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		<title>Oppenheimer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Seitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 09:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Oppenheimer“: Christopher Nolan verzettelt sich im Versuch, dem geheimdienstlichen Vor- und Nachlauf der Entwicklung der Atombombe erzählerischen Mehrwert abzugewinnen. Ab 20. März auf Sky Q und Sky X. „Vater der Atombombe“ möchte man eigentlich nicht geheißen werden. Als das Ding seinerzeit in die Luft ging, war das allerdings anders, da war das (zumindest eine Weile lang) ein Ehrentitel. Geplant und gebaut wurde die erste Nuklearwaffe ja bekanntlich, weil die Gefahr bestand, dass Hitler sie bereits entwickeln ließ; und in dessen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Oppenheimer“: Christopher Nolan verzettelt sich im Versuch, dem geheimdienstlichen Vor- und Nachlauf der Entwicklung der Atombombe erzählerischen Mehrwert abzugewinnen. Ab 20. März auf Sky Q und Sky X.</em></p>
<p>„Vater der Atombombe“ möchte man eigentlich nicht geheißen werden. Als das Ding seinerzeit in die Luft ging, war das allerdings anders, da war das (zumindest eine Weile lang) ein Ehrentitel. Geplant und gebaut wurde die erste Nuklearwaffe ja bekanntlich, weil die Gefahr bestand, dass Hitler sie bereits entwickeln ließ; und in dessen Händen wollte man sie sich seinerzeit erst recht nicht vorstellen. Dass Nazi-Deutschland dann aber bereits kapituliert hatte, als die Bombe endlich fertig war, war ein Glück für Europa. Und ein Unglück für Japan, das nicht aufhörte zu kämpfen und mit seinen Kamikaze- und Seppuku-Aktionen einen elend langen Kriegsverlauf erwarten ließ. Also Zack!, 6.8.45 Hiroshima, und Zack!, 9.8.45 Nagasaki, und dann nochmal Zack!, 15.8.45 „Beendigung des Großostasiatischen Krieges“ seitens des Tenno. Und der theoretische Physiker Julius Robert Oppenheimer (1904–1967), wissenschaftlicher Leiter des Manhattan-Projects, im Zuge dessen in Los Alamos in der Wüste von New Mexico die Superwaffe entwickelt worden war, schaffte den Titel des Time Magazine als „father of the atomic bomb“.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=550%2C348&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load alignnone wp-image-10729" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer-300x190.jpg" alt="Nolan, Murphy, Oppenheimer" width="550" height="348" /><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-10729" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=550%2C348&#038;ssl=1" alt="Nolan, Murphy, Oppenheimer" width="550" height="348" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=300%2C190&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=770%2C487&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=500%2C316&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=293%2C185&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?resize=390%2C247&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/oppenheimer.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 550px) 100vw, 550px" /></noscript></p>
<p>Christopher Nolans <em>Oppenheimer</em> basiert auf der 2005 erschienenen, mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneten Biografie „American Prometheus: The Triumph and Tragedy of J. Robert Oppenheimer“ von Kai Bird und Martin J. Sherwin und beschäftigt sich weniger mit dem wissenschaftlich-militärischen Um und Auf des Bombenbaus als vielmehr mit den politisch-geheimdienstlichen Details der Auseinandersetzungen, die sich anschlossen. Derjenige nämlich, der sich da in den Dienst des Teufels gestellt hatte, wurde die verheerenden Bilder von den Folgen der atomaren Explosionen nicht mehr los. Lautstark und auf seine Reputation vertrauend, setzte Oppenheimer sich als Berater der 1946 gegründeten Atomenergiebehörde der USA unter anderem für eine internationale Kontrolle der Kernenergie ein. Das schmeckte nicht jedem, erst recht nicht zu Zeiten des Kommunisten hassenden Senators Joseph McCarthy und seines House Committee on Un-American Activities und schon erinnerten sich Oppenheimers Gegner des Umstandes, dass sie als seine Auftraggeber hinsichtlich der nach Links geneigten Ansichten des brillanten Wissenschaftlers mehr als nur ein paar Augen zugedrückt hatten. 1954 kam es zu einer demütigenden „Sicherheitsanhörung“, am Ende derer Oppenheimer die „Sicherheitsfreigabe“ („security clearance“) entzogen und er faktisch kalt gestellt wurde.</p>
