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		<title>Jagdsaison</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 07:05:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gesang der Flusskrebse klingt wuchtig, Goliath heißt nun auch ein Film und die Zukunft könnte ein verdammt einsamer Ort sein. Solange Unbill wenigstens im Kino bekämpft wird, bleibt trotzdem Hoffnung – die Neustarts in Deutschland. Damit dieser Film floppt, müsste schon einiges passieren. Trotz andauernder Kinokrise und entsprechend leeren Sälen ist Where the Crawdads Sing / Der Gesang der Flusskrebse eine sichere Bank: eine Bestseller-Verfilmung, die Crime-Plot, Familiendrama, Romantik und Naturbilder miteinander verbindet. Viel näher als in solchen Fällen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Gesang der Flusskrebse klingt wuchtig, Goliath heißt nun auch ein Film und die Zukunft könnte ein verdammt einsamer Ort sein. Solange Unbill wenigstens im Kino bekämpft wird, bleibt trotzdem Hoffnung – die Neustarts in Deutschland.</em></p>
<p>Damit dieser Film floppt, müsste schon einiges passieren. Trotz andauernder Kinokrise und entsprechend leeren Sälen ist <em><strong>Where the Crawdads Sing / D</strong></em><strong><em>er Gesang der Flusskrebse</em></strong> eine sichere Bank: eine Bestseller-Verfilmung, die Crime-Plot, Familiendrama, Romantik und Naturbilder miteinander verbindet. Viel näher als in solchen Fällen kann das Arthaus-Kino dem Blockbuster-Format nicht kommen. Der Plot der Romanvorlage von Delia Owens geht auch wirklich in die Vollen. Kya (Daisy Edgar-Jones) wächst mit ihrer Familie in den Sümpfen von North Carolina auf. Der Vater trinkt und schlägt, erst verschwindet die Mutter, dann hauen die Geschwister ab, und am Ende auch er. Dann Liebesgeschichte, unglücklich, der Junge, der mit Kya eine Affäre hatte und sie angelogen hat, wird tot aufgefunden. <em>Der Gesang der Flusskrebse </em>wird von einer Coming-of-Age-Außenseitergeschichte zum Gerichtsthriller, alles immer eingefasst in wuchtige Naturmetaphorik, die in der Verfilmung von Olivia Newman (<em>First Match</em>) nicht ohne Kitsch über die Leinwand geht.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/PY3808Iq0Tg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/PY3808Iq0Tg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Vergleichsweise nüchtern ist dagegen <strong><em>Goliath</em></strong> erzählt, auch weil das Script von Regisseur Frédéric Tellier und seinen Co-Autor:innen die Geschichte auf mehrere Figuren verteilt. Schon dadurch fällt die Heldenposition in dem Kampf gegen den Konzern Phytosanis – unschwer als Verweis für die Monopolstellung von Monsanto zu erkennen –, der aus Profitgier munter Pestizide versprüht, aus. Der Anwalt Patrick (Gilles Lellouche) kämpft an der juristischen Front, dazu kommt eine Familie, deren Vater durch Pestizid-Einsatz an Krebs erkrankt ist, eine Frau, deren Partnerin verstorben ist und eine Reihe Aktivist:innen. Auch wenn der Kampf zwischen Anwalt und dem vollständig entseelten Konzern-Lobbbyisten (Pierre Niney) ein Zentrum der Erzählung bildet, bewirkt das Netz aus Figuren, dass <em>Goliath</em> nicht zu einer schief klingenden Triumphgeschichte wird. (Der filmfilter empfiehlt die gleichnamige, gänzlich anders geartete Serie, Anmerkung der Redaktion.)</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/q4Qq0v81-oI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/q4Qq0v81-oI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Eine deutsche Produktion, die in die Nähe des US-Neo-Noir kommt, hat man auch nicht oft. In <strong><em>Die Zukunft ist ein einsamer Ort</em> </strong>plant ein bis dahin unauffälliger Familienvater (Lucas Gregorowicz), der bei einem Unfall Frau und Kind verloren hat, seine Rache und lässt sich in den denselben Knast einliefern wie der Unfallverursacher. Dann Gang-Krieg, Affäre mit der Wärterin (Katharina Schüttler), Gewalt und eben Rache, alles in gedeckten Farben und drückender Atmosphäre. Die Welt ist voller Unheil, das Schicksal interessiert sich nicht für Gnade, und der Filmtitel passt wunderbar.</p>
