<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>marie kreutzer Archive - filmfilter</title>
	<atom:link href="https://filmfilter.at/tag/marie-kreutzer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://filmfilter.at/tag/marie-kreutzer/</link>
	<description>Freies Online-Magazin für Filme und Serien</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 Jul 2022 17:21:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon_d9d8cf.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>marie kreutzer Archive - filmfilter</title>
	<link>https://filmfilter.at/tag/marie-kreutzer/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">196720335</site>	<item>
		<title>Donner und Doria</title>
		<link>https://filmfilter.at/kinovorschau/donner-und-doria-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 16:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[alfons zitterbacke]]></category>
		<category><![CDATA[benjamin moldenhauer]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[cineast]]></category>
		<category><![CDATA[cinephile]]></category>
		<category><![CDATA[corsage]]></category>
		<category><![CDATA[deix]]></category>
		<category><![CDATA[elena anaya]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstarts]]></category>
		<category><![CDATA[jetzt im kino]]></category>
		<category><![CDATA[juli 22]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[klassenfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[liebesdings]]></category>
		<category><![CDATA[marie kreutzer]]></category>
		<category><![CDATA[mcu]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[rifkins festival]]></category>
		<category><![CDATA[rotzbub]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[siegheilkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[sisi]]></category>
		<category><![CDATA[supereroi]]></category>
		<category><![CDATA[taika waititi]]></category>
		<category><![CDATA[thor 4]]></category>
		<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[vicky krieps]]></category>
		<category><![CDATA[wallace shawn]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[woody allen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=8076</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liebesdinge, Klassenfahrt, der neue Thor, die neue Sisi – und ganz der alte neue Woody Allen: das kesselbunte, bis auf eine Ausnahme wenig überraschende Neustart-Angebot der hiesigen Kinos. In Ernst Marischkas „Sissi“-Filmen war die höfische Welt, mitsamt der Kaiserin, die sie bewohnte, noch in Ordnung. 2022 ist Sisi (Vicky Krieps) vierzig Jahre alt geworden, in der Krise und fühlt sich, der Filmtitel Corsage deutet es an, eingeschnürt – von dem Bild, das sie abgeben und von dem Ideal, das sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/donner-und-doria-2/">Donner und Doria</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebesdinge, Klassenfahrt, der neue Thor, die neue Sisi – und ganz der alte neue Woody Allen: das kesselbunte, bis auf eine Ausnahme wenig überraschende Neustart-Angebot der hiesigen Kinos.</em></p>
<p>In Ernst Marischkas „Sissi“-Filmen war die höfische Welt, mitsamt der Kaiserin, die sie bewohnte, noch in Ordnung. 2022 ist Sisi (Vicky Krieps) vierzig Jahre alt geworden, in der Krise und fühlt sich, der Filmtitel <strong><em>Corsage </em></strong>deutet es an, eingeschnürt – von dem Bild, das sie abgeben und von dem Ideal, das sie verkörpern muss. Marie Kreutzers Version des nicht zuletzt filmisch befeuerten Mythos der Kaiserin von Österreich wurde in Cannes gefeiert. Unsere Kritik des interessantesten Neustarts der Woche können Sie <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/sisi-reloaded/">hier</a> lesen.</p>