<p>Satte drei Stunden lässt Nolan sich Zeit – dabei zwischen der Gegenwartsebene der Anhörung (Schwarzweiß) und Rückblenden in Vorgeschichte und Verlauf des Manhattan-Projekts (Farbe) wechselnd –, um aus unterschiedlichen Perspektiven zahlreiche Fragen nach Moral und Verantwortung zu beleuchten, ohne jedoch einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Strafte der Staat den Wissenschaftler, weil der auf Befehl eine schreckliche Waffe herstellte? Liegt es in der prometheischen Natur des Menschen, die göttliche Ordnung herauszufordern? Ist Fortschritt etwa immer auch Umsturz? Komplexe Fragen, unterkomplexe Antworten. Weder die versammelte schauspielerische Kompetenz – Cillian Murphy, Emily Blunt, Florence Pugh, Robert Downey Jr., Matt Damon, um nur einige wenige zu nennen –, noch die technische Expertise – eigens für <em>Oppenheimer</em> entwickelte Kodak Schwarzweiß-Analogfilm im IMAX-Format – können darüber hinwegtäuschen, dass Nolan sich mal wieder (wir denken hier an die leidvolle Erfahrung von <em>Tenet</em>) in seinem allzu breit angelegten Stoff verzettelt hat.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/uYPbbksJxIg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/uYPbbksJxIg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Wie in dem völlig aus dem Ruder gelaufenen Vorgängerfilm fällt es auch in <em>Oppenheimer</em> mitunter schwer, sich zurechtzufinden. Tröstlich immerhin, dass es an den Leistungen der Schauspieler:innen schlicht nichts zu meckern gibt; und wer etwas historisches Vorwissen mitbringt, wird mit einem Politthriller-Kammerspiel belohnt, das einen ins Grübeln bringt. Es braucht schließlich weder vorkauende Vordenker noch ausklamüsernde Zuende-Erklärer (und erst recht keinen Mansplainer), um zu begreifen, dass die zivilisatorische Bewegung, für die J.R. Oppenheimer steht – der wissenschaftliche Machbarkeitswahn – kein Phänomen der Vergangenheit ist. Gegenwärtig ist die Freude allerorten groß über einen Alltags-Zuwachs namens K.I.. Sollte die den Finger auf den Roten Knopf bekommen&#8230; Die Filme über das böse Erwachen, das unweigerlich folgen wird, haben James Cameron und die Wachowski-Sisters bereits gedreht. Wir wären also gewarnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>Oppenheimer</strong><br />
<strong>USA 2023, Regie</strong> Christopher Nolan<br />
<strong>Mit</strong> Cillian Murphy, Emily Blunt, Robert Downey Jr., Matt Damon, Florence Pugh<br />
<strong>Laufzeit</strong> 180 Minuten</p>
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		<title>Atomic Kenergy</title>
		<link>https://filmfilter.at/kolumnen/wiener-weitwinkel/atomic-kenergy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marietta Steinhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 13:45:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Barbenheimer“: Eine rosa Atombombe schlug an den Kinokassen ein. War das der Anfang vom Ende? Der als „Barbenheimer“ bekannt gewordene Kulturwahn sorgte für das viertgrößte Kinowochenende der Geschichte – und das ganz ohne Superhelden. „Das Filmgeschäft lebt!“ schrieb Brooks Barnes von der New York Times euphorisch. Ich will keine Partybremse sein, aber tanzen wir vielleicht gerade am Abgrund? Die gute Nachricht für Hollywood: Greta Gerwigs Phantasie in Pink legte mit einem Einspielergebnis von 162 Millionen US-Dollar in Nordamerika das stärkste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Barbenheimer“: Eine rosa Atombombe schlug an den Kinokassen ein. War das der Anfang vom Ende?</em></p>
