<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>leander haußmann Archive - filmfilter</title>
	<atom:link href="https://filmfilter.at/tag/leander-haussmann/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://filmfilter.at/tag/leander-haussmann/</link>
	<description>Freies Online-Magazin für Filme und Serien</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 May 2022 19:49:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon_d9d8cf.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>leander haußmann Archive - filmfilter</title>
	<link>https://filmfilter.at/tag/leander-haussmann/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">196720335</site>	<item>
		<title>Hundstage</title>
		<link>https://filmfilter.at/kinovorschau/hundstage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 17:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[alexandra seitz]]></category>
		<category><![CDATA[benjamin moldenhauer]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[channing tatum]]></category>
		<category><![CDATA[christoph huber]]></category>
		<category><![CDATA[cineast]]></category>
		<category><![CDATA[cinephile]]></category>
		<category><![CDATA[dog]]></category>
		<category><![CDATA[everything everywhere all at once]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[filmstarts]]></category>
		<category><![CDATA[fred zinneman]]></category>
		<category><![CDATA[greise]]></category>
		<category><![CDATA[high noon]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[house of the devil]]></category>
		<category><![CDATA[jetzt im kino]]></category>
		<category><![CDATA[jimmy stewart]]></category>
		<category><![CDATA[john ford]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart]]></category>
		<category><![CDATA[kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[komödie]]></category>
		<category><![CDATA[leander haußmann]]></category>
		<category><![CDATA[mai]]></category>
		<category><![CDATA[mai 2022]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[mia goth]]></category>
		<category><![CDATA[michelle yeoh]]></category>
		<category><![CDATA[my darling clementine]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[one of these days]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[österreichisches filmmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[porno]]></category>
		<category><![CDATA[roadmovie]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[stasikomödie]]></category>
		<category><![CDATA[the innkeepers]]></category>
		<category><![CDATA[the man from laramie]]></category>
		<category><![CDATA[ti west]]></category>
		<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[western]]></category>
		<category><![CDATA[western-retro]]></category>
		<category><![CDATA[X]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=7657</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein traumatisierter Schäferhund in „Dog“, ein X-rated Horror-Movie, alles überall auf einmal und eine Stasi-„Komödie“. Dazu eine Western-Retro im Österreichischen Filmmuseum. Gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kollaborateur, Produzent und Drehbuchautor Reid Carolin, gibt der grundsympathische und allseits geschätzte Schauspieler und Produzent Channing Tatum sein Regiedebüt: Dog handelt, der Titel verrät es, von einem Hund. Und wer kann einem Hund schon widerstehen? Abgesehen vielleicht von einem Katzenfan. Unsere Titelheldin Lulu also, aus dem Geschlecht der Malinois (d.i. eine Varietät des belgischen Schäferhundes), [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/hundstage/">Hundstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein traumatisierter Schäferhund in „Dog“, ein X-rated Horror-Movie, alles überall auf einmal und eine Stasi-„Komödie“. Dazu eine Western-Retro im Österreichischen Filmmuseum.<br />
</em></p>