<p>Noch ein Verbrechen, dieses Mal aber leicht und luftig erzählt: In <strong><em>Der ganz große Coup </em></strong>wird eine französische Bulldogge aus der Obhut von zwei Dogsitterinnen (Silvia D&#8217;Amico und Daphne Scoccia) entführt. Die allerdings sind auch nicht ganz astrein und versuchen, ihren Schützling unter der Hand als Deckhund zu vermieten. Was schiefgehen muss und was man hätte wissen können, wenn der Tierarzt Dr. Mopsi heißt und Schwierigkeiten hat, seine Berufsbezeichnung korrekt zu schreiben. Regisseur Fulvio Risuleo erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, alles sehr vergnüglich. Ist ja immer schön, Figuren dabei zuzuschauen, wie sie sich noch haltloser durchs Leben wursteln als man selbst.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/eLlFWmWrWD8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/eLlFWmWrWD8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Eher robust ist der Humor von <strong><em>Jagdsaison</em></strong>. Eine deutsche Komödie, die versucht, an Judd Apatow anzuschließen. Das, weil deutsche Komödie nach 2010, Erwartbare –  Frauen auf einem Ferientrip, viel Saufen, viel untenrum, Beziehungsbohei et cetera – wird hier mit genauem Timing erzählt. Hauptdarstellerin <a href="https://www.epd-film.de/personen/rosalie-thomass" target="_blank" rel="noopener">Rosalie Thomass</a>, die gemeinsam mit Regisseur Aron Lehmann und Lea Schmidbauer das Drehbuch geschrieben hat, arbeitet recht erfolgreich daran, die deutsche, latent überdrehte Kristen Wiig zu werden.</p>
<p>Zum Schluss der Kinderfilm. Eine Klassenfahrt auf Amrum im Ausnahmezustand: Mitschülerinnen verschwinden, Lotta ist verliebt, Cliquen-Kabbeleien, und der Vater nervt als Begleitperson. <strong><em>Mein Lotta-Leben 2 – Alles Tschaka mit Alpaka </em></strong>hat eine selbstbewusste und angemessen entnervte pubertierende Hauptfigur (Meggy Marie Hussong), während die übrigen Figuren immer wieder sehr klischiert daherkommen (der verliebte französische Mitschüler, die Barbie-Clique). Wenn man sich aber darauf eingestellt hat, dass das anvisierte Publikum hier wohl etwas jünger sein soll als die Figuren – also jünger als 12, 13 Jahre –, ist das ein allemal gelungener Kinderfilm.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/L3cjiQWSOhA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/L3cjiQWSOhA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
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		<title>Davids and Goliaths</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Scheiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 09:34:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei leichte Komödien („Palm Springs“ auf Prime Video, „Red Notice“ auf Netflix) und eine traumhafte Anwaltsserie („Goliath“ auf Prime Video). Manchmal ist es besser, Fortsetzungsserienstaffeln von hinten zu denken. Nur muss man sie dazu bis zum Schluss gesehen haben. Wer etwa aus der vierten Ausgabe von Goliath (Prime Video) früh wieder ausgestiegen ist, z.B. weil ihr die Traumsequenzen des Titelhelden zu dreamy waren oder weil er das zu Hauf eingeführte Anwaltspersonal in diesem komplizierten Medikamenten-Nebenwirkungsfall zu unsympathisch fand oder das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei leichte Komödien („Palm Springs“ auf Prime Video, „Red Notice“ auf Netflix) und eine traumhafte Anwaltsserie („Goliath“ auf Prime Video). </em></p>
<p>Manchmal ist es besser, Fortsetzungsserienstaffeln von hinten zu denken. Nur muss man sie dazu bis zum Schluss gesehen haben. Wer etwa aus der vierten Ausgabe von <strong><em>Goliath</em></strong> (Prime Video) früh wieder ausgestiegen ist, z.B. weil ihr die Traumsequenzen des Titelhelden zu dreamy waren oder weil er das zu Hauf eingeführte Anwaltspersonal in diesem komplizierten Medikamenten-Nebenwirkungsfall zu unsympathisch fand oder das Ganze überhaupt zu behäbig erzählt, zu dunkel, Chinatown-schummrig und mit zuviel Pharmafirmen-Fachchinesisch überfrachtet: tja, Fehler. Denn wenige Seasons rezenter Serien haben so ein sich buchstäblich auszahlendes Pay-Off aufzubieten wie die Schlussplädoyers in der achten und letzten Episode von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_FKhws-3jXw" target="_blank" rel="noopener"><em>Goliath</em>, Teil vier</a>. Von Billy Bob Thornton als Billy McBride und seiner eigenwillig charmanten Advokaten-Kollegin Patty Solis-Papagian (Nina Arianda) und von der Ambivalenz der meisten weiteren Figuren einmal abgesehen: Archaischer und trennschärfer hat man die in Fake-News-Zeiten und Pandemie-Verblödung sich verwaschende Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht, zwischen Moral und Unmoral selten vorgesetzt bekommen. In <em>Goliath</em> kann man übrigens einfach so einsteigen – zumal die dritte Season hat eine amüsante Note –, doch die nach zwei, drei Episoden einsetzende Nebenwirkung dieser vierten Ausgabe, ob erwünscht oder unerwünscht, ist unvermeidbar: Man möchte den fiesen Pillen-Magnaten (the ever amazing J.K. Simmons als Hobby-Boxer) einfach zu Fall gebracht sehen. Und das passiert halt einfach erst am Schluss. Aber wie es passiert!</p>