<p>Der als „Barbenheimer“ bekannt gewordene Kulturwahn sorgte für das viertgrößte Kinowochenende der Geschichte – und das ganz ohne Superhelden. <a href="https://www.nytimes.com/2023/07/23/movies/barbie-oppenheimer-box-office-numbers.html" target="_blank" rel="noopener"><u>„D</u><u>as Filmgeschäft lebt!“</u></a> schrieb Brooks Barnes von der New York Times euphorisch. Ich will keine Partybremse sein, aber tanzen wir vielleicht gerade am Abgrund?</p>
<p>Die gute Nachricht für Hollywood: Greta Gerwigs Phantasie in Pink legte mit einem Einspielergebnis von 162 Millionen US-Dollar in Nordamerika <a href="https://variety.com/2023/film/news/barbenheimer-box-office-barbie-oppenheimer-historic-weekend-1235678323/" target="_blank" rel="noopener">das stärkste Eröffnungswochenende</a> des Jahres hin (<a href="https://www.npr.org/2023/06/05/1180133265/barbie-movie-pink-paint-shortage" target="_blank" rel="noopener"><u>und führte Berichten zufolge sogar zu einer Verknappung der Farbe Rosa</u></a>). An den internationalen Kinokassen spielte <em>Barbie</em> 194 Millionen US-Dollar ein, was einer beeindruckenden weltweiten <a href="https://www.boxofficemojo.com/title/tt1517268/credits/" target="_blank" rel="noopener"><u>Bilanz</u></a> von 356 Millionen US-Dollar entspricht (<a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/erzfeindin-des-feminismus/">unsere Kritik hier</a>).</p>
<p>Das ist der beste Start eines Films mit weiblicher Regie überhaupt – und es sei Gerwig vergönnt. Gleichzeitig spielte Christopher Nolans <em>Oppenheimer</em> beachtliche 82,4 Millionen US-Dollar ein, eine gewaltige Leistung für ein dichtes dreistündiges Drama über den „Vater der Atombombe“. An den internationalen Kinokassen spielte er 97,9 Millionen US-Dollar ein, was einer <a href="https://www.boxofficemojo.com/title/tt15398776/" target="_blank" rel="noopener"><u>Gesamteinspielsumme</u></a> von über 180 Millionen US-Dollar entspricht (<a href="https://filmfilter.at/themen/kritiken/oppenheimer/">unsere Kritik hier</a>).</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?resize=350%2C495&#038;ssl=1" class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load alignnone wp-image-10736" data-lazy-src="https://filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1-212x300.jpg" alt="Barbenheimer" width="350" height="495" /><noscript><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-10736" src="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?resize=350%2C495&#038;ssl=1" alt="Barbenheimer" width="350" height="495" srcset="https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?resize=500%2C707&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?resize=293%2C414&amp;ssl=1 293w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?resize=390%2C551&amp;ssl=1 390w, https://i0.wp.com/filmfilter.at/wp-content/uploads/2023/07/Barbenheimer_Presse-1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></noscript></p>
<p>Sobald bekannt geworden war, dass die beiden Megablockbuster am gleichen Tag ins Kino kommen, wurde „Barbenheimer“ im Internet geboren – gratis Werbung für beide sozusagen, oder zumindest für den jeweils anderen Film. Barbie vor einem rosa Atompilz. Oppenheimer-Star Cillian Murphy düster dreinblickend mit Barbies glitzerndem Cowboyhut. <a href="https://i.redd.it/barbenheimer-meets-la-la-land-v0-qr0mwwjibgcb1.png?s=6c3c03d9633d0f239e82aca8677bce2b6bf8c3f5" target="_blank" rel="noopener">Barbie und Oppie – die Stars von La La Land</a>. Es war die Art von viralem Phänomen, von dem Marketingleute in der Regel nur träumen können. „Atomic Kenergy“ lag in der Luft und für all jene, die sich zwischen dem finsteren Weltuntergangsszenario und dem rosa Zuckerrausch nicht entscheiden konnten, hatte man in den USA eine Lösung gefunden: In vielen Kinos gab es Doppelvorstellungen und die Kinos hierzulande, das Burgkino zum Beispiel, machten bei dem Hype mit. Das Double-Feature dauert ganze 316 Minuten (Respekt an alle, die keine Lav-Diaz-Fans sind und das trotzdem durchgestanden haben).</p>
