<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>jenna ortega Archive - filmfilter</title>
	<atom:link href="https://filmfilter.at/tag/jenna-ortega/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://filmfilter.at/tag/jenna-ortega/</link>
	<description>Freies Online-Magazin für Filme und Serien</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Dec 2022 18:26:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.2</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/11/cropped-favicon_d9d8cf.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>jenna ortega Archive - filmfilter</title>
	<link>https://filmfilter.at/tag/jenna-ortega/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">196720335</site>	<item>
		<title>Handlungsarme Netflix-Hits</title>
		<link>https://filmfilter.at/sofa-surfer/handlungsarme-netflix-hits/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 12:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sofa Surfer]]></category>
		<category><![CDATA[#wednesdaydance]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[addams family]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[außenseiter]]></category>
		<category><![CDATA[beste filme]]></category>
		<category><![CDATA[beste serien]]></category>
		<category><![CDATA[bestes filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[cgi spektakel]]></category>
		<category><![CDATA[character driven]]></category>
		<category><![CDATA[dezember 22]]></category>
		<category><![CDATA[edward mit den scherenhänden]]></category>
		<category><![CDATA[fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[filmmagazin österreich]]></category>
		<category><![CDATA[filmtipps]]></category>
		<category><![CDATA[gänsehaut um mitternacht]]></category>
		<category><![CDATA[handlungsarm]]></category>
		<category><![CDATA[harry potter]]></category>
		<category><![CDATA[herz am rechten fleck]]></category>
		<category><![CDATA[insel der verlorenen kinder]]></category>
		<category><![CDATA[jenna ortega]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[meme tauglich]]></category>
		<category><![CDATA[midnight club]]></category>
		<category><![CDATA[mike flanagan]]></category>
		<category><![CDATA[miniserien]]></category>
		<category><![CDATA[netflix style]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[onlinemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[roar uthaug]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[serienempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[serientipps]]></category>
		<category><![CDATA[sofa surfer]]></category>
		<category><![CDATA[soziopathie]]></category>
		<category><![CDATA[stranger things]]></category>
		<category><![CDATA[streamer netflix]]></category>
		<category><![CDATA[streamingtipps]]></category>
		<category><![CDATA[tim burton]]></category>
		<category><![CDATA[top filme]]></category>
		<category><![CDATA[top serien]]></category>
		<category><![CDATA[trailer]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[wednesday]]></category>
		<category><![CDATA[westworld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=9252</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tim Burtons Miniserie „Wednesday“, Mike Flanagans „The Midnight Club“ und das CGI-Spektakel „Troll“ haben etwas gemeinsam: Plot egal, Herz am rechten Fleck, jugendlich-nostalgischer Netflix-Hit-Style. Das ging schnell und war doch recht überraschend: Kurz nach Start war Wednesday, die erste Netflix-Produktion von Tim Burton, der zuletzt nicht gerade filmische Großtaten fabriziert hat, eine der fünf erfolgreichsten Serien des Streaming-Portals bislang. Der Achtteiler bringt es auf über 800 Millionen Streaming-Stunden, über 100 Millionen Haushalte haben sich das bislang angeschaut. Da drängt sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/handlungsarme-netflix-hits/">Handlungsarme Netflix-Hits</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Tim Burtons Miniserie „Wednesday“, Mike Flanagans „The Midnight Club“ und das CGI-Spektakel „Troll“ haben etwas gemeinsam: Plot egal, Herz am rechten Fleck, jugendlich-nostalgischer Netflix-Hit-Style. </em></p>
