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		<title>The First Omen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 10:00:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„The First Omen“: Gebärhorror plus Idiotenverschwörung, inszeniert von Arkasha Stevenson. Wir erteilen die Absolution – jetzt im Kino. Es gibt da eine Frage, die uns in nahezu drei Dekaden nicht losgelassen hat: Woher genau kam eigentlich seinerzeit dieser Teufelssprössling, Damien geheißen, welchen der US-amerikanische Botschafter in einem patriarchalen Kuckucksakt seiner Frau unterschob, nichtsahnend? (Und wie kam er zustande?) The Omen, 1976 von Richard Donner inszeniert, sorgte dafür, dass Zensoren allerorten reflexhaft die Scheren zückten. Die Szene, in der ein Fotograf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„The First Omen“: Gebärhorror plus Idiotenverschwörung, inszeniert von Arkasha Stevenson. Wir erteilen die Absolution – jetzt im Kino.</em></p>
<p>Es gibt da eine Frage, die uns in nahezu drei Dekaden nicht losgelassen hat: Woher genau kam eigentlich seinerzeit dieser Teufelssprössling, Damien geheißen, welchen der US-amerikanische Botschafter in einem patriarchalen Kuckucksakt seiner Frau unterschob, nichtsahnend? (Und wie kam er zustande?) <em>The Omen</em>, 1976 von Richard Donner inszeniert, sorgte dafür, dass Zensoren allerorten reflexhaft die Scheren zückten. Die Szene, in der ein Fotograf (gespielt von David Warner, Gott hab ihn – hoffentlich! – selig) von einer vom Auto rutschenden Glasscheibe enthauptet wurde, schrieb Filmgeschichte. Jene, in der ein Priester von einem von einer Kirche herabstürzenden Metallspeer aufrecht stehend an den Boden genagelt wird, ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern. Und dann ist da noch die, in der das Kindermädchen mit einem Strick um den Hals aus dem Fenster springt, um Selbstmord zu begehen – was im gegebenen Kontext als Opfer an Satan zu verstehen ist. Bitterböse Gewaltexzesse, die nicht nur dazu führten, dass Donners Film in den Siebzigern nur knapp an einem X-Rating vorbeischrammte, sondern die in ihrer schauerlichen Grässlichkeit auch heute noch bestehen, und das nicht nur unter wahren Nerds.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/Zf1O0qoXN1Y?si=SujRtK8TDbEphrWK" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Zf1O0qoXN1Y?si=SujRtK8TDbEphrWK" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Mittlerweile kann man dergleichen genüsslich ausgemalte Teufeleien ohne Triggerwarnung ja fast nicht mehr zeigen; doch Arkasha Stevenson unterschätzt die Höhe der Latte, die sie mit <em>The First Omen</em> zu nehmen hat, nicht. Und auch wenn es eine Weile dauert, bis das von ihr inszenierte Prequel – das zugleich das Spielfilmdebüt der bis dato TV-Regisseurin darstellt – so richtig in Schwung kommt, es kommt in Schwung, und dann sogar richtig. Die Trinität der ikonisch gewordenen, expliziten Schreckensszenen findet sich in leicht abgewandelter Form wieder ein und leitet über zum unschlagbaren Trumpf des Schwangerschafts- und Gebärhorrors. Schon schwillt der vom Dämon besamte Uterus in Sekundenschnelle und erinnert die Hysterie der solcherart „Gesegneten“ keineswegs unabsichtlich an die legendäre Tunnel-Szene in <em>Possession</em> (Andrzej Zulawski, 1981). Dann erhebt sich auch schon ein infernalisches Geschrei, das anzeigt, dass zu groß ist, was da heraus will, und lässt an die filigrane Mrs. Woodhouse denken, die in <em>Rosemary’s Baby</em> (Roman Polanski, 1968) vom Teufel zur Leihmutter erkoren ward.</p>
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<p>Doch zurück zur Ausgangsfrage, die uns schließlich lange genug unter den Nägeln gebrannt hat. Wer war verantwortlich und wozu hat man ihn gezeugt, diesen „Sohn einer Hündin“? Endlich wird umfassend Auskunft erteilt. Die hübsche junge Novizin Margaret (gespielt von der jungen hübschen Schauspielerin mit dem unschlagbaren Namen Nell Tiger Free, bekannt aus M. Night Shyamalans Apple-TV-Serie <em>Servant</em>) kommt aus den USA nach Rom, um dort ihr Gelübde abzulegen. Kardinal Lawrence höchstselbst nimmt sie dort, am Ziel aller Wege, in Empfang; gespielt wird er von Bill Nighy, was einen misstrauisch