<figure id="attachment_5299" aria-describedby="caption-attachment-5299" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=500%2C250&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5299" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4-300x150.jpg" alt="" width="500" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-5299" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5299" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=500%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="250" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=300%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=1024%2C512&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=770%2C385&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=500%2C250&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=585%2C293&amp;ssl=1 585w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=1170%2C585&amp;ssl=1 1170w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=293%2C147&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=390%2C195&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?resize=1320%2C660&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/goliath_s4.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Nina Arianda in Goliath</figcaption></figure>
<p>„Lebe als gäbe es kein Morgen.“ Die Tagline kommt einem irgendwie bekannt vor. Ach ja: <em>Groundhog Day / Und täglich grüßt das Murmeltier</em>. Sagen Sie Nerd zu mir, aber wenngleich dieser Murmeltierfilm in sich eine einzige Wiederholung darstellt (und die Veränderung in Bill Murrays Wettermann nur graduell vonstatten geht), habe ich ihn geschätzt zehnmal gesehen. Hoffentlich passiert mir das nicht mit <strong><em>Palm Springs</em></strong> (Prime Video): Denn dabei handelt es sich um die coolere, zeitgemäße, aber nicht minder lustige Variante des Zeitschleifenfilms, genauer des Tagesschleifenfilms, wenn man ein Sub-Sub-Genre darin sehen mag. Ein Paradoxon, unorthodox inszeniert von Max Barbakow, in den Hauptrollen Comedian Andy Samberg und Cristin Milioti. Freund:innen peinlicher Hochzeitsreden-Szenen werden an <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CpBLtXduh_k" target="_blank" rel="noopener"><em>Palm Springs</em></a> ebenso Gefallen finden wie Liebhaber:innen der Genre-Metaebene, genauso wie abgeklärte (oder auch pandemiemüde), gern Cocktails im Pool schlürfende Millennials oder der Generation Z zugehörige Wizkids und wie die jungen Schlauköpfe halt alle heißen. Dies ist nämlich einer der infektiösesten Filme zur Seuche, ohne die Seuche auch nur zu erwähnen. (Im Archiv haben wir übrigens einen <a href="https://filmfilter.at/themen/essays/planet-der-affen/" rel="noopener">Aufsatz zu Zeitreise-Variationen</a> als Phänomen der Filmgeschichte.)</p>
<figure id="attachment_5300" aria-describedby="caption-attachment-5300" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5300" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5300" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5300" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=1400%2C788&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?resize=1320%2C743&amp;ssl=1 1320w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/palm_springs.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Palm Springs, 2020, Max Barbakow</figcaption></figure>
<p>Schließlich sei auf <strong><em>Red Notice</em></strong> (Netflix) hingewiesen, dessen Spaßfaktor mir doch ein wenig unterschätzt erscheint. Jaja, eine guilty pleasure, und die hirnrissige Such-die-drei-Eier-Story ist geschenkt, aber Action-Comedy-Profi Rawson Marshall Thurber (der Dwayne Johnson schon in <em>Scyscraper</em> in lichte Höhen der, äh, Schauspielkunst befördert hat) kennt sich aus mit an Sprechdurchfall laborierenden Pseudo-Gangstern. Die Gal-Gadot-Figur hat ihre Momente, Ryan Reynolds darf sich seit <em>Deadpool</em> ohnehin alles erlauben und allein wie die Dwayne-Johnson-Figur trotz heftigster Elektroschocks immer weiter palavert, ist dazu angetan, die Lachmuskeln nachhaltig zu kitzeln (wie man so sagt). Nicht, dass dieser Film Werbung braucht: Laut Netflix lief er allein innerhalb der ersten drei Tage weltweit über 148 Millionen Stunden lang über die Bildschirme. Wer prüft eigentlich die offiziellen Zahlen des Streaming-Riesen? Immerhin leben wir in Fake-News-Zeiten&#8230;</p>
<figure id="attachment_5253" aria-describedby="caption-attachment-5253" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load wp-image-5253" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><figcaption id="caption-attachment-5253" class="wp-caption-text"><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-5253" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2021/12/red_notice.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript> Red Notice, 2021, Rawson Marshall Thurber</figcaption></figure>
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