<p>Während all das geschah, verdoppelte sich allerdings auch ein Streik in Hollywood. Die Vertragshandlungen zwischen den Studios und den Drehbuchautoren- und Schauspielergewerkschaften waren gescheitert. Berechtigt ist die Frage: <a href="https://www.nytimes.com/2023/07/21/movies/barbenheimer-strike.html" target="_blank" rel="noopener"><u>Könnte das lukrative Wochenende Hollywoods für eine Weile auch sein letztes gewesen sein?</u></a></p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/Way9Dexny3w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Way9Dexny3w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Wer sich den Rest des Sommers anschaut, bemerkt: Allzu viel hat die Traumfabrik nicht mehr zu bieten. Bis <em>Dune: Part Two</em> am 3. November stehen keine weiteren Blockbuster auf <em>Barbie</em>-Niveau auf dem Programm. Sogar das <em>Dune</em>-Sequel von Denis Villeneuve könnte sich auf nächstes Jahr verschieben, wenn der Schauspielerstreik anhält, weil dem Ensemble die Teilnahme an der weltweiten Pressetour des Films verboten wäre. Je länger Autorinnen und Schauspieler streiken, desto größer wird das Loch im nächsten oder übernächsten Sommer, wenn die Filme, die gerade gedreht werden sollten, noch nicht fertig sind.</p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist auch, dass hinter <em>Barbie</em> eine gigantische Bilderbuch-Marketing-Maschine steckt, die sich kaum ein Film leisten kann – oder sollte. Vergessen wir nicht, dass wir eben erst eine Reihe von „Flopbustern“ hatten. <em>Indiana Jones 5</em>, <em>Ant-Man and the Wasp: Quantumania</em>, <em>Shazam! Fury of the Gods</em> oder der Pixar-Film <em>Elemental</em> blieben allesamt weit hinter den Erwartungen zurück. Hollywood-Produktionen sind zum Teil so teuer geworden, dass es schwierig für sie ist, Gewinne einzubringen.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/eQfMbSe7F2g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/eQfMbSe7F2g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Die Spielzeugfirma Mattel, die hinter <em>Barbie</em> steckt, hat bereits eine Reihe von Filmen angekündigt, die auf ihren Produkten basieren. Doch erst vergangene Woche wurde bekannt, dass 30 Millionen US-Dollar allein für die Entwicklung von Mattels <em>Masters of the Universe</em> ausgegeben wurden, <a href="https://variety.com/2023/film/news/masters-of-the-universe-movie-dead-netflix-1235673281/" target="_blank" rel="noopener">woraufhin Netflix aus dem Projekt ausstieg</a>.</p>
<p>Mark Harris ist der Autor von „Pictures at a Revolution“, einem Buch über <em>Bonnie and Clyde</em> und die anderen radikalen „New Hollywood“-Dramen, die Mitte der 1960er Jahre die Oberhand gewannen, als das traditionelle Studiosystem in Hollywood ins Stocken geriet. Was jetzt in der Filmindustrie passiert, <a href="https://twitter.com/MarkHarrisNYC/status/1675552923449794560" target="_blank" rel="noopener">sagte er auf <u>Twitter</u></a>, erinnere ihn an das, was kurz vor dem New-Hollywood-Revival geschah. Sinngemäß: „Ich glaube nicht, dass irgendein Moment seit der Krise vor 20 Jahren der Situation vor der damaligen Revolution so sehr ähnelt wie dieser. Größere, längere, aufgeblähtere Filme, von denen die meisten schwächere Versionen dessen sind, was vor 20 Jahren funktionierte.“</p>
<p>Ich glaube nicht, dass <em>Barbie</em> und <em>Oppenheimer</em> das <a href="https://www.indiewire.com/news/box-office/barbie-oppenheimer-box-office-who-needs-superheroes-and-the-mcu-1234887292/" target="_blank" rel="noopener"><u>„neue <em>Bonnie and Clyde</em> und <em>Easy Rider</em>“</u></a> sind und plötzlich originelle Blockbuster wie Schwammerl aus dem Boden Hollywoods sprießen werden. Es wird wahrscheinlich zu Barbie-und-Ken-Sequels führen. Wer weiß, vielleicht bekommt Kate McKinnon auch ihr eigenes „Weird Barbie“-Movie. Irgendwie fühlt sich Barbenheimer wie die letzte Party am Plastikstrand an – bevor das Hollywood-Puppenhaus zusammenbricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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