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		<title>Into Eternity (2010)</title>
		<link>https://filmfilter.at/starkes-stueck/into-eternity-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roman Scheiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 16:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Starkes Stück]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU-Kommission will Investitionen in Atomkraftwerke als klimafreundlich einstufen. Das ist natürlich per se betrachtet schon ein Riesen-Unsinn, weil es von grob verschleierten CO2-Emissionsannahmen ausgeht. Es zeugt aber auch davon, dass – abgesehen von augenfälligen Risiken der Betriebssicherheit – ein ungelöstes Problem der Atomenergiegewinnung seit Jahrzehnten unter den Teppich bzw. in mehrere hundert Meter tiefe Höhlen gekehrt wird, nämlich das der Endlagerung des Strahlenmülls. Dies wiederum wird von Atomsemiotikern und anderen Expertinnen ebenfalls seit Jahrzehnten diskutiert, woran man sich im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission will Investitionen in Atomkraftwerke als klimafreundlich einstufen. Das ist natürlich per se betrachtet schon ein Riesen-Unsinn, weil es von grob verschleierten CO2-Emissionsannahmen ausgeht. Es zeugt aber auch davon, dass – abgesehen von augenfälligen Risiken der Betriebssicherheit – ein ungelöstes Problem der Atomenergiegewinnung seit Jahrzehnten unter den Teppich bzw. in mehrere hundert Meter tiefe Höhlen gekehrt wird, nämlich das der Endlagerung des Strahlenmülls. Dies wiederum wird von Atomsemiotikern und anderen Expertinnen ebenfalls seit Jahrzehnten diskutiert, woran man sich im Zuge der fröhlichen Kernkraft-Renaissance <a href="https://orf.at/stories/3176158/" target="_blank" rel="noopener">nun halt auch wieder erinnert</a>. Erinnern könnte man sich freilich auch an <em>Into Eternity</em>.</p>
<p>Denn im Grunde reicht die Ansicht dieses mit 75 Minuten Länge höchst schlanken, hübsch strukturierten und klugen Dokumentarfilms, um sich die Sache einmal so richtig ins Bewusstsein zu heben. Schon 2010 stellte ihn der dänische Konzeptkünstler und Filmemacher Michael Madsen als „Film für die Zukunft“ vor. In <em>Into Eternity</em> wird gerade damit begonnen, das Tunnelsystem Onkalo (finnisch für „kleine Höhle“) im Westen Finnlands in den Fels zu sprengen, um dort ab dem Jahr 2100 für läppische 100.000 Jahre atomaren Restmüll zu beherbergen.</p>
<p><iframe class="zeen-lazy-load-base zeen-lazy-load" title="YouTube video player" src="about:blank" data-lazy-src="https://www.youtube.com/embed/qoyKe-HxmFk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><noscript><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/qoyKe-HxmFk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></noscript></p>
<p>Madsen findet lakonisch gruselige Bilder für seinen Höhlenfilm und stellt den Verantwortlichen die richtigen Fragen. Wäre das Thema nicht so ernst, man käme glatt ins Schmunzeln: Wenn die Befragten in <em>Into Eternity</em> überlegen, dass Menschen der Zukunft die Höhle womöglich als „Pyramiden unserer Zeit“ und somit als Schatz aufgraben werden wollen. Wenn die Expert:innen auf die Gefahr allzu verlockender Warnhinweise für zukünftige Generationen verweisen. Oder wenn sie daher vorschlagen, dass man den Ort – einmal zubetoniert – besser dem quasi kontrollierten Vergessen anheimfallen lassen sollte. Spätestens dann sollten wir uns als vernunftbegabte Menschen wieder daran erinnern, dass wir Atomkraft als ernsthafte Alternative zur fossilen Energiegewinnung schon lange vergessen haben könnten.</p>
<p>(auf Disc bzw. gegen moderates Entgelt bei Streamern wie Prime Video, Apple TV u.a. verfügbar.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="font-size: 12px; line-height: 1.9; background-color: #eaeae5; padding: 30px; color: #1e1e1e;"><p><strong>Into Eternity: A Film for the Future</strong><br />
<strong>Dänemark 2010, Regie &amp; Drehbuch</strong> Michael Madsen<br />
<strong>Mit</strong> Timo Äikäs, Timo Seppälä, Juhani Vira, Esko Roukola, Wendla Paile, Mikael Jensen, Berit Lundqvist, Peter Wikberg, Carl Reinhold Bråkenhjelm, Sami Savonrinne<br />
<strong>Laufzeit</strong> 75 Minuten</p>
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