<p>Gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kollaborateur, Produzent und Drehbuchautor Reid Carolin, gibt der grundsympathische und allseits geschätzte Schauspieler und Produzent Channing Tatum sein Regiedebüt: <strong><em>Dog</em></strong> handelt, der Titel verrät es, von einem Hund. Und wer kann einem Hund schon widerstehen? Abgesehen vielleicht von einem Katzenfan. Unsere Titelheldin Lulu also, aus dem Geschlecht der Malinois (d.i. eine Varietät des belgischen Schäferhundes), hat bei der Armee getreulich Dienst getan, bis ein Kriegstrauma sie endlich doch eingeholt hat. Nun ist sie schlachtreif-untauglich und schwer durchgedreht. Ähnlich dem Army Ranger Jackson Briggs, der Lulu als eine Art Bewährungsprobe zur Beerdigung ihres Hundeführers quer durch die Staaten kutschieren soll, um danach wieder an die Front zu dürfen. Dass das der Wunsch eines Mannes ist, der seine sieben Zwetschgen nicht mehr beieinander hat, weiß Briggs noch nicht, lernt es aber im Zuge der Begegnung mit Lulu. <em>Dog</em> ist ein Roadmovie mit Mann und Hund, <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/muellmonate/">mit mehr Herz als Können</a> inszeniert, dem es jedoch nicht nur gelingt, sensibel von der Militär-immanenten Verhärtung und Zurichtung zu erzählen, sondern auch eine alles entscheidende Frage zu stellen, ohne mit ihr bleischwer unterzugehen: Was im Leben hat eigentlich wirklich Sinn? (Und wieso ist es so schwer zu erkennen?) Leicht hingegen zu erkennen ist: Alle lieben Channing Tatum, und Channing Tatum liebt seinen Hund. Punkt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/V4tAtp-TyzQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/V4tAtp-TyzQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Ein Satz mit X? Das war wohl nix! Wieso um diesen Film ein derartiges Gewese veranstaltet wird, erschließt sich mir nicht. Möglicherweise liegt es am Aufhänger, dass nämlich eine Gruppe junger Leute ausgerechnet auf einer Farm in der texanischen Provinz (Bible Belt!) einen Porno (!) drehen will. Dass das nicht gut gehen kann, liegt auf der Hand. Zumal <strong><em>X</em></strong> (gemeint ist das X-Rating, mit dem sexuell explizite Filme gekennzeichnet werden) in den späten Siebzigern angesiedelt und also Retro ist und an „die gute, alte Zeit“ des Hardcore-(nein, eben nicht Porno!, sondern)-Splatterfilms anzuknüpfen sucht. Dementsprechend blutig explizit geht es in der Folge zur Sache und den Bach hinunter; wobei an der Unzimperlichkeit, mit der Ti West – der mit <em>The House of the Devil</em> (2009) und <em>The Innkeepers</em> (2011) ja bereits hervorragende Horrorarbeit geleistet hat – Guts &amp; Gore in Szene setzt, rein gar nichts auszusetzen ist. Eher daran, was ihm zum Thema Sex im Alter einfällt. Wieso macht das Wiedererwachen ihres sexuellen Begehrens zwei Greise zu blutrünstigen Monstern? Wieso wird mir die Lust des welken, alten Körpers als eklig, ja geradezu widernatürlich vorgeführt? Und liegt nicht gerade in diesem billigen, aufgelegten Trick das eigentlich Abstoßende und Horrende dieses Films? (Das kann man freilich <a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/wer-sex-hat-stirbt/">auch anders sehen</a> und <em>X</em> zum Fantastischen Film erklären.)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/kRRmPi60vIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/kRRmPi60vIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Aus der Abteilung „Deutsch-deutsche Missverhältnisse“ stammt <strong><em>Stasikomödie</em></strong> von Leander Haußmann. Die Sache ist simpel: Wer glaubt, dass „Stasi“ und „Komödie“ nicht zusammenpassen, hat recht. <em>Stasikomödie</em> ist ein fürchterlich missratener Film, der, vergeblich, witzige Funken zu schlagen versucht aus dem konspirativen Treiben im kleinbürgerlichen Überwachungsstaat. Haußmann muss sich vielmehr auch diesmal, wie schon bei den beiden Vorgängerfilmen der hiermit abgeschlossenen „DDR-Trilogie“ – <em>Sonnenallee</em> (1999) und <em>NVA</em> (2005) – den <a href="https://www.epd-film.de/filmkritiken/stasikomoedie" target="_blank" rel="noopener">Vorwurf der Verharmlosung</a> gefallen lassen.</p>