<p>Woody Allen dreht derweil einfach weiter in regelmäßigen Abständen Filme, die Anlässe für Reisen in besonders schöne Städte abgeben – Paris, Rom, Barcelona. Meist waren die filmischen Ergebnisse schön anzusehen, aber etwas lau. Für <strong><em>Rifkin&#8217;s Festival </em></strong>ging es nach San Sebastian, wobei der Ort eigentlich egal ist, der Plot ist eine Aneinanderreihung von Woody-Allen-Standardsituationen und könnte überall spielen: Ein Mann (eine Idealbesetzung in diesem Fall: Wallace Shawn) erzählt bei einem Therapeuten die Geschichte seiner Ehe, seine Frau betrügt ihn, er irrt auf der Suche nach Sinn durch die Stadt, und lustig ist das ganze auch. Wenn man mit Allens Filmen aufgewachsen ist, fühlt man sich in dieser Welt gleich heimisch und kann jede Plotentwicklung zwei Kilometer im Voraus erahnen. Überrascht wird man von Woody Allen nicht mehr, aber das macht auch nichts. Allen Schmährufen zum Trotz: Schön, dass <em>Rifkin&#8217;s Festival</em> nun nach zwei Jahren pandemiebedingter Verschiebung auch in die deutschen Kinos kommt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/3pE_TubM-Ak" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/3pE_TubM-Ak" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Auch nicht überrascht wird man von <strong><em>Thor 4: Love And Thunder</em></strong>. <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/the-return-of-blockbuster/">Bevor Sie müde abwinken</a>, ein Hinweis: <em>Thor 4</em> ist der zweite Film der Reihe, der von Regisseur Taika Waititi gedreht wurde, und gehört damit zu den inzwischen eher selten gewordenen Vertretern des Marvel Cinematic Universe, die dem jeweiligen Geboller und Gebolze zumindest partiell Originalität und Details abringen können – und an die man sich auch zwei Tage nach dem Kinobesuch noch erinnern kann. Waititis <em>Thor</em>-Filme gehören zu den Komödien des MCU. Sehr schön, wie in <em>Thor: Tag der Entscheidung</em> (Waititis erstem Beitrag zum MCU) nordische Mythologie mit Pop Art und Led Zeppelin vermengt wurden. Dass man sich bei einem Marvel-Film nicht langweilt, ist eher die Ausnahme. Mit <em>Thor 4 </em>können es auch Skeptiker nochmal probieren.</p>
<p>Auch lustig sein will der Film <strong><em>Liebesdings</em></strong>, der vielleicht, ausgehend vom Trailer, von der Filmgeschichtsschreibung rückblickend einmal als exemplarische deutsche Komödie gesehen werden wird. Alles drin: verdruckster Untenrum-Humor, der Versuch, zurzeit irgendwie kontroverse Themen aufzugreifen und satirisch zu verarbeiten (Queer-Feminismus in diesem Fall) und natürlich Romantik.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/xjH-hhHsmdc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/xjH-hhHsmdc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Da es diesen Film in diversen Sommerkinos des Landes spielen wird, noch einmal der Hinweis auf <strong><em>Rotzbub – Willkommen in Siegheilkirchen</em></strong>: das Porträt eines österreichischen Dorfes, dessen Figuren, Ästhetik und Geist auf dem Universum des 2016 verstorbenen Cartoonisten Manfred Deix basieren. Das Dorf ist voller Nazis, überall herrschen Prüderie, Bigotterie und Doppelmoral. Und mittendrin ein (<a href="https://www.facebook.com/RotzbubDerDeixFilm/" target="_blank" rel="noopener">publikumsstarker</a>) Rotzbub, der Aktzeichnungen von der drallen Metzgertochter anfertigt. Man darf davon ausgehen, dass auch Biografisches in dieser Geschichte steckt. Jedenfalls will Marcus H. Rosenmüllers Film grob dasselbe wie Deix, wenn er auch weit weniger grimmig und aggressiv ausfällt als dessen Humor: die Welt, die er zeigt, mit den Mitteln der Groteske zur Kenntlichkeit entstellt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/yHxTYnEssc4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/yHxTYnEssc4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Zum Schluss ein Kinderfilm: <strong><em>Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!</em></strong> erzählt von Alfons (Luis Vorbach), der sich in Leonie (Leni Deschner) verliebt hat, es ihr aber nicht gestehen mag. Auf der Klassenfahrt soll es soweit sein. Mit seinem Konkurrenten Nico (Ron Antony Renzenbrink) wettet Alfons, wer es schafft, dass Leni seine Freundin wird (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=9IB157TLNwc" target="_blank" rel="noopener">hier</a> der Trailer). Der Plot wirkt etwas altbacken, und tatsächlich basiert <em>Endlich Klassenfahrt</em>, das Sequel zu <em>Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück,</em> auf einer DDR-Kinderbuchreihe.</p>
