Kino ähnlich wie unlängst <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/not-in-the-mood/"><u>Steven Spielbergs </u><em><u>West Side Story</u></em><u>-Auffrischung</u></a>: Bei den Kritiker:innen hoch beliebt, beim Publikum nicht ganz so, jedenfalls nicht genug, um sein Geld wieder einzuspielen. Dabei gehören solche Filme auf die große Leinwand, gerade die schwungvollen ersten zehn Minuten samt Massentanz-Szene auf der Straße im Latino-Grätzel von New York sind nicht nur für einen Meter Bildschirmdiagonale oder weniger choreografiert. Überhaupt ist das ein Energiebündel von einem Film (Regie wie bei <em>Crazy Rich Asians</em>: Jon M. Chu, Text und Musik wie bei <em>Hamilton</em>: Lin-Manuel Miranda): Soviel kommunale Lebensfreude und vitale Flirterei und trotz Armut Ja zum Leben sagen und Stehaufweibchen-Mentalität (und natürlich auch Diversity!) gibt es im gegenwärtigen Kino ja selten ohne Kitschkopfschmerzen zu haben. Wir sparen uns hier die Handlung und betonen das dieser Feelgood-Mechanik inhärente Kunststück, Old School Hollywood bruchlos mit modernster Coca-Cola-Werbeästhetik zu amalgamieren. Mirandas Regiedebüt, das Meta-Musical <em>Tick, Tick … Boom!</em>, gibt es übrigens auf Netflix.</p>
<figure id="attachment_5988" aria-describedby="caption-attachment-5988" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5988" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5988" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5988" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=1400%2C788&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?resize=1320%2C743&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/skynews-in-the-heights-anthony-ramos_5396798.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> In the Heights, 2021, Jon M. Chu</figcaption></figure>
<p>Sollte es nicht eh allen klar sein: Olivia Colman zählt zu den ausdrucksstärksten Schauspielerinnen unserer Zeit; in dem entrückten Anti-Urlaubsfilm <strong><em>The Lost Daughter </em></strong>(Netflix) stellt sie es erneut unter Beweis. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Elena Ferrante, trifft es ausnahmsweise der deutsche Titel <strong><em>Frau im Dunkeln</em></strong> eher: Auf einer griechischen Insel samt zugehörigem Personal (u.a. gespielt von Dakota Johnson und Ed Harris), geht es zwar zwischendurch um eine buchstäblich verlorene Tochter; viel mehr aber geht es um eine verloren gegangene Puppe und was die von Colman faszinierend mehrschichtig angelegte Titelfigur, die alleinstehende Literaturprofessorin Leda aus Cambridge, damit anstellt. Dass Leda ein dunkles Geheimnis mit sich herumschleppt, aber vor allem, wie sie es schleppt (und in welchen Rückblenden die Last allmählich spürbar wird), gibt dem atmosphärisch und spannungstechnisch erstaunlichen Regiedebüt von Maggie Gyllenhaal sein dramatisches Gewicht. Gyllenhaal ist ja selbst auch so eine wunderbare Schauspielerin, zumal in David Simons grandioser historischer Porno-Business-Serie <em>The Deuce</em> (Sky) kann man ihr stundenlang zusehen.</p>
<figure id="attachment_5989" aria-describedby="caption-attachment-5989" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter.jpg?resize=500%2C334&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5989" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-300x200.jpg" alt="" width="500" height="334" /><figcaption id="caption-attachment-5989" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5989" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter.jpg?resize=500%2C334&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="334" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=770%2C514&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=1536%2C1025&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=2048%2C1366&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=360%2C240&amp;ssl=1 360w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=500%2C334&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=1155%2C770&amp;ssl=1 1155w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=370%2C247&amp;ssl=1 370w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=293%2C195&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=1400%2C934&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=120%2C80&amp;ssl=1 120w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=240%2C160&amp;ssl=1 240w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=390%2C260&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?resize=1320%2C881&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/the-lost-daughter-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> The Lost Daughter, 2021, Maggie Gyllenhaal. Bild: Yannis Drakoulidis © Netflix</figcaption></figure>