<p>(Appendix von Kollege Moldenhauer:) Was Leichtes zum Schluss, aus der Rubrik „grandioser Quatsch“: <strong><em>Everything Everywhere All at Once </em></strong>ist zuallererst einmal ein spektakelverliebtes Action-Gedöns mit Multiverse-Überbau (per Verse-Sprung können die Menschen hier auf Fähigkeiten und Erinnerungen der Körper ihrer Gegenstücke in diversen Paralleluniversen zugreifen) und maximalem Brimborium. Und im Weiteren ein Film, der der Action-Legende Michelle Yeoh auf den Leib geschrieben ist. Yeoh hält den ganzen chaotischen, ideenprallen Laden zusammen. Schön, wie hier die Balance zwischen Ernst, Ironie und Albernheit gehalten wird. Eskapismus-Level liegt bei etwa 2000. Übrigens läuft auch <strong><em>One of These Days</em></strong> an, <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/gegen-das-scheitern/">unsere Kritik</a> ist tendenziell positiv.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/wxN1T1uxQ2g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/wxN1T1uxQ2g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></noscript></p>
<p>(Abschließende Empfehlung der filmfilter-Redaktion:) Im Österreichischen Filmmuseum läuft bis 30. Juni 2022 eine <a href="https://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&amp;content-id=1216720898687&amp;schienen_id=1648432226868" target="_blank" rel="noopener"><strong>Western-Retro</strong></a> voll von Klassikern, unterschätzten Exemplaren, B-Western und Frühwerken, welche u.a. die Transformationslinien des Genres verdeutlichen. <a href="https://www.instagram.com/filmfilter.at/">Auf unserem Instagram-Kanal</a> vergeben wir Tickets für <strong><em>The Man from Laramie</em></strong> (1955, Anthony Mann), in welchem Jimmy Stewart in ein Familiendrama Sophokles&#8217;scher Ausmaße gerät, für das einflussreiche Meisterwerk <strong><em>High Noon</em></strong> (1952, Fred Zinnemann, starring Gary Cooper und Grace Kelly) und für John Fords epochalen Edelwestern <strong><em>My Darling Clementine</em></strong> (1946) – „e<span class="avtext">in Film in perfektem Gleichgewicht, ganz wie sein Held (Henry Fonda) beim Balanceakt auf dem Verandastuhl“, wie Kurator Christoph Huber schreibt.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/hundstage/">Hundstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7657</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Hundstage</title>
		<link>https://filmfilter.at/kinovorschau/hundstage-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 17:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[alexandra seitz]]></category>
		<category><![CDATA[arman riahi]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[bettina]]></category>
		<category><![CDATA[bettina wegner]]></category>
		<category><![CDATA[channing tatum]]></category>
		<category><![CDATA[cineast]]></category>
		<category><![CDATA[cinephile]]></category>
		<category><![CDATA[dog]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstarts]]></category>
		<category><![CDATA[fuchs im bau]]></category>
		<category><![CDATA[greise]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[house of the devil]]></category>
		<category><![CDATA[jetzt im kino]]></category>
		<category><![CDATA[jugendstrafvollzug]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart]]></category>
		<category><![CDATA[kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[komödie]]></category>
		<category><![CDATA[leander haußmann]]></category>
		<category><![CDATA[lutz pehnert]]></category>
		<category><![CDATA[mai]]></category>
		<category><![CDATA[mai 2022]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[mia goth]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[one of these days]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[porno]]></category>
		<category><![CDATA[roadmovie]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[stasikomödie]]></category>
		<category><![CDATA[the innkeepers]]></category>
		<category><![CDATA[ti west]]></category>