<p>Und, weil man sich ja nicht um alles kümmern kann: Zum italienischen Superhelden-Liebesfilm <em><strong>Supereroi</strong></em> von Paolo Genovese und zu dessen Kampf gegen die Ermüdung der Liebe finden Sie z.B. <a href="https://www.furche.at/kritik/film/supereroi-kaempfen-gegen-die-ermuedung-der-liebe-8753574" target="_blank" rel="noopener">hier</a> eine Besprechung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/donner-und-doria-2/">Donner und Doria</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8076</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Donner und Doria</title>
		<link>https://filmfilter.at/kinovorschau/donner-und-doria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 15:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[alfons zitterbacke]]></category>
		<category><![CDATA[benjamin moldenhauer]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[cineast]]></category>
		<category><![CDATA[cinephile]]></category>
		<category><![CDATA[corsage]]></category>
		<category><![CDATA[deix]]></category>
		<category><![CDATA[elena anaya]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[filmstarts]]></category>
		<category><![CDATA[jetzt im kino]]></category>
		<category><![CDATA[juli 22]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[kinovorschau]]></category>
		<category><![CDATA[klassenfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[liebesdings]]></category>
		<category><![CDATA[marie kreutzer]]></category>
		<category><![CDATA[mcu]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[neu im kino]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[pfauenparadies]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[rifkins festival]]></category>
		<category><![CDATA[rotzbub]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[siegheilkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[sisi]]></category>
		<category><![CDATA[taika waititi]]></category>
		<category><![CDATA[thor 4]]></category>
		<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[vicky krieps]]></category>
		<category><![CDATA[wallace shawn]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[woody allen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=8065</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liebesding, Klassenfahrt, Pfauenparadies; ein Rotzbub, der neue Thor, die neue Sisi – und ganz der alte neue Woody Allen: das kesselbunte, bis auf eine Ausnahme wenig überraschende Neustart-Angebot in deutschen Kinos. In Ernst Marischkas „Sissi“-Filmen war die höfische Welt, mitsamt der Kaiserin, die sie bewohnte, noch in Ordnung. 2022 ist Sisi (Vicky Krieps) vierzig Jahre alt geworden, in der Krise und fühlt sich, der Filmtitel Corsage deutet es an, eingeschnürt – von dem Bild, das sie abgeben und von dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/donner-und-doria/">Donner und Doria</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebesding, Klassenfahrt, Pfauenparadies; ein Rotzbub, der neue Thor, die neue Sisi – und ganz der alte neue Woody Allen: das kesselbunte, bis auf eine Ausnahme wenig überraschende Neustart-Angebot in deutschen Kinos.</em></p>
<p>In Ernst Marischkas „Sissi“-Filmen war die höfische Welt, mitsamt der Kaiserin, die sie bewohnte, noch in Ordnung. 2022 ist Sisi (Vicky Krieps) vierzig Jahre alt geworden, in der Krise und fühlt sich, der Filmtitel <strong><em>Corsage </em></strong>deutet es an, eingeschnürt – von dem Bild, das sie abgeben und von dem Ideal, das sie verkörpern muss. Marie Kreutzers Version des nicht zuletzt filmisch befeuerten Mythos der Kaiserin von Österreich wurde in Cannes gefeiert. Unsere Kritik des interessantesten Neustarts der Woche können Sie <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/sisi-reloaded/">hier</a> lesen.</p>