<p>Das ging schnell und war doch recht überraschend: Kurz nach Start war <strong><em>Wednesday</em></strong>, die erste Netflix-Produktion von Tim Burton, der zuletzt nicht gerade filmische Großtaten fabriziert hat, eine der fünf erfolgreichsten Serien des Streaming-Portals bislang. Der Achtteiler bringt es auf über 800 Millionen Streaming-Stunden, über 100 Millionen Haushalte haben sich das bislang angeschaut. Da drängt sich die Frage auf, warum gerade eine Fortschreibung des eigentlich ja sehr verblichenen <em>Addam&#8217;s Family</em>-Franchise so durch die Decke geht. Die einfachste Antwort ist, dass es <em>Wednesday </em>gelingt, zwei der erfolgversprechendsten Komponenten des fantastischen Films, der für (nahezu) alle Altersstufen ab 12 aufwärts funktionieren soll, zusammenzubringen.</p>
<p>Die Titelheldin (Jenna Ortega) wird von ihren Eltern, Gomez und Morticia A. Addams, in ein Außenseiter-Internat gesteckt, das als Mikrokosmos ähnlich wie Hogwarts eine Mischung aus Elite-Institution, Highschool und magischem Paralleluniversum darstellt. „Nevermore“, Edgar Allan Poe soll ebenfalls hier zur Schule gegangen sein. Zum Topos der fantastischen Lehranstalt, die seit Harry Potter immer wieder im Genre auftaucht, kommt – wie bei <em>Stranger Things</em> – eine über verschiedene Kanäle evozierte Nostalgie, die dann auch und vor allem ältere Zuschauer:innen kriegt. Das wäre in diesem Fall zuvorderst das Tim-Burton-Universum. Burton schließt mit <em>Wednesday </em>wieder an seine früheren großen Außenseiter-Erzählungen an (<em>Edward mit den Scherenhänden</em>, <em>Ed Wood</em> und zuletzt <em>Die Insel der verlorenen Kinder</em>), nachdem seine Filme zuletzt etwas irrlichternd und entstofflicht gewirkt hatten.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/Q73UhUTs6y0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Q73UhUTs6y0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Die Außenseiterin ist hier eine, die die weit verbreiteten Makel des schief in die Welt gestellten Menschen (Unwohlsein in vielen sozialen Situationen, erschwerter Zugang zu den eigenen Gefühlen, Autismus-artige Züge, strahlende Intelligenz) in Waffen, Qualitäten und Wortwitz verwandelt hat. Das scheint das zentrale Faszinosum der Serie zu sein, zumindest auf der Ebene der Figuren. Soziopathie als Superkraft.</p>
<p><em>Wednesday</em> bezieht einen Großteil seiner Anziehungskraft aus seiner Atmosphäre, wohliger Retromania und seiner Heldinnenfigur. Vergleichsweise egal scheinen ein sauber konstruierter Plot, Spannung oder gar überraschende, plausible Wendungen zu sein. Damit reiht sich die Serie in eine ganze Reihe jüngerer Produktionen ein, die allesamt nicht mehr <em>plot driven</em>, sondern <em>character driven</em> wirken. Nicht in dem ursprünglichen Sinne des Begriffes, dass es hier um Figurenpsychologie und Empathie ginge. <em>Character driven</em> heißt in diesem Fall, dass die Hauptfiguren die Serien tragen müssen, während man nach einer Folge schon mal Probleme hat, die Story zusammenzufassen. Nicht weil sie so kompliziert wäre, sondern weil sie so egal ist, letzten Endes. Ins Zentrum rücken denkwürdige Oneliner, einzelne Situationen und Sequenzen (der Hashtag #wednesdaydance ging schon mal viral) und meme-taugliche Dialogzeilen. Ähnliches kann man jüngst auch an Mike Flanagans Gruselgeschichtenerzählclub <strong><em>Gänsehaut um Mitternacht </em></strong>beobachten.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/X3cCROeOQLQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/X3cCROeOQLQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Oder man bemerkt es beim norwegischen Film <strong><em>Troll</em></strong>, dessen Kernidee im Titel schon recht komplett enthalten ist, dessen Regisseur Roar Uthaug allerdings zuallererst auf Materialschlacht setzt. Ein Troll kommt aus den norwegischen Bergen, haut die anrückende Armee kaputt und marschiert auf Oslo zu. Wieder sind es Sonderlinge – eine Paläontologin (Ine Marie Wilmann), ihr verschwörungstheorieaffiner Vater (Gard B. Eidsvold) und ein nerdiger Regierungsbeamter (Kim Falck) –, die die Lage klären, wo der militärisch-industrielle Komplex umgehend versagt.</p>