machen sollte, weil der immer nur harmlos tut und das niemals ist, erst recht nicht, wenn er mal wieder die Szene stiehlt. Und auf geht’s und munter hin und her; seltsame Umtriebe werden verhalten angedeutet, in den Ecken munkelt es, es räuspert in den Schatten, Seltsames geschieht, Beunruhigendes bahnt sich an. Jumpscares jumpen. Doch nicht im Übermaß. Sodann wird eine wilde Genealogie zusammengezimmert, eine vollidiotische Gigantoverschwörung offenbar und ein allerhöchstbefremdliches Züchtungsprogramm aufgedeckt. Da bleibt kein Auge trocken und kein Wunsch unerfüllt. Zumal die bombastisch fetzigen Choräle, den Ohren aus dem Ursprungs-Omen noch in bestens betäubender Erinnerung, mit unverändert eindringlicher Kraft auf der Tonspur unablässig die Schwarze Messe feiern. Unironisch und humorlos wie sich das gehört, erteilt <em>The First Omen</em> sich die Absolution und stürzt kopfüber in den Wahnsinn.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/lmN1Op8ygno?si=ZnbBqM0EBWtGDTnS" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/lmN1Op8ygno?si=ZnbBqM0EBWtGDTnS" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Dank zahlreicher Sequels (*) wissen wir, was aus Damien geworden ist. Was aber wurde aus seiner Schwester? Die Zeiten haben sich geändert und die Frauen wollen schon lange nicht mehr nur für den Nachwuchs sorgen. Und wer würde sich mit dem halben Kuchen zufrieden geben, wenn die ganze Bäckerei zu haben ist?</p>
<p>Bis zur Klärung dieser Frage, die uns zweifelsohne im Sequel des Prequels und hoffentlich nicht erst in 28 Jahren gegeben werden wird, schauen wir uns, ergänzt um <em>The Exorcist</em> (William Friedkin, 1973), all die erwähnten alten Kracher von anno dunnemals wieder an und stellen fest, dass die wirklich richtig gut gealtert sind.</p>
<p>(*) <em>Damien: Omen II</em> (Don Taylor, Mike Hodges, 1978) // <em>The Final Conflict</em> (Graham Baker, 1981) // <em>Omen IV: The Awakening</em> (Jorge Montesi, Dominique Othenin-Girard, 1991, TV Movie) // <em>Damien</em> (Glen Mazzara, 2016, TV Series)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>The First Omen</strong><br />
<strong>USA 2024, Regie</strong> Arkasha Stevenson<br />
<strong>Mit</strong> Nell Tiger Free, Ralph Ineson, Sonia Braga, Maria Caballero, Charles Dance, Bill Nighy<br />
<strong>Laufzeit</strong> 120 Minuten</p>
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		<title>Fragile Welt</title>
		<link>https://filmfilter.at/fantastischer-film/fragile-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Moldenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 15:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fantastischer Film]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das existenzielle Horrordrama „Lamb“ von Valdimar Jóhannsson,</em> <em>mit Noomi Rapace, ist ein veritables Überraschungsdebüt aus Island.</em></p>
<p>Das persönliche Fazit gleich mal an den Anfang: Selten hat mich in den letzten Monaten ein Film so sehr erwischt wie dieser. Man kann anhand von <em>Lamb</em> über das Mensch-Natur-Verhältnis räsonieren oder über moralphilosophische Fragen nachdenken. Der erste (und bleibende) Eindruck aber ist ein niederschmetternder. Das Ende ist einer von diesen Kinomomenten, nach denen die Welt sehr fragil erscheint. Welche Filme das schaffen, ist nicht zuletzt von Zufälligkeiten abhängig und somit noch enger verbunden mit dem, was die Zuschauerin jeweils mitbringt, als in anderen Hinsichten auf das Kino. Bei mir waren es neben einigen anderen Roman Polanskis <em>Der Mieter</em>, <em>Lilja-4-ever</em>,<em> The Ones Below </em>und seltsamerweise auch Sam Raimis <em>The Grudge</em>-Remake – alles Filme, die mich mit dem Gefühl zurück in die Welt entlassen haben, man sollte mit ihr, den anderen und mit sich selbst, besser sehr behutsam umgehen. Das hält dann zumindest ein paar Tage vor.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load alignnone wp-image-5925" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese-300x169.jpg" alt="" width="500" height="281" /><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-5925" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=500%2C281&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="281" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=500%2C281&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=293%2C165&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?resize=390%2C219&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-blumenwiese.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript></p>