<p>Woody Allen dreht derweil einfach weiter in regelmäßigen Abständen Filme, die Anlässe für Reisen in besonders schöne Städte abgeben – Paris, Rom, Barcelona. Meist waren die filmischen Ergebnisse schön anzusehen, aber etwas lau. Für <strong><em>Rifkin&#8217;s Festival </em></strong>ging es nach San Sebastian, wobei der Ort eigentlich egal ist, der Plot ist eine Aneinanderreihung von Woody-Allen-Standardsituationen und könnte überall spielen: Ein Mann (eine Idealbesetzung in diesem Fall: Wallace Shawn) erzählt bei einem Therapeuten die Geschichte seiner Ehe, seine Frau betrügt ihn, er irrt auf der Suche nach Sinn durch die Stadt, und lustig ist das ganze auch. Wenn man mit Allens Filmen aufgewachsen ist, fühlt man sich in dieser Welt gleich heimisch und kann jede Plotentwicklung zwei Kilometer im Voraus erahnen. Überrascht wird man von Woody Allen nicht mehr, aber das macht auch nichts. Allen Schmährufen zum Trotz: Schön, dass <em>Rifkin&#8217;s Festival</em> nun nach zwei Jahren pandemiebedingter Verschiebung auch in die deutschen Kinos kommt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/3pE_TubM-Ak" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/3pE_TubM-Ak" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Auch nicht überrascht wird man von <strong><em>Thor 4: Love And Thunder</em></strong>. <a href="https://filmfilter.at/kolumnen/brooklyn-bulletin/the-return-of-blockbuster/">Bevor Sie müde abwinken</a>, ein Hinweis: <em>Thor 4</em> ist der zweite Film der Reihe, der von Regisseur Taika Waititi gedreht wurde, und gehört damit zu den inzwischen eher selten gewordenen Vertretern des Marvel Cinematic Universe, die dem jeweiligen Geboller und Gebolze zumindest partiell Originalität und Details abringen können – und an die man sich auch zwei Tage nach dem Kinobesuch noch erinnern kann. Waititis <em>Thor</em>-Filme gehören zu den Komödien des MCU. Sehr schön, wie in <em>Thor: Tag der Entscheidung</em> (Waititis erstem Beitrag zum MCU) nordische Mythologie mit Pop Art und Led Zeppelin vermengt wurden. Dass man sich bei einem Marvel-Film nicht langweilt, ist eher die Ausnahme. Mit <em>Thor 4 </em>können es auch Skeptiker nochmal probieren.</p>
<p>Auch lustig sein will der Film <strong><em>Liebesdings</em></strong>, der vielleicht, ausgehend vom Trailer, von der Filmgeschichtsschreibung rückblickend einmal als exemplarische deutsche Komödie gesehen werden wird. Alles drin: verdruckster Untenrum-Humor, der Versuch, zurzeit irgendwie kontroverse Themen aufzugreifen und satirisch zu verarbeiten (Queer-Feminismus in diesem Fall) und natürlich Romantik.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/xjH-hhHsmdc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/xjH-hhHsmdc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Besser: <strong><em>Willkommen in Siegheilkirchen</em></strong>, das Porträt eines österreichischen Dorfes, dessen Figuren, Ästhetik und Geist auf dem Universum des 2016 verstorbenen Cartoonisten Manfred Deix basieren. Das Dorf ist voller Nazis, überall herrschen Prüderie, Bigotterie und Doppelmoral. Und mittendrin ein (<a href="https://www.facebook.com/RotzbubDerDeixFilm/" target="_blank" rel="noopener">publikumsstarker</a>) Rotzbub, der Aktzeichnungen von der drallen Metzgertochter anfertigt. Man kann davon ausgehen, dass auch Biografisches in dieser Geschichte steckt. Jedenfalls will Marcus H. Rosenmüllers Film grob dasselbe wie Deix, wenn er auch weit weniger grimmig und aggressiv ausfällt als dessen Humor: die Welt, die er zeigt, mit den Mitteln der Groteske zur Kenntlichkeit entstellt.</p>
<p>Sehr wohltemperiert kommt dagegen Laura Bispuris in sanften, warmen Farben gehaltener Film <strong><em>Das Pfauenparadies </em></strong>daher. Das im Arthouse-Film so beliebte Setting Familienfest wird in typischer Weise durchgespielt: zuerst Harmonie, dann tauchen die erwartbaren Brüche in den Beziehungen auf – Eifersucht, verheimlichte Trennungen, Geschwisterkonkurrenzen. Und mittendrin ein Pfau, der sich in eine Taube verliebt.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/yHxTYnEssc4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/yHxTYnEssc4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Zum Schluss ein Kinderfilm: <strong><em>Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!