		<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[X]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=7644</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein traumatisierter Schäferhund, ein X-rated Horror-Movie, ein Fuchs im Bau und Stasi dann doch lieber ohne Komödie. Gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kollaborateur, Produzent und Drehbuchautor Reid Carolin, gibt der grundsympathische und allseits geschätzte Schauspieler und Produzent Channing Tatum sein Regiedebüt: Dog handelt, der Titel verrät es, von einem Hund. Und wer kann einem Hund schon widerstehen? Abgesehen vielleicht von einem Katzenfan. Unsere Titelheldin Lulu also, aus dem Geschlecht der Malinois (d.i. eine Varietät des belgischen Schäferhundes), hat bei der Armee [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/hundstage-2/">Hundstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein traumatisierter Schäferhund, ein X-rated Horror-Movie, ein Fuchs im Bau und Stasi dann doch lieber ohne Komödie.</em></p>
<p>Gemeinsam mit seinem regelmäßigen Kollaborateur, Produzent und Drehbuchautor Reid Carolin, gibt der grundsympathische und allseits geschätzte Schauspieler und Produzent Channing Tatum sein Regiedebüt: <strong><em>Dog</em></strong> handelt, der Titel verrät es, von einem Hund. Und wer kann einem Hund schon widerstehen? Abgesehen vielleicht von einem Katzenfan. Unsere Titelheldin Lulu also, aus dem Geschlecht der Malinois (d.i. eine Varietät des belgischen Schäferhundes), hat bei der Armee getreulich Dienst getan, bis ein Kriegstrauma sie endlich doch eingeholt hat. Nun ist sie schlachtreif-untauglich und schwer durchgedreht. Ähnlich dem Army Ranger Jackson Briggs, der Lulu als eine Art Bewährungsprobe zur Beerdigung ihres Hundeführers quer durch die Staaten kutschieren soll, um danach wieder an die Front zu dürfen. Dass das der Wunsch eines Mannes ist, der seine sieben Zwetschgen nicht mehr beieinander hat, weiß Briggs noch nicht, lernt es aber im Zuge der Begegnung mit Lulu. <em>Dog</em> ist ein Roadmovie mit Mann und Hund, <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/muellmonate/">mit mehr Herz als Können</a> inszeniert, dem es jedoch nicht nur gelingt, sensibel von der Militär-immanenten Verhärtung und Zurichtung zu erzählen, sondern auch eine alles entscheidende Frage zu stellen, ohne mit ihr bleischwer unterzugehen: Was im Leben hat eigentlich wirklich Sinn? (Und wieso ist es so schwer zu erkennen?) Leicht hingegen zu erkennen ist: Alle lieben Channing Tatum, und Channing Tatum liebt seinen Hund. Punkt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/V4tAtp-TyzQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/V4tAtp-TyzQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Ein Satz mit X? Das war wohl nix! Wieso um diesen Film ein derartiges Gewese veranstaltet wird, erschließt sich mir nicht. Möglicherweise liegt es am Aufhänger, dass nämlich eine Gruppe junger Leute ausgerechnet auf einer Farm in der texanischen Provinz (Bible Belt!) einen Porno (!) drehen will. Dass das nicht gut gehen kann, liegt auf der Hand. Zumal <strong><em>X</em></strong> (gemeint ist das X-Rating, mit dem sexuell explizite Filme gekennzeichnet werden) in den späten Siebzigern angesiedelt und also Retro ist und an „die gute, alte Zeit“ des Hardcore-(nein, eben nicht Porno!, sondern)-Splatterfilms anzuknüpfen sucht. Dementsprechend blutig explizit geht es in der Folge zur Sache und den Bach hinunter; wobei an der Unzimperlichkeit, mit der Ti West – der mit <em>The House of the Devil</em> (2009) und <em>The Innkeepers</em> (2011) ja bereits hervorragende Horrorarbeit geleistet hat – Guts &amp; Gore in Szene setzt, rein gar nichts auszusetzen ist. Eher daran, was ihm zum Thema Sex im Alter einfällt. Wieso macht das Wiedererwachen ihres sexuellen Begehrens zwei Greise zu blutrünstigen Monstern? Wieso wird mir die Lust des welken, alten Körpers als eklig, ja geradezu widernatürlich vorgeführt? Und liegt nicht gerade in diesem billigen, aufgelegten Trick das eigentlich Abstoßende und Horrende dieses Films? (<a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/wer-sex-hat-stirbt/">Anders sieht den Film Kollege Moldenhauer</a> und erklärt <em>X</em> zum Fantastischen Film.)