<p>Maria (Noomi Rapace) und Ingvar (Hilmir Snær Guðnason) haben sich für ein Leben in der Einöde Islands entschieden, zusammen mit einer Herde Schafe. Eines Nachts, erzählt uns die subjektive Kamera, die im Slasherfilm-Modus ums Haus und um den Stall schleicht, bekommt die Farm Besuch. Wer da war, erfährt man erst am Schluss, und es soll hier auch nicht gespoilert werden. Jedenfalls gelingt Drehbuchautor und Regisseur Valdimar Jóhannsson in seinem Langfilmdebüt einer der raren <em>final</em> <em>twists,</em> die exakt den richtigen Punkt treffen; man hat es natürlich schon geahnt, und trotzdem drückt <em>Lamb</em> einem die Bestätigung (und ihre grausame Konsequenz) direkt in die Magengrube und auf die Tränendrüse.</p>
<p>Bis zum todtraurigen Ende erzählt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hnEwJKVWjFM" target="_blank" rel="noopener"><em>Lamb</em></a> von der Liebe eines Paares zu ihrem zweiten, adoptierten Kind. Diese Liebe speist sich aus der Trauer über den Verlust des ersten und geht über Leichen. Beziehungsweise über eine Schafsleiche. Das Drama, das hier hinter der Überschreitung der Grenze zwischen Mensch und Tier steht, entfaltet Jóhannssons Skript mit nur wenigen Andeutungen, die aber alle sitzen. Es genügen zwei, drei Dialogzeilen, schon tut sich eine weitere Facette auf. Die Figurenpsychologie hier ist einfach und klar und greift zugleich tief.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=500%2C303&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load alignnone wp-image-5926" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1-300x182.jpg" alt="" width="500" height="303" /><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-5926" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=500%2C303&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="303" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=300%2C182&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=1024%2C621&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=770%2C467&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=500%2C303&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=293%2C178&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?resize=390%2C237&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2022/01/lamb-valdimar-johannsson-1238x751-1.jpg?w=1238&amp;ssl=1 1238w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></noscript></p>
<p>Schön ist auch, wie <em>Lamb</em> Konstellationen und Inszenierungsideen dem Horrorgenre entnimmt (Versündigung an der Natur, etwas Böses schleicht ums Haus), dann aber immer wieder, ohne großes Aufsehen davon zu machen, in andere Regionen einbiegt. Es klingt abgegriffen, aber die Bilder einer wilden, von den Menschen nur oberflächlich gezähmten und nutzbar gemachten Natur entfalten ihre Wirkung in <em>Lamb</em> als intensivierend wirkende Kulisse für ein existenzielles Drama. „Existenziell“ nicht im Sinne von bedeutungsschwerem Rumgehuber, sondern in einem ganz einfachen Sinn: Der denkbar schlimmste Verlust (der Tod des eigenen Kindes) soll durch eine elementare Form des Glücks negiert werden (die bedingungslose Liebe zu einem neuen Kind). Alles geht schief, und das schreckliche Ende verleiht allem, was bis dahin zu sehen war, unheimliches Gewicht.</p>

<p>&nbsp;</p><div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><strong>Lamb / <span class="">Dýrið</span></strong><br /><strong>Island/Schweden/Polen 2021, Regie</strong> Valdimar Jóhannsson <br /><strong>Mit</strong> Noomi Rapace, Hilmir Snær Guðnason, Björn Hlynur Haraldsson <br /><strong>Laufzeit</strong> 106 Minuten</div><p>Der Beitrag <a href="https://filmfilter.at/fantastischer-film/fragile-welt/">Fragile Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://filmfilter.at">filmfilter</a>.</p>
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