</em></strong> erzählt von Alfons (Luis Vorbach), der sich in Leonie (Leni Deschner) verliebt hat, es ihr aber nicht gestehen mag. Auf der Klassenfahrt soll es soweit sein. Mit seinem Konkurrenten Nico (Ron Antony Renzenbrink) wettet Alfons, wer es schafft, dass Leni seine Freundin wird (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=9IB157TLNwc" target="_blank" rel="noopener">hier</a> der Trailer). Der Plot wirkt etwas altbacken, und tatsächlich basiert <em>Endlich Klassenfahrt</em>, das Sequel zu <em>Alfons Zitterbacke – Das Chaos ist zurück,</em> auf einer DDR-Kinderbuchreihe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/kinovorschau/donner-und-doria/">Donner und Doria</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8065</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Sisi reloaded</title>
		<link>https://filmfilter.at/themen/kritiken/sisi-reloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 13:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[40. geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[bayernprinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[corsage]]></category>
		<category><![CDATA[ernst marischka]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[filmstart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[franz joseph]]></category>
		<category><![CDATA[juli 22]]></category>
		<category><![CDATA[kaiserin elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[kinostart österreich]]></category>
		<category><![CDATA[marie kreutzer]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[sisi]]></category>
		<category><![CDATA[sissi]]></category>
		<category><![CDATA[sisy-mythos]]></category>
		<category><![CDATA[vicky krieps]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=8055</guid>

					<description><![CDATA[<p>Marie Kreutzers „Corsage“ – mit der wunderbaren Vicky Krieps als Kaiserin Elisabeth – dekonstruiert den Sisi-Mythos und strickt ihn zugleich weiter. Ein heißer Tipp für einen kühlen Kinoabend. 24. Dezember 1877: Kaiserin Elisabeth feiert ihren 40. Geburtstag. Naja, was heißt schon „feiern“ im gegebenen Kontext; fortan steht die grausige Vier vornedran, dort, wo zuvor die auch nicht eben ungruselige Drei zumindest noch die Nähe zu Trost und Sicherheit der Zwei vortäuschen konnte. Jetzt aber hilft nichts mehr, kein Jammern und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/sisi-reloaded/">Sisi reloaded</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Marie Kreutzers „Corsage“ – mit der wunderbaren Vicky Krieps als Kaiserin Elisabeth – dekonstruiert den Sisi-Mythos und strickt ihn zugleich weiter. Ein heißer Tipp für einen kühlen Kinoabend.</em></p>
<p>24. Dezember 1877: Kaiserin Elisabeth feiert ihren 40. Geburtstag. Naja, was heißt schon „feiern“ im gegebenen Kontext; fortan steht die grausige Vier vornedran, dort, wo zuvor die auch nicht eben ungruselige Drei zumindest noch die Nähe zu Trost und Sicherheit der Zwei vortäuschen konnte. Jetzt aber hilft nichts mehr, kein Jammern und kein Klagen, kein Zeter und kein Mordio: Elisabeth, auch bekannt als Sisi, ist Vierzig und damit alt! Ausgerechnet sie, um deren jugendliche Schönheit ein derartiges Gewese gemacht wurde und wird, dass Österreich, und insbesondere Wien, sich bis heute nicht davon erholt (hat).</p>
<p>Es gibt Ernst Marischkas <em>Sissi</em>-Filme, die Romy Schneider zum Verhängnis wurden, es gibt die Sisi-Taler, die allen zum Verhängnis werden, die zu viele davon essen, es gibt die Sisi-Souvenirs, die den Tourist:innen zum Verhängnis werden, die ins Sisi-Museum gehen, es gibt unzählige Bücher, zahllose Theater- und Musikstücke sowie mehr als nur viele Legenden über Sisi. Und es gibt die Wahrheit, aber die weiß keiner.</p>