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/kRRmPi60vIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/kRRmPi60vIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Nicht von einem rotfelligen Raubtier im heimischen Erdloch erzählt <strong><em>Fuchs im Bau</em></strong> von Arman T. Riahi, vielmehr von einem Lehrer selbigen Namens in einer Jugendstrafvollzugsanstalt. Hannes Fuchs soll Elisabeth Berger ablösen, die so ihre eigenen, recht speziellen Methoden hat, wenn sie in der Gefängnisschule die jungen Delinquent:innen unterrichtet. Methoden, die dem Abteilungskommandanten lange schon ein Dorn im Auge sind, und überhaupt will die Berger eigentlich gar nicht gehen<em>. Fuchs im Bau</em> hat eine Menge auf dem Zettel: Trauma, Verlust, Trauer; autoritäre Strukturen auf dem Prüfstand und Strategien der Resozialisierung; sexuelle Orientierung und (noch) unscharfe Geschlechtsidentität, Selbsthass, Vorurteile, körperliche (Un)Versehrtheit; Aggression und Gewalt und der Umgang damit. Ein Haufen schwieriger Sachverhalte und krisenhafter Ereignisse, noch dazu auf engem, reglementiertem Raum, die Riahi, der mit <em>Fuchs im Bau</em> ein eigenes Drehbuch verfilmt, dennoch jederzeit in sicherem Griff behält, um sie sodann mit überraschend leichter Hand zu ent-wickeln und zu lösen. Dabei spiegelt sich die Souveränität des erzählerischen Gestus auch darin wider, dass Riahi die Begriffe „Gefangenschaft“ und „Freisein“ auf vielerlei Ebenen ineinander blendet und solcherart sowohl als Metapher wie als Fakt sichtbar macht. Der Unterricht im Gefängnis bietet den Schüler:innen Freiraum; der Lehrer, der kommen und gehen kann, ist dennoch gefangen; äußere Freiheit ist nichts ohne innere Befreiung &#8211; die nicht zu haben ist ohne die Akzeptanz der Grauzonen, des Ungefügten und Widerspenstigen, des eigenen Selbst.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/x6VioHPprwE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/x6VioHPprwE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Aus der Abteilung „Deutsch-deutsche Missverhältnisse“ bekommen wir es in dieser Woche mit gleich zwei Exempeln zu tun: <strong><em>Stasikomödie</em></strong> von Leander Haußmann und <em>Bettina</em> von Lutz Pehnert. Qual der Wahl? Oder gar Double Feature? Die Sache ist simpel: Wer glaubt, dass „Stasi“ und „Komödie“ nicht zusammenpassen, hat recht. <em>Stasikomödie</em> ist ein fürchterlich missratener Film, der, vergeblich, witzige Funken zu schlagen versucht aus dem konspirativen Treiben im kleinbürgerlichen Überwachungsstaat. Haußmann muss sich vielmehr auch diesmal, wie schon bei den beiden Vorgängerfilmen der hiermit abgeschlossenen „DDR-Trilogie“ – <em>Sonnenallee</em> (1999) und <em>NVA</em> (2005) – den <a href="https://www.epd-film.de/filmkritiken/stasikomoedie" target="_blank" rel="noopener">Vorwurf der Verharmlosung</a> gefallen lassen.</p>
<p>Wer wirklich daran interessiert ist, etwas über die Schwierigkeiten des Lebens von Menschen mit Rückgrat in der DDR zu erfahren, ist mit <strong><em>Bettina</em></strong>, Pehnerts Porträt der mutig-widerspenstigen Liedermacherin Bettina Wegner, weitaus besser beraten. Und insofern die große alte Lady, Wegner ist 74, tatsächlich etwas zu sagen hat, braucht es auch keine weiteren Talking Heads, die, wie in so vielen Dokumentationen von der Stange, von außen Glaubwürdigkeit bezeugen. Das gelingt der Wegner in diesem auch als historisches Dokument wirksamen Film, der rund um eine Konzertprobe sowie ein ausführliches aktuelles Interview montiert und mit viel aufschlussreichem Material ausgestattet ist, ganz allein.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/t3SnP-GyCJI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/t3SnP-GyCJI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>(Übrigens läuft auch <strong><em>One of These Days</em></strong> an, <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/gegen-das-scheitern/">unsere Kritik</a> ist tendenziell positiv.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/hundstage-2/">Hundstage</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7644</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