<p>Das eine ist das vergleichsweise hübsche, aber auch nicht weltbewegende CGI-Spektakel, das <em>Troll </em>auffährt. Sehr schön aber ist, wie hier gängige Topoi des latent woken Fantasy-Kinos angetippt werden. Der Troll ist verbunden mit der kolonialen Vergangenheit der eigenen herrschenden Klasse, das Monster ist moralisch im Recht; auch in <em>Wednesday </em>kehrt die unter der polierten Oberfläche der Normalität verborgene Gewaltgeschichte der eigenen Gesellschaft wieder zurück, hervorgeholt von grenzüberschreitenden Outsider-Figuren, die mehr und anderes sehen als die Normalen. <em>Troll </em>wird man nach dem Sehen schnell wieder vergessen haben, aber das ist nicht schlimm, in diesem Fall. Für anderthalb Stunden trägt der schöne Radau ohne Weiteres, und das Herz am rechten Fleck hat er auch.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/AiohkY_XQYQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/AiohkY_XQYQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Nächste oder übernächste Woche widmen wir uns an dieser Stelle der vorzeitig abgesetzten Science-Fiction-Westernserie <strong><em>Westworld</em></strong>, deren vierte Season nun leider die finale wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/sofa-surfer/handlungsarme-netflix-hits/">Handlungsarme Netflix-Hits</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9252</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wer Sex hat, stirbt</title>
		<link>https://filmfilter.at/fantastischer-film/wer-sex-hat-stirbt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 17:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fantastischer Film]]></category>
		<category><![CDATA[alligator-attacke]]></category>
		<category><![CDATA[alte gegen junge]]></category>
		<category><![CDATA[bildkomposition]]></category>
		<category><![CDATA[bildzitat]]></category>
		<category><![CDATA[brittany snow]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[fantastischer film]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[film magazine web]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[filmfilter]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[hommage]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[house of the devil]]></category>
		<category><![CDATA[ironiefrei]]></category>
		<category><![CDATA[jenna ortega]]></category>
		<category><![CDATA[martin henderson]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[meta-ebene]]></category>
		<category><![CDATA[mia goth]]></category>
		<category><![CDATA[online film magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online magazin]]></category>
		<category><![CDATA[owen campbell]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[porno]]></category>
		<category><![CDATA[porno und horror]]></category>
		<category><![CDATA[porno-crew]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[seventies]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>
		<category><![CDATA[texas chainsaw massacre]]></category>
		<category><![CDATA[ti west]]></category>
		<category><![CDATA[webmagazin filme online]]></category>
		<category><![CDATA[wer sex hat stirbt]]></category>
		<category><![CDATA[X]]></category>
		<category><![CDATA[youre next]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://filmfilter.at/?p=7633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kampf der Alten gegen die Jungen, ironiefrei auf der Meta-Ebene: „X“ ist ein wundervoller zukünftiger Horror-Klassiker. Moderner, drastischer Horror und Pornographie haben einiges gemeinsam. In beiden Genres stehen die Körper im Mittelpunkt des Geschehens, es geht ums Eindringen und ums Verletzen beziehungsweise die Überschreitung von Körpergrenzen. Und während der Porno ein Problem mit seinem unterschwelligen oder manifesten Gewaltcharakter hat, wurde dem Splatter immer wieder unterstellt, seine exzessiven Bilder malträtierter, platzender Körper seien nur ein schamhafter Ersatz für das pornographische Szenario. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/wer-sex-hat-stirbt/">Wer Sex hat, stirbt</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kampf der Alten gegen die Jungen, ironiefrei auf der Meta-Ebene: „X“ ist ein wundervoller zukünftiger Horror-Klassiker. </em></p>
<p>Moderner, drastischer Horror und Pornographie haben einiges gemeinsam. In beiden Genres stehen die Körper im Mittelpunkt des Geschehens, es geht ums Eindringen und ums Verletzen beziehungsweise die Überschreitung von Körpergrenzen. Und während der Porno ein Problem mit seinem unterschwelligen oder manifesten Gewaltcharakter hat, wurde dem Splatter immer wieder unterstellt, seine exzessiven Bilder malträtierter, platzender Körper seien nur ein schamhafter Ersatz für das pornographische Szenario. Splatter als Deckbild, Gewalt statt Sex. Eine sozusagen negative Verbindung zwischen beiden Genres, die plausibilisiert wurde durch die (in späteren Filmen dann gerne ironisierte) Bestrafungslogik des Slasherfilms: Wer Sex hat, stirbt.</p>