<p>Mir immer noch nicht klar ist, wie der Netflix-Algorithmus funktioniert. Oder vielleicht ist mir nicht klar, wie Österreichs Netflix-Publikum funktioniert: Wie kann <em>The Lost Daughter</em> (und das völlig zurecht) noch in der Vorwoche global auf Platz drei der englischsprachigen Netflix-Filme klassiert sein, in Österreich aber schon ein paar Tage später aus dem Top-Ten-Ranking fallen? Sofa Surfing kann sehr kompliziert sein. Weniger mysteriös ist, dass das neue Netflix-Original <strong><em>Kitz</em></strong> derzeit angeblich auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala in Österreich weilt, denn Kitzbühel ist natürlich eine quotenträchtige Gams. Daher ein kleiner Warnhinweis: Diese Teenie-Serie, angesiedelt in der Teenie-Schickeria („Nachwuchs-Hautevolee“ würde Norbert Hofer ev. dazu sagen) des „Aspen der Alpen“, ist eine Katastrophe. Bereits innert zwei Minuten, spätestens aber nach zwanzig, entpuppt sie sich als extrem unterfordernd für Teenies, Twens und eigentlich alle, die mehr von einer Serie wollen als schummelpapierene Dialoge. Wenn schon Klassenfahrt, hier eine Empfehlung für <em>Harry Potter</em>-Nostalgiker:innen: <strong><em>Return to Hogwarts</em></strong> (Sky) versammelt die Acting Crew von damals am Originaldrehort, den Warner Studios in London – Achtung, Anmutung Maturatreffen!</p>
<figure id="attachment_5990" aria-describedby="caption-attachment-5990" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5990" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5990" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5990" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/yellowjackets_ricci.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Christina Ricci in Yellowjackets</figcaption></figure>
<p>Apropos. Eine wesentlich interessantere Serie als <em>Kitz</em>, die zur Hälfte ebenfalls im Teenie-Milieu spielt, sich nämlich zur Hälfte um eine Mädchenfußballmannschaft dreht, ist <strong><em>Yellowjackets</em></strong> (Sky). Die andere Hälfte verfolgt Teile dieser Mannschaft, die infolge eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Insel zerfallen ist, 25 Jahre später, sprich: heute. Also irgendwie auch ein Maturatreffen. Zum wiederholten Mal drohen düstere Geheimnisse von damals, welche dunkel an William Goldings „Lord of the Flies“ („Herr der Fliegen“) gemahnen, gelüftet zu werden. Die jungen Frauen werden ernst genommen, beide Erzählebenen sind geschickt ineinander montiert und die Spannungsbögen ordentlich geschwungen, soviel lässt sich nach vier Episoden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mX22D65TqAs" target="_blank" rel="noopener"><em>Yellowjackets</em></a> bereits sagen, aber vor allem das Casting der Älteren ist ein Coup: Wer wieder einmal Juliette Lewis und Christina Ricci in so tragenden wie verhaltensoriginellen Rollen sehen will, noch dazu in reibungsvollen gemeinsamen Szenen, und dazu Melanie Lynskey (die im Alter ihres jungen Fußballerinnen-Ichs gerade in Peter Jacksons <em>Heavenly Creatures</em> debütierte), wird nicht enttäuscht sein. So macht Sofa Surfing Spaß, wir bleiben dran.</p>
<p>Bonus-Tipp (Netflix): Aus dem Jahr 2020 stammt ein bislang unterbelichteter, höchst effektvoller britischer Horrorfilm, den wir hiermit zum <a href="https://filmfilter.at/starkes-stueck/his-house-2020/"><u>Starken Stück</u></a> adeln: <strong><em>His House</em></strong>, das Regiedebüt von Remi Weekes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/licht-und-schatten/">Licht und Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5987</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