<p><em>Corsage</em> von Marie Kreutzer ist demnach auch nicht der Versuch, eine konkrete Frau namens Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach aus einem Projektionsdschungel der Worte und Bilder zu befreien, um diese dann zurückzuführen zu einem wie auch immer gearteten authentischen Charakter- und Persönlichkeitskern. <em>Corsage</em> ist vielmehr der Versuch, das Korsett zu packen, das diese Frau einsperrt, es ein wenig und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr zu lockern, um solcherart Platz zu schaffen für ein paar Ecken und Kanten, Falten und Wülste, Rau-, Roh- und Ruppigkeiten. Auf dass die zwischen Kitsch und Tragödie aufgespannte Figur aus der imperialen Überformung herausgelöst und in eine dem menschlichen Maß angenäherte Gestalt transferiert werde.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/KhGwndzWFYo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/KhGwndzWFYo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Vicky Krieps ist genau die richtige für diesen Job. Denn Vicky Krieps ist ein schauspielerisches Raubtier; sie kann furchteinflößend und mitleiderregend sogar gleichzeitig sein – und also schnappt sich Krieps diese Kaiserin, diese Sisi, diese Bayernprinzessin mit dem rapunzellangen Haar und dem herausfordernden Blick, und macht sie sich zu eigen als eine hochmütige und verwöhnte, eigensinnige und unberechenbare, durchaus auch grausame, aber eben zugleich sehr verzweifelte Frau, die in einer Funktion feststeckt und keinen Rat mehr weiß. Es ist kein feingeistiger Ennui, der diese Elisabeth plagt, es ist die pure Ödnis. Das Protokoll treibt alle Lebendigkeit aus ihrem Dasein, allerorten lauert der Skandal, sogar die kleine Tochter pocht auf Sittsamkeit. Wer würde da nicht wahnsinnig? Oder doch zumindest exzentrisch.</p>
<p>Krieps’ darstellerisches Konzept verortet die sattsam bekannten Eigenheiten der Sisi (das Turn- und das Hunger-Regime, die Flucht aus der Repräsentation) nun aber nicht als heroische Widerstandsgesten gegen ein verknöchertes Adelssystem, also quasi rebellisch-revolutionär, sondern innerhalb einer Psyche, die allmählich nachgibt. Die, zunehmend geschwächt, nicht mehr standhalten kann. Einmal springt sie nach einem Gespräch mit Franz Joseph – der jeden Abend fein säuberlich seine kaiserlichen Insignien, nämlich die Backenbart-Prothesen, in die dafür vorgesehene Schatulle legt – kurzerhand aus dem Fenster.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/5lUBE6HEf34" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/5lUBE6HEf34" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>In Krieps Elisabeth steckt eine unberechenbare Bösartigkeit und niemand käme auf die Idee, diese Frau mit dem Kosenamen „Sisi“ zu benennen. Nicht einmal heimlich oder in Gedanken. Insofern ist das, was Kreutzer und Krieps mit <em>Corsage</em> gelingt, durchaus ein Befreiungsschlag. Aber doch auch die Weiterarbeit am Mythos, nur eben diesmal unter dem Vorzeichen der (Selbst)Ermächtigung und am Ende sogar noch (gerade besonders angesagt) der Genderfluidität.</p>
<p>Die Musealisierung seiner Heldin (die bereits zu Lebzeiten einsetzte, als sich die Kaiserin zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückzog) trägt der Film stolz mit sich, wenn in den historischen Sets – gedreht wurde unter anderem an Originalschauplätzen in der Wiener Hofburg – unvermutet sichtbar werdende Stahltüren von Brandschutzbestimmungen künden oder Plexiglasscheiben die kostbare Wandbespannung eines Raumes schützen oder Kassenhäuschen und Garderoben samt zugehörigem Personal im Hintergrund unauffällig zu bleiben suchen. Die Zeitlosigkeit, die damit signalisiert wird, ist allerdings zugleich auch ein Gefängnis, in dem diese Frau der Betrachtung ausgesetzt und endlos hin und her gewendet wird. Sie darf nicht sterben und die Mär nicht enden – der Sisi-Porno muss weiter gehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>Corsage</strong><br />
<strong>AT/DE/FR/LU 2022, Regie</strong> Marie Kreutzer<br />
<strong>Mit</strong> Vicky Krieps, Katharina Lorenz, Florian Teichtmeister, Jeanne Werner, Manuel Rubey<br />
<strong>Laufzeit</strong> 112 Minuten</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/sisi-reloaded/">Sisi reloaded</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8055</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