<p>Ti West bringt mit seinem ersten Horrorlangfilm seit dem 2011 erschienenen <em>The Innkeepers </em>beides zusammen: Ein für die geübte Zuschauer:in unübersehbar zum Umbringen zusammengecastetes Grüppchen junger Menschen fährt in den späten Siebzigerjahren ins amerikanische Hinterland, um einen Porno zu drehen. Auf der abgewirtschafteten Farm lebt ein sehr altes Ehepaar, das wirkt, als sei es von Tobe Hooper damals am Set vergessen worden. Man weiß, dass sie alle (bis auf wahrscheinlich eine) sterben werden müssen. Die Frage, die sich <a href="https://filmfilter.at/themen/features/kettensaegenfuehrung/">fast fünfzig Jahre nach dem von West ausgiebig und bis in die Bildkomposition zitierten</a> <em>The Texas Chain Saw Massacre </em>stellt, ist nicht ob, sondern wann, also in welcher Reihenfolge und in welcher Weise. Auch in der Vorhersehbarkeit liegen Horror und Porno oft nah beieinander.</p>
<figure id="attachment_7638" aria-describedby="caption-attachment-7638" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=550%2C309&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-7638" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1-300x169.jpg" alt="X, Mia Goth Mirror" width="550" height="309" /><figcaption id="caption-attachment-7638" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-7638" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=550%2C309&#038;ssl=1" alt="X, Mia Goth Mirror" width="550" height="309" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/05/x-film-1200x675-1.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></noscript> Mia Goth</figcaption></figure>
<p><em>X </em>gelingt auf dem gewaltvollen Weg bis zum Abspann so einiges, der Film macht eigentlich alles richtig. Die Porno-Crew ist lustig, aber nicht dümmlich, keine flachen Figuren, sondern Charaktere, die man ernst nehmen kann. Die Sexszenen und überhaupt die Bilder von der Produktion der Bilder des Films im Film thematisieren immer wieder die Frage nach real und fake – der Sex ist fake, in diesem Fall, aber doch ein großes Versprechen, und real ist die Eifersucht. Außerdem findet man in <em>X</em> ein gutes Dutzend sehr einprägsamer Einstellungen. Unser Favorit: die stille Alligator-Attacke aus der Gottesperspektive. Sollte das ebenfalls ein Bildzitat sein, kenne ich die Quelle nicht. So oder so eine sehr schöne Idee (die wiederum wie so einiges andere hier auch auf Hoopers Film nach <em>Texas Chain Saw Massacre</em> verweist, <em>Eaten Alive</em>).</p>
<p><em>X </em>wuselt nicht nur in der Verbindung von Porno und Horror ironiefrei auf der Genre-Meta-Ebene rum, sondern auch in dem Sinne, dass er das Schlachten im Slasherfilm als Kampf der Alten gegen die Jungen verstanden wissen will. Lebenslust und Freiheitsdrang treffen hier auf das ungelebte, frustrierte Leben, das nicht sterben und hier eben auch verzweifelt immer weiter Sex haben will. Weil das nicht geht, jedenfalls nicht wirklich, schlägt die Lust in der Genrelogik automatisch um in Gewalt. Bis es so weit ist, lässt Ti West, wie auch schon in seiner ersten Seventies-Hommage <em>House of the </em>Devil, dem Geschehen und seinen Figuren viel Zeit. Das langsame Tempo bringt <em>X </em>in eine größere Nähe zu den Genreklassikern als jede Anspielung im Bild. Und wie auch bei <em>House of the Devil</em> ist das Finale dann vergleichsweise kurz, aber nicht schmerzlos.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/Awg3cWuHfoc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Awg3cWuHfoc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Man soll nicht spoilern und kann es also nur andeuten, aber durch eine Casting-Entscheidung wird das Alte hier sehr eng mit dem Jungen verbunden. Sex, Filme machen, Drogen – das wilde, freie Leben, das die Figuren versuchen vor und hinter der Kamera zu realisieren, ist bedroht vom zwangsläufigem Verfall der Körper, und der Überschuss und der Exzess haben viel damit zu tun, dass alle ahnen, wie endlich alles ist; wie unbewusst auch immer. Für derlei existenzielle Sachverhalte findet <em>X </em>robuste, klare und grelle Bilder. Auch in diesem Sinne steht dieser wundervolle kleine Film in einer Reihe mit den Klassikern seines Genres.</p>
<p><em> </em></p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>X</strong><br />
<strong>USA 2022, Regie</strong> Ti West<br />
<strong>Mit </strong>Mia Goth, Jenna Ortega, Martin Henderson, Brittany Snow, Owen Campbell<br />
<strong>Laufzeit</strong> 106 Minuten</p>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/wer-sex-hat-stirbt/">Wer Sex hat, stirbt</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7633</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
